Von den Glücks-Spitzen

Tagebuch G

Datum Grimmar wildfarben Gusta braun Glenda schwarz Geiko      schwarz-weiß Geri schwarz Grisbi     braun-  weiß Goda schwarz-weiß Gismo schwarz
Geburt   235 gr   255 gr   220 gr   230 gr   285 gr   250 gr   280 gr   245 gr
1. Woche   505 gr   310 gr   370 gr   450 gr   570 gr   405 gr   575 gr   285 gr
2. Woche   920 gr   530 gr   645 gr   825 gr 1000 gr   550 gr 1005 gr   430 gr
3. Woche 1260 gr   760 gr   925 gr 1195 gr 1360 gr   825 gr 1395 gr   665 gr
4. Woche 1670 gr 1155 gr 1440 gr 1710 gr 1930 gr 1390 gr 1950 gr 1140 gr
5. Woche 2200 gr 1790 gr 2005 gr 2290 gr 2715 gr 2160 gr 2525 gr 1770 gr
6. Woche 2790 gr 2310 gr 2650 gr 2750 gr 3380 gr 2800 gr 3170 gr 2350 gr
7. Woche 3300 gr 2700 gr 3000 gr 3300 gr 3900 gr 3350 gr 3600 gr 2895 gr
8. Woche 4000 gr 3500 gr 3800 gr 4200 gr 4700 gr 4200 gr 4300 gr 3800 gr
9. Woche 4800 gr 4200 gr 4500 gr 4900 gr 5500 gr 5000 gr 5100 gr 4700 gr
10. Woche

                            Das Doppelquartett G-Wurf ist so bunt ausgefallen, dass wir fast gar keine Halsbändchen zur Unterscheidung brauchen.                                                        Lediglich die beiden schwarzen Rüden wurden anfangs mit gelbem bzw. rotem Halsband gekennzeichnet.                                                                                          Sobald die Welpen fest reserviert sind, werden hier auch ihre künftigen Namen eingetragen. 

PitaPata - (I7G7)
                               
Sonntag, 10. Oktober 2021: Nun ist also endlich doch der Tag gekommen, um dieses Tagebuch hier abzuschließen. Gestern haben wir Grimmar den halben Weg in ihre neue Heimat gebracht und bei der Gelegenheit unsere Freunde mit Cato und Ezra besucht. Da war für 2 Stunden ein sechs-köpfiges Spitzrudel im Garten unterwegs und Grimmar war zwar die kleinste, aber auch abenteuerlustigste von allen. Die Hunde konnten sich nach Herzenslust austoben, wobei man die Familien-Ähnlichkeiten mehr als deutlich sehen konnte: Cato ist der typische Spitz, ein misstrauischer und unbestechlicher Wachhund genau wie seine Mutter Ylva; Ezra dagegen ist vom Wesen und der ganzen Körpersprache eindeutig ein Aska-Kind, menschenfreundlich und offen. Verschmust sind sie allesamt, aber die einen nur mit den Menschen ihres Vertrauens, die anderen quasi mit „everybody“. – Grimmar ging selbstbewusst und mutig auf Entdeckungstour in dem großen Garten und wollte sich fast nicht wieder einfangen lassen. Aber der Abschied war nun einfach gekommen, wir drückten sie noch mal ganz fest und flüsterten ihr unsere besten Wünsche in die kecken Öhrchen – dann nahm sie auf dem Schoß des neuen Frauchens Platz und trat die Reise in ihr neues Leben an.

 

Den acht „Askinos“ wünschen wir ein erfülltes Hundeleben, wo sie ihre Talente ausleben und ihre Menschen glücklich machen können! Und wir freuen uns auf Fotos, Berichte und natürlich ein Wiedersehen ab und zu!

 

Dienstag, 5. Oktober 2021: Nun ist Grimmar schon wieder zwei Wochen bei uns und würde natürlich am liebsten bleiben – aber das passt leider nicht zu unseren Plänen… Daher habe ich wieder Anzeigen geschaltet, um endlich die richtigen Menschen für diesen wundervollen Hund zu finden. In der Zwischenzeit balgt sie sich mit Virpi, bewacht das Grundstück genau so energisch wie die Großen, fährt anstandslos mit im Auto und benimmt sich exakt wie ein frecher Welpe, der seine Grenzen austestet. Kein Papierkorb ist vor ihr sicher, denn ein sauberer Boden ist ja so was von langweilig, da gehört doch jede Menge Konfetti drauf! Und wenn man kein Papier findet, nimmt man auch mal eine Tüte Mehl aus dem Küchenregal und beißt ein Loch hinein – allerdings hat das trockene Mehl wohl nicht besonders gut geschmeckt. Nachts schläft sie in einer Box neben unserem Bett und meldet sich, wenn sie mal raus muss, was aber höchstens einmal pro Nacht passiert, manchmal auch gar nicht. Dann ist um 6:30 meine Nacht zu Ende, wir gehen nach unten und die Hunde dürfen erst mal in den Garten, bevor es das Frühstück aus Trockenfutter und Müsli gibt.

 

Sonntag, 26. September 2021: Gestern haben wir unseren ersten „Kontrollbesuch“ bei einem der Welpen gemacht und Glenda in ihrem neuen Zuhause besucht. Sie wohnt ja nur rund 50 km von uns entfernt und bleibt Mecklenburgerin, da war es ein schöner Nachmittags-Ausflug. Die Menschen bekamen lecker Kaffee und Kuchen, während die 5 Hunde den tollen Garten unsicher machten und herrliche Spielplätze fanden, Leckerchen klauten und nach Herzenslust herumtoben konnten. Virpi war von den Hühnern fasziniert, Aska erbeutete ein Quietsch-Spielzeug, Ylva behielt den souveränen Überblick und Grimmar und Glenda rauften sich, kletterten wie Eichhörnchen über alle Hindernisse und nahmen abwechselnd Wasser- und Sand-Bäder, bis sie vor Müdigkeit fast umfielen. Herzlichen Dank an Birgit und Peter für diesen wunderschönen Nachmittag!          

