Von den Glücks-Spitzen

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Herzlich willkommen!                            

 

Nenn mir einen Hund mit Sympathie,
Genügsamkeit und hübsch wie nie,
Klug soll er sein, mit Charme und Witz –
Zweifellos: Das ist der Spitz!

Wenn Sie sich für die Rasse Großspitz interessieren und sich näher informieren möchten, dann sind Sie hier genau richtig!
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unser A-Wurf

Wie kam es eigentlich dazu, dass wir heute Großspitz-Züchter sind?                                Für mich begann es vor ca. 30 Jahren damit, dass ein Wolfsspitz in unsere Familie kam. Prinz war über 15 Jahre lang ein geduldiger Spielkamerad und Beschützer der Kinder, ein unbestechlicher Wachhund und – zusammen mit mir – ein äußerst zuverlässiger und hoch motivierter Rettungshund. Später waren es zwei Border Collies, die diesen Job mit mir machten – auf etwas andere Art und Weise, aber nicht unbedingt besser.

Als ich leider keine Zeit mehr für die Rettungshunde-Arbeit hatte, wollte ich wieder einen Spitz als Familienhund und Einbrecherschreck, und da sie inzwischen so selten sind und auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Haustiere stehen: einen schwarzen Großspitz, und natürlich einen Rüden, wie immer! (s. hier: Rote Liste)

Doch musste ich bald feststellen, dass die „Großen Schwarzen“ durch die Farbreinzucht von über 50 Jahren inzwischen alle ziemlich eng miteinander verwandt sind und es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann sich diese genetische Verarmung in der Gesundheit und Langlebigkeit dieser wunderbaren Rasse negativ niederschlagen wird. Mehr oder weniger zufällig wurde ich da auf einen Wurf bunter Großspitze aufmerksam, wo die Züchterin von zunächst rein weißen Großspitzen vor dem gleichen Problem stand und sich dazu entschlossen hatte, ihre weiße Hündin mit einem bunten Mittelspitz zu verpaaren. Das Ergebnis waren sieben wunderhübsche „neufarbene“ Welpen, von denen die jüngste Hündin noch zu vergeben war. Sobald wir sie sahen, war es um uns geschehen:

„My Smiling Suncoat Buffy-Ylva“, Großspitz-Hündin in der Farbe wolf-sable

PitaPata - (oYLv)

hat unser Herz im Sturm erobert und ist unser absoluter Traumhund, seit sie im Sommer 2012 bei uns einzog! Ihr unkompliziertes Wesen, ihre Fröhlichkeit, Anhänglichkeit, Sportlichkeit und allgemeine Leichtführigkeit machen uns einfach nur glücklich, so dass es keiner großen Überwindung bedurfte, den Weg von der ersten Ausstellung über die Zuchttauglichkeitsprüfung und Züchterseminare bis zum ersten Wurf unserer „Glücks-Spitze“ weiter zu gehen.

Auch wenn in unserem eigenen A-Wurf – leider! – kein schwarzer Welpe fiel, findet man inzwischen doch auch wieder schwarze Großspitze ohne Inzucht aus Schwarz-Weiß- oder Schwarz-Wolfsspitz-Verpaarungen von befreundeten Züchterinnen. Und da war er wieder, mein Herzenswunsch nach einem schwarzen Großspitz… Doch ein Rüde kam jetzt aus naheliegenden Gründen nicht in Frage, aber eine zweite Hündin, die  Ylva inzwischen als Zuchthündin abgelöst hat, vervollständigt seit dem 1. Mai 2015 unsere Familie:

„Aska von den Fildern“

PitaPata - (qDCo)

Aska geht – etwas spitz-untypisch – sehr freundlich auf alle Menschen zu; daher nahm ich mit ihr die Rettungshundearbeit nach 10 Jahren Pause wieder auf, was uns viel Spaß macht.

Und weil es eben doch oftmals anders kommt, als man gedacht hat, haben wir nun inzwischen sogar drei Hundedamen: 

„Virpi von Cuberin“

PitaPata - (XdxH)

Virpi ist die Erstgeborene aus dem Auszuchtprogramm mit einem Finn. Lapinkoira als Vater und einer schwarzen Großspitz-Mutter. Virpi widmet sich mit wahrer Leidenschaft und viel Talent der Rettungshunde-Arbeit, auch wenn sie Corona-bedingt noch keine Prüfung ablegen konnte. Dafür hat sie inzwischen den 1. Rückkreuzungs-Wurf des Auszucht-Programms zur Welt gebracht und sich als ausgezeichnete Mutter erwiesen.

So hoffen wir, in den nächsten Jahren den ein oder anderen Wurf bunter Großspitze aufziehen zu dürfen und für sie Menschen zu finden, die die wundervollen Eigenschaften dieser Rasse zu schätzen wissen und ihr Leben mit einem Großspitz teilen wollen!

             Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Stöbern und hoffe, die Großspitze damit wieder ein klein wenig bekannter zu machen;
denn: Wenn man sie kennt, muss man sie einfach lieben! 

–  Claudia Götting  –

1.mai