Von den Glücks-Spitzen

Tagebuch E

PitaPata - (UeCp)
Datum Eyck (schwarz, Abz.) Eleni          (weiße Pfoten) Elhuin (schwarz) Elroy (Halsband orange) Ezra (Halsband rot/türkis) Elfe
Geburt 295 gr 245 gr 220 gr 260 gr 275 gr 265 gr
1 Woche 610 gr 540 gr 360 gr 490 gr 510 gr 455 gr
2 Wochen 990 gr 885 gr 635 gr 795 gr 880 gr 740 gr
3 Wochen 1400 gr 1260 gr 980 gr 1105 gr 1205 gr 1090 gr
4 Wochen 1975 gr 1760 gr 1420 gr 1575 gr 1610 gr 1530 gr
5 Wochen 2525 gr 2200 gr 1895 gr 2095 gr 2140 gr 2015 gr
6 Wochen 3015 gr 2635 gr 2255 gr 2575 gr 2550 gr 2305 gr
7 Wochen 3610 gr 3135 gr 2660 gr 3045 gr 3020 gr 2690 gr
8 Wochen 4175 gr 3515 gr 3095 gr 3585 gr 3410 gr 3190 gr
9 Wochen 4600 gr 4000 gr 3600 gr 4150 gr 3800 gr 3500 gr
10 Wochen 5500 gr   4175 gr 4840 gr 4530 gr  

Das sind die Welpen in der Reihenfolge ihrer Geburt. Damit man sie auf den Fotos etwas besser unterscheiden kann: Nr. 1 und 3 sind die beiden schwarzen Rüden, Nr. 1 mit gut erkennbaren weißen Pfötchen. Nr. 2 und 6 sind die Hündinnen, 2 mit weißen Söckchen. Die braunen Brüder 4 und 5 sehen sich zum Verwechseln ähnlich, daher hat Nr. 5 jetzt ein Halsbändchen in türkis, 4 in orange. Ansonsten viel Spaß beim „Who is who?“!

Wir wünschen den 6 Filaskas ein ebenso glückliches und gesundes Leben, wie ihre Kindheit bei uns war!

Sonntag, 9. August 2020: Soeben haben wir den letzten Welpen in sein neues Leben verabschiedet und es ist Zeit, dieses Tagebuch zu schließen… Auch die Familie von Elhuin scheint genau die richtige zu sein für den kleinen Racker, er hat sie gestern bei uns wie lang ersehnte alte Bekannte begrüßt! Und da sie ja Wolfsspitz-Erfahrung hat, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Der Bub musste nun heute früh seinen ersten Spaziergang ohne die Rückendeckung durch Mama Aska und Tante Virpi machen, was ihm zunächst ziemlich merkwürdig vorkam. Aber nach ein paar Minuten fand er doch Gefallen daran, seinem eigenen Näschen zu folgen, und hat jetzt die Fahrt in sein künftiges Zuhause in der Nordeifel angetreten.

Donnerstag, 6. August 2020: Wir haben uns mit Elfi und ihrer Familie getroffen, sozusagen der Abschied von Elfi und Elhuin… Bei herrlichstem Sommerwetter spazierten wir an die Wiese, um den Hunden ein erfrischendes Bad zu gönnen, und fanden die Ufer von Menschen belagert, die ihrerseits ausgiebig im Wasser plantschten. Es war ganz schön spannend, die 3 großen und 2 kleinen Hunde immer im Auge zu behalten und zu verhindern, dass die Welpen hinter den falschen Menschen her liefen! Natürlich machten sie auch noch die Bekanntschaft von anderen Hunden und tobenden Kindern, aber am ausdauerndsten spielten doch Brüderchen und Schwesterchen miteinander.

Mittwoch, 5. August 2020: Nun sind sie schon 14 Wochen alt, die kleinen Filaskas, und Elhuin ist wohl vollends davon überzeugt, dass er zu unserem Rudel gehört – er wird von Tag zu Tag frecher! Da wir ja trotz Welpi bereits im Umzugs-Modus sind und fleißig ausmisten und Kisten packen, erwischt der Lausbub natürlich des öfteren mal etwas, was nicht für seine Schredder-Zähnchen gedacht war… Da muss man schon höllisch aufpassen. Und nachdem er einige Tage unter großem Protest und nach langem Zögern die Treppe runter gelaufen kam, kann er es seit gestern so richtig: Mit einem beherzten Sprung überwindet er die obere Schwelle und hopst dann flüssig bis ins untere Stockwerk. 