 

Donnerstag, 23. September 2021: Gestern trat nun also auch Geri seine Reise ins neue Leben an – mit einer 8-stündigen Bahnfahrt! Aber er hat es gut überstanden, nur das neue Frauchen hatte buchstäblich alle Hände voll zu tun, den schweren Burschen in seiner Box mitsamt dem sonstigen Gepäck die Züge rein und raus zu wuchten… Zum Abschied hat er uns noch in Erstaunen versetzt, indem er doch tatsächlich schon das Bein gehoben hat zum Pinkeln! – Grimmar hat sich bestens wieder bei uns eingelebt, allerdings sind wir noch ständig damit beschäftigt, die Wohnung nicht nur welpen-sicher, sondern Grimmar-sicher zu gestalten! Der kleine Floh überspringt oder überklettert so ziemlich sämtliche Absperrungen, die wir so angebracht hatten, und findet, die ganze Welt sollte ihm offen stehen. Dieser Hund hat ganz entschieden sportliche Ambitionen und/oder das Talent zum Rettungshund!

 

Dienstag, 21. September 2021: Seit gestern Abend haben wir es befürchtet und heute ist es tatsächlich passiert: Grimmar ist zu uns zurück gekommen! Leider war ihre neue Familie damit überfordert, den temperamentvollen Welpen und die ruhige erwachsene Wolfsspitz-Hündin zusammen zu bringen. So brachten sie sie uns zurück und Grimmar konnte direkt den inzwischen traurig und allein da sitzenden Geri aufheitern; denn Gusta wurde wie geplant abgeholt und befindet sich nun auf der Reise über Hamburg in die Nähe von Bielefeld.

 

Sonntag, 19. Septbember 2021: Nun sind also nur noch der Größte und die Kleinste hier und haben doch ziemlich erstaunt aus der Wäsche gekuckt, wie sie da so allein auf weiter Flur standen… Die Nacht verlief aber ruhig und morgens war erfreulicher Weise bei den Welpen alles sauber. Ich war dann eine Weile mit ihnen im Garten und konnte das veränderte Verhalten beobachten: War die Rasselbande in letzter Zeit immer laut bellend an den Zaun gestürmt, wenn jemand vorbei ging, so hatten die beiden dazu jetzt keinen Mut, sondern schauten aus sicherer Entfernung den Leuten hinterher. – Nachmittags machten wir dann zusammen einen ersten Spaziergang: Die Kleinen bekamen ihre Geschirre angezogen und wir fuhren mit dem Auto ein kleines Stück bis zum ehemaligen Bahndamm, heute ein schöner Rad- und Wanderweg. Bis wir in sicherer Entfernung von der Fahrstraße waren, sollten auch die Welpen an der Leine bleiben – nur meinten sie, dass man mit Leine einfach nicht laufen kann! Erst als sie frei waren, bekamen sie Spaß an der Sache und flitzten mal Virpi und mal Mama Aska hinterher; die mussten allerdings an der Leine bleiben, weil sich derzeit überall die Kraniche und Wildgänse sammeln, bevor sie gen Süden ziehen, und die Verlockung ist einfach zu groß, in so eine Vogelschar rein zu preschen!

 

Samstag, 18. September 2021: Heute ist großer Abschiedstag: Gleich früh um 9 h wurde Grisbi abgeholt und ging auf die Reise ins Rheinland. Direkt anschließend traf Gismos neue Familie hier ein, mit denen wir etwas mehr Zeit verbrachten, weil wir uns noch nie getroffen hatten. Danach stiegen die Erwachsenen, Kinder und der Welpe ins Auto und nahmen Kurs auf Kassel. Das restliche Kleeblatt hielt danach ein erschöpftes Nickerchen; als sie aber wieder munter wurden und in den Garten durften, probierte Grimmar so lange, den kleinen Zaun zum Gemüsegarten zu überklettern, bis sie es geschafft hatte und ganz begeistert zwischen Kohlrabi, Roter Beete und Erdbeeren herum flitzte! Zwei Mal habe ich sie wieder eingefangen und zurück gesetzt, nur damit sie sofort wieder ihr neues Kunststück präsentieren konnte; das ließ Geiko keine Ruhe, er wollte das auch können und probierte so lange, bis er ebenfalls auf die andere Seite plumpste. Nur gut, dass die beiden Ausbrecher nachher ebenfalls abgeholt werden, sonst müssten wir für die letzten Tage noch den Zaun erhöhen!

 

Freitag, 17. September 2021: Der letzte Tag, an dem das Six-Pack hier noch zusammen herumtoben kann, aber leider will das Wetter einfach nicht mitspielen und ist schon in den Herbst-Modus gegangen… Doch mit einem zünftigen Spitz-Fell trotzt man ja fast jedem Wetter und nasser Sand ist auch schön (und besonders anhänglich…). – Inzwischen stehen auch bei Geiko immer öfter beide Öhrchen, so dass wir nur noch darauf warten, dass es auch bei Geri klappt.

 

 

 

Mittwoch, 15. September 2021: Wie man hört, sind Goda und Glenda fleißig dabei, sich in den neuen Familien einzuleben. Aber wenn wir dachten, dass es bei den jetzt nur noch sechs Welpen etwas ruhiger werden würde, haben wir uns wohl getäuscht: Hier wird mit unverminderter Leidenschaft weiter gebellt, gekämpft, gerannt und sonstiger Blödsinn angestellt; auch die Futtermenge haben wir nicht reduziert – die 6 verputzen inzwischen die gleichen Mengen wie vorher die 8…

 

Montag, 13. September 2021: Heute ist der 9-Wochen-Geburtstag der gar nicht mehr so kleinen „Askinos“ und zum letzten Mal habe ich die Gewichte von allen acht hier eingetragen; denn gerade eben sind die ersten beiden ausgezogen: Goda tritt eine lange Fahrt nach Thüringen an und Glenda hat nur eine kurze Strecke und bleibt in Mecklenburg. Beide haben doch recht überrascht reagiert, als sie plötzlich ihre Geschirre angezogen bekamen und dann von ihren Familien zum Auto getragen wurden… Aber da inzwischen alle ziemlich wild und frech geworden sind, ist es höchste Zeit, dass sie sich jetzt dem „Ernst des Lebens“ stellen müssen. Wir freuen uns, dass wir so tolle Familien für sie gefunden haben, und hoffen, dass sie in ein paar Jahren auch zur Zucht von weiteren Großspitzen beitragen werden.