Montag, 3. August 2020: Die letzte Woche mit dem gar nicht mehr so kleinen Elhuin ist angebrochen… Er läuft tapfer mit den Großen die Spaziergänge mit, die hochsommerlich etwas kürzer ausfallen als sonst, schläft nachts fast immer durch und ist weitgehend stubenrein. 

 

 

 

Samstag, 1. August 2020: Seit einigen Tagen läuft der Sommer auf Hochtouren, Temperaturen über 35°C sind jeden Tag drin… Trotzdem sind wir heute wenigstens ein Mal in die Welpengruppe unserer Hundeschule gegangen, auch um Schwesterchen Elfi dort zu treffen. Es stand „Spielen“ auf dem Programm, aber leider war es den Menschen wie den Hunden schon am Vormittag eigentlich viel zu warm: Die Plantschbecken wurden teilweise ausgiebig genutzt (manche Hunde haben sich dort einfach reingelegt und wollten nicht mehr aussteigen), aber Renn- oder sonstige Tobe-Spiele kamen fast gar nicht zustande. Aber Elfi und Elhuin erkannten sich sofort und auch uns Menschen hat Elfi begeistert begrüßt.

Dienstag, 28. Juli 2020: Ohne seine Geschwister ist Elhuin auch für uns ein anderer Hund geworden, nicht mehr der kleine „Giftzwerg“, der die anderen oft gepiesackt hat, sondern ein ganz normal frecher Youngster, der unsere Schuhe klaut, Bücher aus dem Regal holt und von allen möglichen Seiten befreit, vor der Treppe aber unsicher stehen bleibt und sich nicht traut, da runter zu laufen. Er begleitet uns jetzt täglich auf den Spaziergängen, teilt sich im Auto eine Box mit Mama Aska, geht dann auch meist ohne Leine und hört schon ganz gut auf seinen Namen. Da er ja mehr kleinere Mahlzeiten bekommt als die Großen, muss man immer aufpassen, dass ihm niemand das Futter klaut; Ylva und Aska gehen brav auf Abstand, wenn ich es ihnen sage, aber Virpi verweigert sogar ihr eigenes Futter, bis Elhuin satt ist (er darf dann eben auch an ihren Napf) und bewacht den Kleinen immer noch wie eine Übermutter.

Montag, 20. Juli 2020: Wir haben einen normalen Spaziergang für die Großen gemacht – und Elhuin hat uns ganz selbstverständlich dabei begleitet. Er lief an der Flexi-Leine, als hätte er nie etwas anderes gemacht, obwohl er vorher noch nie dort gewesen war! Er hat Begegnungen mit fremden großen Hunden tapfer gemeistert, hat nicht gejammert oder geschwächelt und hat sich fleißig an Mama Aska und Virpi orientiert. – Zuhause haben wir dann das Welpenzimmer abgebaut, bevor es heute so ganz heiß wurde. Das geht zwar viel schneller als der Aufbau, aber ist doch auch ein rechter Kraftakt; vor allem muss das ganze Material wie große OSB-Platten auf den Dachboden hoch gewuchtet werden. Danach waren wir ziemlich platt; Elhuin hat direkt daneben das ganze Getöse verschlafen und sich anschließend gewundert, wo denn sein Kinderzimmer geblieben ist…

Sonntag, 19. Juli 2020: Heute haben wir wieder zwei Welpen in ihre neuen Zuhause verabschiedet: Elroy und Ezra traten sozusagen direkt nach dem Frühstück und einem kleinen Verdauungsspaziergang die Heimreise an, die beide auch anstandslos durchgestanden haben. – Nun haben wir nur noch Elhuin hier vom ehemaligen Six-Pack, der die großen Ladies ein wenig aufmuntert. Wir haben sozusagen heute auch einen neuen Hund bekommen, denn ohne seine Geschwister benimmt sich der kleine Prinz plötzlich ziemlich anders – er ist einfach zuckersüß und – zumindest heute – völlig stubenrein! Er darf jetzt in fast der ganzen Wohnung herumflitzen, hat schon den Papierkorb geplündert und Respekt vor unserem Kater gelernt. 