 

Sonntag, 12. September 2021: Inzwischen sind die Welpen wahre Meister darin, sich selber und gegenseitig „einzusauen“. Daher haben wir heute mal probiert, ob man sie wohl wieder sauber bekommt, jedenfalls kurzfristig… Die Versuchs-Kaninchen dafür waren Geiko und Grisbi, die von der Prozedur überhaupt nicht begeistert waren!

 

 

Freitag, 10. September 2021: Immer mehr Spitz-Öhrchen können wir täglich bewundern, eigentlich sind es jetzt nur noch die beiden Großen Goda und Geri sowie Glenda, die sie noch hängen lassen.

 

Mittwoch, 8. September 2021: Heute hatten wir lieben Spitz-Besuch, 2 hübsche Mittelspitz-Damen brachten noch mal neue Farben in unsere Truppe. Es wurde zwar viel gebellt von den jungen wie den erwachsenen Hunden, aber die Stimmung war durchaus freundlich und verspielt.
   

 

Dienstag, 7. September 2021: Heute war der große Tierarzt-Besuch mit komplettem Gesundheits-Check aller Welpen und der Impfung. Gut 90 min haben wir das dreiköpfige Praxisteam beschäftigt, bis alle acht untersucht, gewogen, geimpft und sämtliche Papiere ausgefüllt waren. Sowohl auf der Hin- wie auch auf der Heimfahrt und während der gesamten Zeit dort hat Geiko seine Stimme erschallen lassen, mal bellend, mal heulend, unermüdlich; nur während seiner eigenen Behandlung war er still und recht gefasst. Auch fast alle anderen haben ganz cool reagiert, als sie von fremden Menschen angefasst wurden und auf dem ungemütlich glatten Tisch stehen sollten. Ich bin sehr stolz auf die Bande, vor allem auch, weil allen die beste Gesundheit bescheinigt wurde. – Zuhause fielen sie dann erst mal in erschöpften Tiefschlaf; doch die nächste Wach-Phase haben sie dazu genutzt, in unsere schöne „Kudde“ ein böses Loch zu reißen, was man nicht wieder flicken kann! Es ist genau wie bei dem letzten Wurf: In den allerletzten Tagen bei uns haben sie die größten Schäden verursacht…

 

Montag, 6. September 2021: Seit gestern gibt es drei weitere Steh-Öhrchen: Bei Gusta stehen beide und bei Gismo immer mal das rechte. – In den letzte Tagen haben wir mal probiert, die abendliche Hauptmahlzeit einzeln zu servieren, damit sich nicht die Größeren auf Kosten der Kleineren die Bäuche voll hauen können und alles entspannter abläuft. Es ist zwar für uns einiges mehr an Arbeit, aber den Welpen scheint es gut zu bekommen. – Das Wiegen gestaltet sich auch mit der neuen Koffer-Waage ziemlich schwierig: Da die Welpen in eine Einkaufstasche gesteckt werden, in der sie ordentlich herumzappeln können, kriegen wir einfach keine stillstehende Gewichtsanzeige; daher versuche ich, einen Mittelwert zu erkennen, den ich dann eintrage.

 

Samstag, 4. September 2021: Als wir die Sandkiste angelegt haben, hatten wir etwas zu viel Sand bestellt, also ungefähr doppelt so viel, wie wir brauchten, nämlich 4 Tonnen. Den übrigen Sand haben wir ganz ordentlich am Haus aufgehäuft und mit einer Plane abgedeckt für irgendeine weitere Verwendung. Aber zuerst haben die Welpen die Plane als super Rutschbahn für sich entdeckt, dann haben sie sich drunter durch gegraben und schließlich den ganzen Haufen abgedeckt. Jetzt finden sie es viel lustiger, auf dieser tollen Düne rumzuturnen, als sich in ihrem Sandkasten auszutoben…

 

Mittwoch, 1. September 2021: And the winner is: GRIMMAR! Wie ich schon vermutet hatte, ist sie die erste, die heute beide Öhrchen zum Stehen gebracht hat – was ihr als Erstgeborener ja auch durchaus zusteht. Somit schaut sie jetzt wie ein richtiger Spitz im Mini-Format aus, während der große Geri ein wenig so aussieht, als hätte bei ihm ein Neufundländer „mitgemischt“… Zum Mittagessen gab es heute frische Hähnchenhälse, und weil ich dachte, sie wären damit ein Weilchen beschäftigt, haben wir ihnen zum ersten Mal die Halsbänder angezogen. Die sitzen bei allen noch sehr locker und hinderten sie in keinster Weise daran, die Hähnchenhälse zum Teil im Ganzen runterzuschlucken!

 

Dienstag, 31. August 2021: Endlich mal wieder ein schöner, trockener Tag mit angenehmen Temperaturen! Da konnten wir das Sonntags-Shooting nachholen und noch ein paar weitere Action-Fotos schießen. Ich finde, in der letzten Woche haben die Kleinen eine riesengroße Entwicklung gemacht, die Baby-Phase ist eindeutig vorbei: Die Schnäuzchen strecken sich, die Öhrchen richten sich (bei den meisten zumindest) allmählich auf, die körperliche Geschicklichkeit wächst mit jedem Tag und die Kämpfe untereinander werden lauter und wilder. Da muss man dann schon manchmal eingreifen, wenn ein kleiner Terrorist seine müden Geschwister vom Schlafen abhalten will oder um den bequemsten Platz meint streiten zu müssen. Auf dem Arm kommt dann aber auch so ein Quälgeist irgendwann zur Ruhe und wechselt ins Land der Träume über.

 

Sonntag, 29. August 2021: Heute konnten wir kein Sonntags-Shooting machen, denn erstens war das Wetter zu mies (dauer-trüb und ganz viel Regen) und zweitens sehr viel Besuch im Haus; aber das wird so bald als möglich nachgeholt werden. Auf jeden Fall hatten die Welpen ganz viel action mit unterschiedlichsten Menschen und schlummern jetzt dem Abendessen entgegen. Ganz herzlichen Dank an die hilfsbereiten jungen und auch etwas älteren Hände, die uns beim Füttern, Putzen, Spielen, Streicheln und dem Spazierengehen mit den großen Hunden unterstützt haben!

 

Freitag, 27.August 2021: Unser Sommerwurf entwickelt sich aufgrund der Wetterlage immer mehr zu einem Herbst-Wurf und mit dem vielen Regen, der für das Wochenende angekündigt ist, werden die Kleinen wohl leider nicht so viel draußen sein können, wie sie es sich und wir es uns gewünscht hätten… Daher habe ich heute Morgen mal wieder Fotos drinnen gemacht, wo die Kleinen noch lange herumgetobt haben, bis sie reif für den Verdauungsschlaf waren. Vielleicht kann man ja schon erkennen, dass sich so langsam bei einigen die Öhrchen beginnen zu stellen; die kleineren sind da im Vorteil, weil die Öhrchen nicht so schwer sind.

 

Dienstag, 23. August 2021: Heute stand also der erste ausführliche Tierarzt-Besuch an, die Kleinen sollten gechippt und entwurmt werden. Jeweils zu viert fuhren sie in der Doppelbox in meinem Auto, wo sonst Ylva und Aska ihre Plätze haben, und begleiteten die Hinfahrt mit lautem Gepiepse, Gejaule und Geschnatter. Bei unserer Tierärztin musste dann jeder einzeln ran, wurde gewogen, bekam das Wurmmittel verabreicht und wurde dann gechippt, während er eine leckere Paste vom Behandlungstisch aufschlecken durfte – so merkten sie eigentlich gar nichts davon, dass ihnen der Chip unters Fell gepiekst wurde. Auf der Heimfahrt beklagte sich dann nur noch ein Welpe, die anderen verhielten sich still, bis sie zuhause wieder auf vertrautem Terrain waren und endlich den ganzen Stress abbauen konnten.

 

Montag, 23. August 2021: Die Nachtruhe beherrschen die Kleinen schon ziemlich gut und morgens hält sich der Reinigungs-Aufwand inzwischen auch in Grenzen, wenn man sie spätestens um 7 Uhr raus lässt. Dann lösen sie sich ganz brav draußen, wo sie auch ihr 1. (Müsli) und 2. Frühstück (Trockenfutter) zu sich nehmen. Allerdings ist letzte Nacht einem der unermüdlichen Nagetierchen das Kabel der Baby-Waage in die Fänge bzw. das Mäulchen geraten – und jetzt müssen wir uns etwas anderes überlegen, wie wir sie wiegen könnten. – Alle Versuche mit einer anderen Waage haben leider nicht geklappt, die Welpen haben einfach zu sehr in der Salatschüssel gezappelt, so dass wir das Wiegen auf morgen verschieben müssen, wenn die Baby-Waage hoffentlich repariert ist.

 

Sonntag, 22. August 2021: Von Woche zu Woche gestaltet sich das Foto-Shooting schwieriger – die Kleinen sind wie Quecksilber unterwegs, blitzschnell drehen sie der Kamera wieder den Popo zu anstatt des Gesichts, flitzen die Welpenburg rauf und runter, interessieren sich zunehmend für die bunten Bälle und wollen natürlich ständig miteinander raufen. Wir haben zu zweit alle Hände voll zu tun, um von jedem wenigstens 3 einigermaßen scharfe Aufnahmen zu bekommen, bevor der Akku der Kamera mal wieder leer ist… Heute gab es noch mal zwei Namens-Änderungen: Gandalf heißt in Zukunft Gismo (Achtung: Nicht nass machen und nicht nach Mitternacht füttern!) und aus Gimli wird Gusta.

 

Samstag, 21. August 2021: Heute hatten wir ganz besonderen Besuch von weit her: Campino, der Vater der Welpen war hier! Wie erwartet fand er, dass die Babys noch zu klein sind, um wirklich was mit ihnen anfangen zu können, und hat sich dezent im Hintergrund gehalten; aber er war freundlich, wenn sie zu ihm kamen, und auch zwischen ihm und unseren großen Damen gab es keinen Zwist. So konnten wir Menschen uns in Ruhe unterhalten und einige Fotos machen von den „Askinos“ und den menschlichen „Welpen“, die zum ersten Mal in direkten Kontakt kamen.

 

Donnerstag, 19. August 2021: Da ja der Sommer hier im Norden gerade eine längere Pause einlegt, können die Welpen gleich mal unter Beweis stellen, wie wetterfest sie so sind; bisher hat weder Wind noch Regen sie davon abhalten können, sich im Garten auszutoben, und wenn es gar zu feucht wird, spielen sie auf der überdachten Terrasse weiter, wo die große Schaukel hängt, die sich auch immer größerer Beliebtheit erfreut. – Auch bei den Mahlzeiten hat sich inzwischen eine gewisse Regelmäßigkeit gebildet: Morgens starten wir mit einem Müsli aus Banane, Haferflocken, Hüttenkäse und Ziegenmilch, was Aska meist mit ein paar Schlucken Muttermilch abrundet. Wer dann noch Hunger hat, kann etwas Trockenfutter knabbern, denn die Zähnchen wollen ja auch beschäftigt werden. Mittags gibt es dann eine richtige Portion Trockenfutter, gefolgt von Ziegenmilch zum Runterspülen. Und abends das Highlight: Ein leckeres BARF-Welpen-Menü, mal mit Rind, Huhn oder Fisch; das verputzen sie in Rekordzeit! Jeweils nach den Mahlzeiten dürfen sie noch mal raus und sich lösen, bevor ein ausgedehnter Verdauungsschlaf folgt.

 

Dienstag, 17. August 2021: Der vorletzte Zwerg hat heute seine Familie gefunden: Gimli, die süße braune Schoko-Hündin konnte die Herzen eines Paares erobern, wird aber voraussichtlich noch mal einen neuen Namen bekommen. So ist es nur noch Gandalf, der kleinere der beiden schwarzen Rüden, der noch auf seine „Entdeckung“ wartet.

 

Montag, 16. August 2021: Die lieben Kleinen sind es jetzt schon so gewöhnt, ihre Geschäftchen draußen zu verrichten, dass sogar das heutige Regenwetter sie nicht davon abhalten konnte.