Mittwoch, 15. Juli 2020: Heute sind sie 10 Wochen alt, die kleinen Filaskas, und man merkt, dass sie alle bereit sind, in ihr neues Leben zu starten. So wird Eyck nur noch heute die Vierer-Bande anführen, ab morgen müssen Elroy, Ezra und Elhuin eine neue Rangordnung aushandeln; aber auch die wird nicht von langer Dauer sein, denn ab Sonntag wird es nur noch Elhuin sein, der hier Welpenschutz genießt… Aber da schon von Elenis und Elfes Familien begeisterte Berichte und tolle Fotos und Videos ankommen, mache ich mir um die Jungs auch keine Sorgen, sondern freue mich, dass sie so liebe- und verantwortungsvolle Familien gefunden haben, wo sie sich bestimmt zu schönen und charaktervollen Großspitzen entwickeln werden. 

Sonntag, 12. Juli 2020: Gestern war auch die Verabschiedung von Eleni und Elfe. Am späteren Nachmittag kamen nach einer langen und Stau-reichen Fahrt die neuen Besitzer von Eleni an, die mit mir zusammen gleich die Terrasse betraten bzw. betreten wollten, denn Eyck hat sich als echter Wachhund und Chef der Baby-Bande erwiesen und heftig Alarm geschlagen! Vielleicht galt sein Droh-Gebell ja auch mehr der süßen Hündin Schnucki, die auch mit dabei und sehr beeindruckt war; auf jeden Fall hat er klar gemacht, dass niemand einfach so an ihm vorbei kommt! – Heute nun waren es „nur“ noch die vier Jungs, die hier Leben in die Bude brachten; doch hatten wir schon den Eindruck, dass sie ein wenig verwundert darüber sind, dass die Schwestern nicht mehr da sind. Sie haben allerdings kein Problem damit, die gleiche Menge an Futter zu viert zu verdrücken, die zuvor für 6 reichte!

Samstag, 11. Juli 2020: Was für ein Schreck in der Morgenstunde!! Nein, die erste Panik war schon in der Nacht, als die Kleinen um 2 Uhr noch mal eine Pinkel- und Toberunde im Garten einlegen wollten und Hubert anschließend Eyck nicht mehr finden konnte; er suchte den schwarzen Hund in dunkler Nacht mit Taschenlampe in jeder erdenklichen Ecke, aber es war Aska, die ihn schließlich im Weidenkörbchen unter dem Gartentisch entdeckte, wo er den Schlaf des Gerechten schlief! Mich weckten die Babys dann um kurz nach 6. Wir gingen zusammen in den Garten, sie erleichterten sich und bekamen die erste Mahlzeit serviert. Dann machte ich mich daran, überall die Hundehäufchen einzusammeln, und war gerade auf der Terrasse vor dem Gartenhäuschen damit beschäftigt, als ich sah, wie zwei Welpen sich von dem Metall-Tunnel aus für die Regentonne daneben interessierten. Ich dachte noch: Den Tunnel müssen wir noch etwas weiter weg ziehen – da machte es schon: Platsch! Und Elroy zappelte im Wasser!! Keine 5 Sekunden später hatte ich ihn wieder rausgefischt und auf den Boden gesetzt – nur damit sich das ganze übrige Rudel vehement auf den vermeintlichen Eindringling stürzte, den sie nicht mehr erkannten! Aber auch aus dieser misslichen Lage konnte ich ihn retten und rubbelte ihn erst mal ordentlich trocken. Nach diesem Schrecken kuschelte er sich in meine Arme und schlief dort fast eine halbe Stunde.

Freitag, 10. Juli 2020: Der letzte Tag, den das Six-Pack in turbulenter Einigkeit verbringen darf… Ein Sommer-Wurf bringt doch auch ein paar Nachteile, jedenfalls wenn die Temperaturen wirklich hochsommerlich heiß sind! So sind die Welpen tagsüber einfach nicht so aktiv, sondern liegen meistens schlapp im Schatten, wenn es nicht gerade Futter gibt, und toben dafür nachts herum, so dass wir Menschen kaum mal ruhig schlafen können… Auch für die Foto-Ausbeute ist es nicht ideal, da gutes Licht bedeutet, dass die Kleinen schlafen und lieber Dämmerungs-aktiv sind. – Aber ein Highlight war heute Morgen, dass mich der kleine Elhuin mit 2 perfekten Steh-Öhrchen begrüßt hat! Er schafft es immer mal wieder, sich „vorzudrängeln“: Erst hat er Elfe gewichtsmäßig überholt, jetzt fast alle anderen mit den Stehohren. 