 

Samstag, 14. August 2021: So langsam kommt Ordnung in die Wach- und Schlafphasen der kleinen Spitze: Etliche Stunden schlafen sie quasi unweckbar; sobald aber die Haustür für Mama Aska aufgeht, stehen sie alle bereit und fordern lautstark, dass sie ebenfalls sofort raus müssten. Öffnet man ihr Gitter, strömen sie nach draußen und erleichtern sich entweder sofort vor der Haustür oder auf der Terrasse oder sogar erst im Garten. Gestern bekam Goda Besuch und heute Geiko und alle Welpen haben sich von ihrer besten Seite gezeigt, neugierig, verspielt und dann wieder müde und im Tiefschlaf.

 

Mittwoch, 11. August 2021: Inzwischen haben die Welpen jeden Tag Ausgang im Garten und man kann dort besonders gut beobachten, wie sie sich entwickeln. Während sie zu Anfang noch meist gruppenweise unterwegs waren, trauen sie sich doch immer öfter auch Alleingänge zu: Die einen turnen über die 3 Stufen, die anderen nehmen ganz elegant die Rampe; die einen interessieren sich mehr für die Welpenburg, die anderen für den Sandkasten; und natürlich ist es immer wichtig zu wissen, wo die Mama ist! Aska leistet ihnen auch gerne Gesellschaft, allerdings ist sie der Meinung, dass Muttermilch nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung gestellt werden sollte, also morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen. Und das ist auch ganz in Ordnung so, denn die Fleischmahlzeiten schmecken ihnen ja auch sehr gut und werden inzwischen auch von allen vertragen. Das zeigt sich auch an den Gewichtszunahmen, wo die Kleinen anfangen aufzuholen und prozentual mehr zunehmen als die Größeren.

 

Sonntag, 8. August 2021: Am Vormittag waren die Kleinen schon der Mama bis auf die Terrasse gefolgt, wo sie mit einer Milchmahlzeit belohnt wurden; da fanden wir nachmittags die Gelegenheit günstig, sie mal die ersten Schritte im Gras machen zu lassen. Die meisten verfielen in lautes Protest-Geheul, aber Grimma stiefelte forsch drauf los, wo sich die anderen noch in der Gruppe versteckten. Aber bald wurden alle mutiger, nahmen schon mal den unterirdischen Gang in der Welpenburg in Augenschein und machten dann ein Nickerchen im Gras.

 

Samstag, 7.August 2021: Zwar brechen bei den ersten Welpen die Milchzähnchen so langsam durch und sie knabbern mit deutlich mehr „Biss“ an unseren Fingern oder Zehen, aber zu viel mehr sind die Zahnknospen doch noch nicht zu gebrauchen. Trotzdem war Mama Aska doch schon der Meinung, sie sollten mal was Richtiges fressen und hat ihren halben Hühnerflügel sofort vor die Kleinen hingelegt anstatt ihn selber zu fressen. Allerdings hat das keiner der Welpen verstanden, sondern alle haben sich mit großem Durst auf Mamas Zitzen gestürzt, die dann ziemlich ratlos da stand; schließlich hat sie den Flügel doch selber gefressen. Aber ihr erstes Frühstücks-Müsli haben die Askinos mit Appetit aufgeschlabbert!

 

 

Donnerstag, 5. August 2021: Heute Mittag habe ich kurzentschlossen der wilden Bande eine Mahlzeit im Futterring serviert, Rindfleisch mit Gemüse (Karotten!) im Babygläschen; und mit ein klein wenig Nachhilfe hat es sofort super geklappt, die Kleinen haben selbstständig gefressen. Abends gab es dann wieder Hackfleisch pur, ebenfalls im großen Napf und wieder begeistert leer geputzt.

 

Dienstag, 3. August 2021: Heute gab es wieder eine Première: Fressen!! Es ist auch für uns immer ein großer Moment, wenn die kleinen Raubtiere ihre erste Fleischmahlzeit schmecken – meistens geben wir ihnen den ersten Bissen Hackfleisch direkt ins Mäulchen, und wenn sie dann plötzlich merken, wie gut das schmeckt, fressen sie direkt aus dem Schälchen weiter. Auch das Trinken aus dem Napf will gelernt sein: Wir stupsen ihre Näschen ganz kurz in die Ziegenmilch und sofort fangen sie mit mehr oder weniger Geschick an zu schlabbern. Geiko mussten wir vor der Mahlzeit noch waschen, weil er sich in ein Kackhäufchen gesetzt hatte und auf einmal dreifarbig war…

 

Montag, 2. August 2021: Heute war der erste Arbeitstag unserer Tierärztin nach ihrem Urlaub und wir haben uns gleich einen Termin geben lassen, damit sie sich die Kleinen und Mama Aska mal anschauen sollte. Dafür setzten wir die Welpen in die große Plastikwanne und packten die im Auto auf die Rückbank; ich saß daneben und versuchte mit allen Mitteln, die Kleinen am Heraus-Krabbeln zu hindern! Unter ohrenbetäubendem Zwitschern, Quieken, Jodeln und Juchzen probten die den Aufstand bzw. Ausstieg… Zum Glück war die Fahrt nicht weit, und als wir schließlich wieder zuhause waren, fielen sie allesamt ins Koma nach dieser aufregenden Aktion!

 

Sonntag, 1. August 2021: Gestern und heute waren die Kleinen tagsüber in der Küche im Welpengehege, wo sie laufen und klettern (über den Rand ins Körbchen) üben können. Außerdem waren die künftigen Familien von Grimmar (Samstag) und Glenda (Sonntag) zu Besuch und haben sich sehr gefreut, dass sie schon eine deutliche Entwicklung feststellen konnten. Und Virpi ist glücklich, dass sie dort praktisch ungehinderten Zugang zu den Welpen hat, die sie hingebungsvoll bemuttert! – Das Sonntags-Shooting haben wir auf der Veranda bei Tageslicht gemacht und da waren die Kleinen schon so müde, dass sie kaum die Äuglein offen halten konnten…

 

Mittwoch, 28. Juli 2021: Die Kleinen haben immer längere Wach-Phasen, in denen sie miteinander agieren, sich schubsen, „anknurren“ (klingt wie Tauben-Gurren) und ganz fleißig das Laufen üben. Ohne das zusätzliche Brett am Eingang zur Wurfbox würden sie allesamt herausklettern – das heißt, sie müssen ganz bald mehr „Auslauf“ bekommen.