Mittwoch, 8. Juli 2020: Ein aufregender und anstrengender Vormittag liegt hinter uns: Wir waren bei der Tierärztin! Ausnahmsweise mussten wir erst eine ganze Weile warten und das Sixpack in seinem Welpen-Buggy wurde schon ziemlich quengelig… Aber dann ging es los! Zusammen mit Mama Aska wurden sie in die Praxis gerollt und einer nach dem anderen gewogen, untersucht, gechipt und schließlich geimpft. Alle ließen diese doch recht ungemütliche Prozedur ohne Klagen über sich ergehen und wurden von mir tüchtig gelobt! Das allein dauerte schon so seine Zeit, aber der folgende „Papierkrieg“ ging noch mal mindestens genau so lange! Insgesamt waren wir fast anderthalb Stunden „dran“, ohne die Chance, Fotos zu machen, da laut der Corona-Verordnung nur ein Mensch mit ins Behandlungszimmer darf. Doch mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein: Aska und ihren Kindern ist beste Gesundheit und Verfassung bescheinigt worden, irgendwelche Fehler konnten nicht entdeckt werden! 

Montag, 6. Juli 2020: Heute hat uns Elroy mit 2 fast perfekten Steh-Öhrchen überrascht! Auch in dem Punkt wollte er wohl seinen Zwillingsbruder Ezra überholen… 

 

 

 

Sonntag, 5. Juli 2020: Ich gebe es ja zu: Ich gehöre zu den Menschen, die ihren Garten gerne ein bisschen dekorieren, z. B. mit solar-betriebenen leuchtenden Kugeln. Seit gestern nun ist es eine Kugel weniger, denn IRGENDJEMAND hat den Stab gekappt und die Drähte durchgebissen; das gemeuchelte Teil lag mitten auf der Spielwiese der Spitz-Kinder… Das sonntägliche Foto-Shooting war mal wieder „überschattet“ von den üblichen Problemen wie: Sonne zu hell und/oder von der falschen Seite; einige Welpen zu unruhig und quasi „auf dem Sprung in die Tiefe“, was uns jedes Mal in die Nähe eines Herzinfarkts bringt; und entweder hatten sie zu wenig oder zu viel Interesse an dem Kuschel-Rhino. Was man trotzdem inzwischen schön sehen kann, ist die Augenfarbe bei den Braunbärchen: ein leuchtendes Gelb-grün! – Am späteren Nachmittag stand dann der Abenteuerspaziergang auf dem Trümmerplatz der Rettungshunde auf dem Programm. Dorthin fuhren die Kleinen in Mamas Hundebox und stellten dann ihre Unerschrockenheit unter Beweis, indem sie in dunkle Röhren und Gänge krabbelten, über Stock, Stein und sonstige Materialien liefen, in der Hundetränke ein Gruppenbad nahmen und eifrig hinter Aska, Virpi oder Ylva her das Gelände erkundeten.      

 

Freitag, 3. Juli 2020: Und wieder eine kleine Premiere: Zum ersten Mal haben die Welpen „durchgeschlafen“ von 23 – 5:20 Uhr, natürlich ohne in ihre Schlafbox zu machen. Als sie dann munter wurden, haben sie mir noch Zeit gelassen, halbwegs wach zu werden, die Gartentür zu öffnen und sie aus ihrer Box zu befreien. Draußen sind die meisten dann gleich bis auf die Wiese gestürmt, wo sie sich erleichtert haben. Natürlich bedeutet das noch nicht, dass sie tatsächlich stubenrein sind, aber die Richtung stimmt auf jeden Fall. Außerdem kennen die meisten inzwischen ihren Namen und kommen angerannt, wenn man sie ruft. 

Donnerstag, 2. Juli 2020: Das Six-Pack macht gerade den nächsten Schritt hin zu einem unverwechselbaren Spitz: Sie stellen die Öhrchen auf! Eleni und Ezra sind heute früh die ersten, die beide das linke Öhrchen stehen haben, bei den anderen muss die Kopfhaltung noch ein bisschen mithelfen; nur Eyck trägt noch voller Stolz seine Schlappohren, er scheint seine ganze Kraft in andere Bereiche zu stecken, aber das wird auch noch kommen. – Sie sind ja allesamt gute Esser und der Napf ist meist im Handumdrehen leer gefuttert; aber manches schmeckt einfach so fantastisch, dass sie es quasi inhalieren, z. B. dieses BARF-Frostfutter: 

Mittwoch, 1. Juli 2020: Bestimmt warten alle schon gespannt auf die neuen Gewichtseinträge, und hier sind sie: Eyck besetzt unangefochten die Position 1 mit inzwischen gut 4 kg; Eleni ist von Elroy überholt worden, der in der letzten Woche fast genau so viel zugenommen hat wie Eyck! Ezra ließ es etwas langsamer angehen und lässt Elroy den Vortritt; und die beiden Kleinen Elhuin und Elfe haben ganz tüchtig zugelegt. Jetzt wird sich die Tabelle nur noch um eine Woche vollständig füllen, denn bereits am 11. Juli werden die Mädchen hier als erste ausziehen… 

Klein, aber oho! Das kommt einem sofort in den Sinn, wenn man die beiden „Leichtgewichte“ Elhuin und Elfe betrachtet: Elhuin ist – trotz der gleichen Fellfarbe – sozusagen das Gegenteil zu seinem Bruder Eyck: Quirlig, vorwitzig und oft ein Quälgeist für seine Geschwister hat er vom ersten Tag an klar gemacht, dass er sich nicht unterbuttern lässt. Seine Auffassungsgabe ist blitzschnell und ebenso trifft er seine Entscheidungen! Unerschrocken stellt er sich den täglichen Abenteuern und was ihm – noch – an Masse fehlen mag, macht er durch Geschwindigkeit mehr als wett. Er bleibt als einziger noch bis in die 14. Woche bei uns, so dass wir seine Erziehung schon in die Wege leiten werden. –  Elfe hat ihren Namen von mir bekommen und ich freue mich sehr, dass sie ihn behalten darf! Denn sie hat so etwas Zartes an sich, das an eine Elfe (ohne Flügel) erinnert. Und sie ist von allen diejenige, die sich am meisten den Menschen zuwendet: Kaum waren ihre Äuglein offen, hat sie uns schon diese tiefen Blicke geschenkt, die direkt in die Seele treffen… Natürlich ist sie genau so lebhaft wie ihre Geschwister, aber ohne das Bedürfnis, sich durchboxen zu müssen wie ihr Bruder Elhuin. 

Dienstag, 30. Juni 2020: Jetzt ist es passiert! Virpi befand, es sei höchste Zeit, den Kleinen mal zu zeigen, wozu ein Garten eigentlich da ist, nämlich zum Löcher-Graben!! Und sie sind gelehrige Schüler: Gemeinsam haben sie ein wirklich tiefes Loch ausgehoben, in dem ein Welpe komplett verschwinden würde. 

 

Es fällt mir schwer, die „Zwillinge“ Elroy und Ezra zu charakterisieren, denn man kann sie einfach nicht unterscheiden – jedenfalls nicht von weitem und auf den ersten Blick. Ihre Halsbändchen liegen zwar locker um den Hals, verschwinden aber trotzdem völlig in dem bauschigen Welpenfell. Sie ähneln sich sowohl vom Wesen als auch vom Körperbau her sehr: Sie haben ein mittleres Temperament, sind lustige Burschen ohne Anführer-Ambitionen. Das Braun ist wunderschön satt und liegt in der Intensität zwischen ihrer hellen Schwester Eleni und der etwas dunkleren Elfe. Und an manchen Tagen hatten sie sogar auf’s Gramm genau das gleiche Gewicht! Ezra ist ein kleiner Stimmkünstler, der mit Fiepsen, Juchzen, Jaulen und Heulen seine Kommentare zum Besten gibt. Elroy als zukünftiger „Schiffer-Spitz“ scheint auch tatsächlich eine Affinität zum Wasser zu haben und hat bereits seine Schwimmkünste unter Beweis gestellt. 