 

Sonntag, 25. Juli 2021: Gestern hatten wir wieder Besuch und die erstgeborene Hündin in Black-and-Tan hat die Herzen ihrer zukünftigen Familie im Sturm erobert! – Inzwischen haben alle die Augen offen und trainieren sehr fleißig die Fortbewegung auf 4 Pfoten; und auch die Stimmen werden lauter und kräftiger und ertönen prompt, sobald den Kleinen etwas nicht passt. Aber die erste Pediküre haben doch alle tapfer über sich ergehen lassen und jetzt sind die winzigen Krällchen hoffentlich nicht mehr ganz so scharf, dass Mama Aska darunter zu leiden hätte.

 

Donnerstag, 22. Juli 2021: Inzwischen steht auch der Name des großen schwarzen Rüden fest: Er wird Geri heißen, „Gierig“ wie einer der Wölfe in Odins Begleitung; und tatsächlich pumpt er sich bei jeder Gelegenheit mit Mamas Milch den Bauch voll und wächst den anderen einfach davon. Und als erster hat er uns heute Morgen aus einem ganz und einem halb geöffneten Äuglein angeschaut – ganz süß! Nachmittags machte es ihm seine kleine braune Schwester nach und blinzelte uns an.

 

Montag, 19. Juli 2021: Jetzt sind die kleinen Askinos eine Woche alt und bilden sozusagen zwei Gewichtsklassen, wobei das Geburtsgewicht nicht ausschlaggebend war: Die erstgeborene Hündin in Black-and-tan war anfangs eine der leichtesten und hat heute Mittag als Erste ihr Geburtsgewicht verdoppelt – Glückwunsch! Heute Abend schafften das dann der „große Schwarze“ Rüde, der von Anfang an der Schwerste war, und auch die schwarz-weiße Hündin. Auf jeden Fall sind die Welpen allesamt munter und fidel und Mama Aska kümmert sich großartig um die Rasselbande.

 

Sonntag, 18. Juli 2021: In dieser Woche haben die Welpen sogar schon zwei Mal Besuch gehabt, d. h. wir hatten die gute Gelegenheit, die „Anwärter“ auf einen Glücks-Spitz persönlich kennen zu lernen. Beide Familien haben uns überzeugt, sie durften einen Welpen reservieren: So sind inzwischen 3 Rüden (braun-weiß, schwarz-weiß und schwarz/gelb) fest versprochen sowie die schwarze Hündin, die ab heute „Glenda“ heißt. – Es sieht so aus, als wären die Geschwister nicht alle gleich weit entwickelt, sondern als wären die Eisprünge nacheinander gewesen und somit auch die Befruchtung. Aber wir sind sicher, dass sich diese Unterschiede  bald ausgleichen werden.

 

Montag, 12. Juli 2021: Hurra, sie sind da!! Und diesmal hat uns Aska ein Doppelquartett beschert, unglaublich! 4 Jungs und 4 Mädels brauchten rund 5 Stunden, um bei den Glücks-Spitzen zu „landen“; danach war Aska aber auch wirklich geschafft!

 

Sonntag, 11. Juli 2021: Wie vermutet, geht Aska in die Verlängerung. Es ist nicht einfach, das passende Futter für Madame zu finden – mal mag sie Leberwurstbrot, mal nicht, mal schmeckt Ziegenmilch, dann wieder nicht… Aber gekochte Eier und Leberkäse nimmt sie eigentlich immer. – Ihre Unruhe nimmt ständig zu, sie hält es nirgends lange aus und ist auf der Suche nach höhlenartigen Unterschlüpfen, so dass wir ebenso ständig auf der Suche nach ihr sind…

 

Samstag, 10. Juli 2021: Letzte Nacht war Aska schon sehr unruhig und hat in der Wurfkiste Löcher in die Matratze gegraben; tagsüber hat sie sich dann wieder deutlich entspannt. Aber ich bin sicher, dass es nur noch wenige Tage dauert bis zur Geburt. Inzwischen kann man die Bewegungen der Welpen immer öfter sehen und spüren.

 

Donnerstag, 8. Juli 2021: Seit dieser Nacht schläft Hubert mit Aska im Wurfzimmer. Aska ist manchmal schon recht unruhig, sie hat auf fast gar nichts mehr Appetit und würde die Geburt am liebsten bald hinter sich bringen… Ich vermute trotzdem, dass es noch ein paar Tage dauern wird. Zum Glück herrschen inzwischen gemäßigte Sommertemperaturen! – Heute meinte ich, Welpenbewegungen gesehen/gespürt zu haben; demnach würde es noch ungefähr eine Woche dauern bis zur Geburt.

 

9. Woche (57.-63. Tag): 4. – 10. Juli
Rein formal dauert die Tragzeit 57-72 Tage, ab dem 57. Tag wäre daher eine Geburt durchaus möglich. Die Welpen sind fertig entwickelt, für die werdende Mutter wird es mühsam. Es bleibt nicht mehr viel Platz für Lunge, Magen und Blase, der Gang wird schwerfällig, man hat schließlich eine schwere Last zu tragen. Der Appetit kann nachlassen, die Hündin zeigt Nestbauverhalten. 

 

Dienstag, 29. Juni 2021: Wenigstens lässt sich Aska die Vitamine schmecken!

 

Sonntag, 27. Juni 2021: Heute war ein aufregender Tag: Askas Erstgeborener Dux und Fiete, sein Söhnchen von Virpi, waren zu Besuch! Während Virpi sich sehr über ihr Kind freute und ausgelassen mit ihm spielte, hielt sich Aska sehr zurück und bestand ausdrücklich darauf, dass sie jetzt ganz viel Ruhe braucht!

 

8. Woche (50. – 56. Tag): 27. Juni – 3. Juli
Auch diese Woche müssen die „Askinos“ noch kräftig wachsen. Am 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung vorhanden. Die Lunge ist allerdings noch unreif, erst ab dem 56. Tag gilt sie als ausreichend ausgereift, damit die Welpen gefahrlos geboren werden könnten. Die restliche Zeit der Trächtigkeit ist natürlich trotzdem noch wichtig für die Reifung, eine Frühgeburt ist weder bei Hunden noch bei Menschen wünschenswert.