  

Montag, 29. Juni 2020: Ich möchte mal von jedem Welpen eine kleine Charakterbeschreibung anfertigen und fange heute an mit  –                                       Eyck: Der schwarze Erstgeborene der E’s mit den weißen Pfötchen ist auch buchstäblich „eine coole Socke“ – recht unaufgeregt marschiert er durch’s Leben, interessiert sich sehr für Gegenstände und Spielzeuge aller Art und kann durch seine Größe und Stärke meistens seine Interessen gegenüber den Geschwistern durchsetzen, ohne handgreiflich werden zu müssen. Beim Futter allerdings hört schon mal der Spaß auf, da kann er ziemlich ungemütlich reagieren, wenn er der Meinung ist, die anderen würden ihm alles wegfressen. Eyck, „der Herrscher“, trägt seinen Namen durchaus zu Recht! Man sollte nur vielleicht darauf achten, dass er sich nicht daran gewöhnt, in jeder Lebenslage seinen Dickkopf durchsetzen zu können.                                                                                                                             Es geht weiter mit Eleni, der „Leuchtenden“ mit dem hellsten Fell von allen: Sie hat ein freundliches, offenes Wesen und nichts kann sie so schnell aus der Ruhe bringen. Wäre sie ein Pferd, könnte man sie als „großrahmig“ bezeichnen, ich vermute mal, dass sie ein stattlicher Großspitz wird; Balgereien ums Futter sind unter ihrer Würde. Man kann herrlich mit ihr schmusen, sie genießt den Kontakt zu den Menschen; Protest von ihr ist eher nicht zu erwarten. Daher durfte sie heute stellvertretend für ihre Geschwister mit uns zum Einkaufen in die Zoohandlung fahren und die neuen Geschirre anprobieren. Sie meisterte diese Aufgabe ohne zu Murren, auch wenn sie davon so müde wurde, dass ihr auf der Heimfahrt fast die Äuglein zufallen wollten…

Sonntag, 28. Juni 2020: Es war mal wieder Zeit für einen Ausflug ins Hundeparadies, diesmal mit Unterstützung durch Elfis zukünftige Familie – vielen Dank! Die Kleinen waren richtig gut zu Fuß, folgten mal der Mama, mal Ylva und mal gingen sie bei Virpi in die Lehre als Mäusejägerin. Es war mächtig heiß und schwül, so dass wir einfach noch ans Wasser mussten! Das kleine Bächlein führte nach dem nächtlichen Gewitter etwas mehr Wasser und plötzlich sahen wir Elroy richtig schwimmen, als hätte er nie etwas anderes gemacht! Auch Elhuin demonstrierte, dass so ein Welpenfell niemanden vom Schwimmen abhalten muss, und wir hatten Glück, dass alle wieder von alleine das Ufer erklommen und wir niemanden aus den Fluten fischen mussten. Mit den Geschirren, die sie heute zum ersten Mal trugen, wäre das zwar gut möglich gewesen, aber nasse Füsse (und Stiefel!) hätten wir halt doch gehabt! Überhaupt: Die Geschirre! Immer wieder gelang es ihnen, mit den Vorderbeinen halb auszusteigen, so dass das Geschirr mehr um den Bauch herum hing… So richtig konnten sie sich noch nicht damit anfreunden. 

Donnerstag, 25. Juni 2020: Heute fand endlich die große Familien-Zusammenführung statt! Aber: Mama Aska war so gar nicht erfreut, ihren Ex-Geliebten bei den Kindern zu sehen… Sie zeigte ihm sogar die Zähne, was sonst gar nicht ihre Art ist; dazu Virpis ohrenbetäubendes Bellen – es war mir fast peinlich. Doch bald erstarb die ganze Aufregung bei hochsommerlichen Temperaturen und die Hunde lagen wie erschlagen in schattigen Ecken. Aber wir Menschen hatte uns ja eine Menge zu erzählen und später tauchten die Welpen auch wieder auf, ließen sich gebührend bewundern und bestaunten ihrerseits den großen Papa Filou und die riesige Candy.