 

Donnerstag, 24. Juni 2021: Obwohl Askas Appetit ziemlich schwankt – mal stürzt sie sich aufs Müsli, am nächsten Tag wendet sie sich angewidert ab, das Gleiche beim Welpen-Trockenfutter – hat die Süße stramme 1,2 kg seit letzter Woche zugenommen! Am meisten freut sie sich auf die Zwischenmahlzeiten wie Ei, Hühnerflügel oder Leberwurstbrot. Aber große Portionen passen jetzt nicht mehr in den Bauch… Und wir sind alle sehr erleichtert, dass die große Hitze jetzt erst mal eine Pause zu machen scheint! Es hat sogar mal 3 Tropfen geregnet.

Sonntag, 20. Juni 2021: Obwohl der Sommer offiziell ja noch gar nicht richtig begonnen hat, herrschen selbst hier im windigen Norden schon seit Tagen heftige Temperaturen von weit über 30°C im Schatten, und auch sogenannte „Tropennächte“ mit über 20°C mussten wir schon aushalten. Da tut mir mein schwarzes „Perlchen“ mit dem anschwellenden Bäuchlein schon leid, wenn sie hechelnd die kühlsten Stellen im Haus sucht…

7. Woche (43. – 49. Tag): 20. – 26. Juni                                                                                                                                                                       Das letzte Drittel der Trächtigkeit hat begonnen. Die Welpen sind nun fertig entwickelt, drei Viertel ihres Wachstums fallen aber in dieses letzte Drittel. Die bisher knorpeligen Knochen der Welpen beginnen zu verkalken, hierfür wird viel Calcium benötigt. Calcium benötigt die Mutterhündin zusätzlich im Hinblick auf die kommende Zeit des Säugens.

 

Donnerstag, 17. Juni 2021: Bei hochsommerlichen fast 37°C durfte Aska wieder das kühle Gel auf dem Bauch genießen und wir erfreuten uns an den Bildern der lebhaften Askinos! Inzwischen hat sie auch erwartungsgemäß zugenommen, wir sind alle sehr zufrieden! Allerdings vermuten wir den Geburtstermin ein paar Tage oder eine Woche später.

Mittwoch, 16. Juni 2021: Inzwischen sind wir ganz sicher, dass Aska trächtig ist: Sie hat einen großen Appetit und kann es morgens kaum erwarten, dass ich ihr das 1. Frühstück mache, das Müsli mit Banane, Haferflocken, Hüttenkäse und Ziegenmilch. Und sie verlangt mehrere Zwischenmahlzeiten bis zum abendlichen Dinner, gekochtes Ei, Leberwurstbrot oder rohe Hühnerflügel, alles ist ihr recht. Das Bäuchlein rundet sich und die Zitzen sind angeschwollen. Das einzige, was wir jetzt nicht genau wissen, ist der Geburtstermin… Ob es beim 11. Juli bleibt oder sich um einige Tage nach hinten verschiebt, kann uns hoffentlich morgen die Tierärztin prophezeien, wenn sie feststellt, um wieviel die Kleinen in einer Woche gewachsen sind. Ansonsten müssen wir uns einfach überraschen lassen.

6. Woche (36. – 42. Tag): 13. – 19. Juni                                                                                                                                                                         Am 38. Tag sind die Augenlider ausgebildet, die Zehen sind nun getrennt und gespreizt, die Krallen erkennbar. Die Pfotenform entwickelt sich. Die Tasthaare sind sichtbar. Fellfarbe und Hautpigmentation entwickeln sich und sind am 52. Tag abgeschlossen. Rüden sind nun einwandfrei erkennbar. Die Föten sehen nun aus wie kleine Hunde. Sie sind ca 4,5 cm lang und wiegen etwa 6 g. Am 40. Tag wird der Darm wieder in die Bauchhöhle zurückverlagert. Dann bleibt den Kleinen noch, tüchtig zu wachsen, was am Appetit und Bauchumfang der Mutterhündin zu erkennen ist.

 

Donnerstag, 10. Juni 2021: Unsere Tierärztin bietet immer noch eine zweite Ultraschall-Untersuchung an, eine Woche nach der ersten. Und wo man sonst Informationen über die Entwicklung der Embryos bekommt, wurden heute tatsächlich überhaupt welche gesehen! Jetzt sind wir sehr gespannt, ob es doch Welpen geben wird und ich mich einfach beim Decktermin geirrt hatte. Warten wir also den dritten Ultraschall-Termin in einer Woche ab…

5. Woche (29. – 35. Tag): 6. – 12. Juni                                                                                                                                                                    Zähne, Haarzellen und Krallen beginnen sich zu entwickeln. Am 31./32. Tag kommt es bei den nun als Feten bezeichneten kleinen Säugetieren zum sogenannten physiologischen Nabelbruch. Das bedeutet, dass der Darm zeitweilig aus der Bauchhöhle ausgelagert wird, um den Organen mehr Platz zum Wachsen einzuräumen. Am 33.-35. Tag wachsen die zunächst eiförmigen Fruchtampullen zusammen und bilden Schläuche. Am 35. Tag werden die Ohren bereits durch Ohrmuscheln bedeckt. Auch sind jetzt die Geschlechtsorgane erkennbar. Um den 35. Tag ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen.

 

Donnerstag, 3. Juni 2021: Lange herbeigesehnt war heute der Tag der Ultraschall-Untersuchung; aber leider tritt manchmal auch der Fall ein, vor dem sich alle Züchter fürchten: Die Hündin ist nicht tragend, obwohl anscheinend alle Vorbereitungen, Tests und Planungen bestens verlaufen waren… Wir sind sehr, sehr traurig und müssen diesen Schlag erst einmal verarbeiten, bevor wir neue Pläne machen können. Jedenfalls sieht es so aus, als würde unser Sommer-Wurf ausfallen.

4. Woche (22. – 28. Tag): 30. Mai – 5. Juni                                                                                                                                                                 Die Knospen der Gliedmaßen bilden sich (Tag 22 und 23), das winzige Herz beginnt zu schlagen. Der Embryo neigt den Kopf nach vorne und rollt sich ein. Er ist jetzt etwa walnussgroß, es bilden sich Zähne, Wirbelsäule und Extremitäten (Vorder- und Hinterläufe) sowie die inneren Organe, am 26. Tag die Ohren, am 27. Tag Augenhülle und Tasthaare. Die Embryonalperiode endet am Ende dieser Woche, die wichtigsten Organsysteme sind angelegt und die Körperform ist im Ultraschall erkennbar. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.

 

Donnerstag, 27. Mai 2021: Es dauert immer noch eine Woche, bis der Ultraschall uns Gewissheit über die Trächtigkeit bringt – diese Zeit dehnt sich immer sehr… Aber Aska ist so verträumt und verschmust, dass ich sehr zuversichtlich bin.

3. Woche (15. – 21. Tag): 23. – 29. Mai                                                                                                                                                                        Etwa am 14.-15. Tag beginnt die Einnistung der Blastozysten, die Plazenten (Mutterkuchen) bilden sich aus. Dabei verteilen sich die nun als Embryonen bezeichneten winzigen Säugetiere auf die beiden Gebärmutterhörner, wo jedes seinen Platz und seine eigene Plazenta hat, die gürtelförmig um den Embryo herumläuft.
Am 16. Tag ist das Neuralrohr (siehe 2. Trächtigkeitswoche) ausgebildet, am 20. Tag beträgt die Größe der Embryonen etwa 5 mm. Es bilden sich Herzwulst und Urwirbel (Tag 20). – Die Hündin kann unter morgendlicher Übelkeit leiden als Anzeichen der hormonellen Umstellung und der beginnenden Ausdehnung des Uterus. 

 

Mittwoch, 19. Mai 2021: Gestern waren wir mal wieder im Rettungshunde-Training. Aska hatte zwar wie immer Spaß an der Arbeit, war aber etwas unkonzentrierter als sonst. Zuhause ist sie sehr verschmust, aber es ist schwer einzuschätzen, ob das mehr ist als gewöhnlich.

2. Woche (8. – 14. Tag): 16. – 22. Mai                                                                                                                                                                              Die Zellen teilen sich weiter, ab einer Anzahl von 16-32 Zellen spricht man von einer Morula. Aus diesen entwickeln sich durch weitere Zellteilungen Blastozysten. Diese liegen 5-7 Tage in der Gebärmutter. Zeitgleich wird vom sogenannten Gelbkörper, dem Überrest der Follikel, aus denen die Eizellen stammen, das Trächtigkeitshormon Progesteron gebildet. Dieses sorgt dafür, dass die Gebärmutter auf die Einnistung der Embryonen vorbereitet wird und die Trächtigkeit erhalten bleibt. Um den 10. Tag bildet sich die Neuralrinne aus, die später das zentrale Nervensystem bildet. Es ist zunächst eine Rinne, die von zwei Wülsten umgeben ist. Später schließen sich diese Wülste, es entsteht daraus das geschlossene Neuralrohr, aus dem sich bei Wirbeltieren Rückenmark und Gehirn entwickeln.

 

Dienstag, 11. Mai 2021: Am Wochenende war ich mit Aska auf Hochzeitsreise; und sie, die gerne mal nach wenigen Kilometern im Auto zu quengeln anfängt im Sinne von „Wie lange dauert es noch? Sind wir endlich bald da?“, hat die Fahrt von 800 km klaglos ertragen, weil ich ihr ja versprochen hatte, dass wir zum hübschen Pino unterwegs seien. Zunächst war aber noch eine Übernachtung bei meinen Eltern angesagt und da hat Aska mir einen gehörigen Schrecken eingejagt: Während ich noch mein Gepäck in die Wohnung brachte, entwischte Aska bereits durch die offene Wohnungstür ins Treppenhaus. Die Haustür öffnet sich aber dank Bewegungsmelder automatisch, wenn sich von innen jemand nähert, und so war Aska direkt nach draußen verschwunden – „läufig“ im wahrsten Sinne des Wortes und ohne Zweifel auf der Suche nach einem Bräutigam! Zum Glück saßen einige Leute auf ihren Terrassen im Sonnenschein und konnten mir sagen, welche Richtung mein Hund genommen hatte. So hatte ich sie nach 3 Minuten wieder, bevor sie irgendeinem Rüden den Kopf verdrehen konnte. –  Am Sonntag war dann das lang ersehnte und bestens vorbereitete Date mit Campino vom Hohen Schloss und das hübsche Brautpaar hatte eine Bilderbuch-Hochzeit! Unsere Heimfahrt am Montag begannen wir ebenfalls noch mal mit einem Besuch bei Pino, so dass wir jetzt voll „guter Hoffnung“ die nächsten 2 Monate abwarten werden. 

1. Woche (1. – 7. Tag): 9. – 15. Mai                                                                                                                                                                           Nach dem Deckakt wandern die Spermien zu den Eileitern und treffen dort im Idealfall auf befruchtungsfähige Eizellen. Diese sind  zwei Tage vorher aus Follikeln im Eierstock ausgetreten und brauchen bei der Hündin zwei Tage, um nachzureifen und befruchtungsfähig zu werden. Jeweils eine Spermie verschmilzt mit einer Eizelle. Beide tragen nur den halben Chromosomensatz, das heißt beim Hund 39 Chromosomen, davon je ein Geschlechtschromosom. Die Mutterhündin kann nur x als Geschlechtschromosom weitergeben, vom Rüden stammen Zellen, die entweder x oder y tragen. So entstehen bereits jetzt kleine Hündinnen (Genotyp xx) oder Rüden (Genotyp xy). Auch ansonsten stammt jeweils die Hälfte der genetischen Informationen vom Rüden, die andere Hälfte von der Hündin. Spermien allerdings tragen nur Chromosomen, während Eizellen als vollständige Zellen auch noch Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) tragen. Im Grunde genommen kommt also von der Mutter mehr Information als vom Vater. Über die Bestimmung der mitochondrialen Erbinformationen konnte übrigens nachgewiesen werden, dass der Hund vom Wolf abstammt.
Nach der Befruchtung beginnen die Zellen, sich zu teilen. Es entstehen erst zwei, dann vier Zellen (Zygoten), dann acht.                                        [Herzlichen Dank an meine Freundin Dr. K. Grüner (Hovawart-Zucht „aus Aslans Land“) dafür, dass sie mir ihre medizinischen Anmerkungen zur Verfügung gestellt hat!]

 

Mittwoch, 28. April 2021: Der Startschuss für den G-Wurf ist gefallen – Aska ist läufig!