  

Dienstag, 23. Juni 2020: Wegen der sommerlichen Temperaturen haben wir uns heute mal einen schattigen Waldweg zum Rudelspaziergang ausgesucht. Zuerst wurden die Kleinen wieder ein Stückchen gefahren, bis wir weit genug von der Straße entfernt waren. Dann ließen wir sie laufen, was auch zunächst ganz ordentlich funktionierte, bis – ein Spaziergänger uns entgegenkam. Da drehten sich die beiden Schwarzen sofort um und folgten dem Fremden, als hätten sie nur auf ihn gewartet! Hubert spurtete hinterher und fing zuerst Eyck ein, ohne Elhuin zu bemerken; der dackelte munter weiter in die falsche Richtung! Ich rief so laut ich konnte, ob der Herr bitte mal kurz stehen bleiben könnte! Denn der hundelose Mensch hatte wahrscheinlich gar nicht bemerkt, welche Wirkung er auf unsere Welpen hatte… Schließlich waren alle wieder beisammen, und als der Weg wieder frei von solchen Ablenkungen war, durften die Filaskas auch wieder ihre Beinchen benutzen und liefen ein ganzes Stück recht manierlich. 

Sonntag, 21. Juni2020: Heute waren wir wieder mal unterwegs, der zweite Spaziergang am Bächlein, und diesmal trauten sich die kleinen Helden teilweise schon recht mutig ins Wasser – bis auf Ezra, der keine Lust hatte, sich die Pfötchen nass zu machen! Virpi hat ihnen immer wieder vorgemacht, wie herrlich es im Wasser ist; Ylva hat die Umgebung nicht aus den wachsamen Augen gelassen und vorbeilaufende Hunde gleich mal feste verbellt, und Aska hat für eine entspannte Stimmung gesorgt. – Und nach einem ausgiebigen Schläfchen zuhause nahmen wir das Sonntags-Shooting in Angriff, das uns diesmal ordentlich Nerven gekostet hat, weil sie sich wie Flöhe gebärdeten und Anstalten machten, sich von dem Mäuerchen zu stürzen – uns blieb ein paar Mal fast das Herz stehen! Nur Elroy hat sich sehr schön präsentiert, vielleicht mag er ja mal auf eine Ausstellung gehen.

 

Samstag, 20. Juni 2020: Zu guter Letzt hatten wir sogar noch die Wahl unter 4 Familien, die sich alle für die süße Elfe interessiert haben! Und der heutige Besuch einer Basler Familie hat uns restlos überzeugt, dass Elfi dort ein behütetes und doch auch anregendes Leben erwartet. Wir freuen uns sehr für die kleine Maus – und auch für die Familie!

Freitag, 19. Juni 2020: Als ich gerade mal die Gewichte der Kleinen verglichen habe, fiel mir auf, dass Elhuin in derselben Zeit sein Geburtsgewicht verzehnfacht hatte wie seine großen Geschwister! Die drei anderen brauchten ein klein wenig länger dazu. Aber insgesamt ist das Sixpack sehr munter, ständig probieren sie Neues aus und sind wahre Turnkünstler. Mit dem Klappern der Futterschüssel kann man sie prima heranrufen, bisher haben sie alles gut vertragen, was wir ihnen angeboten haben, auch wenn sie manches zuerst vorsichtig gekostet haben (Obst).

Donnerstag, 18. Juni 2020: Zu ihrem 6-Wochen-Geburtstag haben die Kleinen gestern das Bälle-Bad hingestellt bekommen – und wir haben vorher noch nie erlebt, dass sich Welpen mit solcher Begeisterung da hinein gestürzt haben! Aber leider finden sie manchmal keine Ende mit der Toberei und wollen abends nicht ins Bett und/oder wachen mitten in der Nacht wieder auf und feiern weiter… Unsere Nächte sind dann ziemlich kurz und unterbrochen und es ist ein Glück, dass wir zu zweit sind! Und auch der Appetit der Kleinen nimmt rasant zu, sie wollen alle kräftige Großspitze werden. – Weil das Wetter dafür günstig war, haben wir zum ersten Mal den Trip in unser Hundeparadies unternommen, als kleinen Gang an einem Seitenbächlein der Wiese entlang. Zuhause wurden die Welpen in ihre Kutsche gesetzt und so direkt ins Auto gestellt; dort die ersten Meter noch gefahren, dann durften sie aussteigen. Nun war das Erstaunen groß: So hohes Gras, matschige Pfützen, fremde Hunde – da wollten manche doch direkt wieder umkehren! Wir hatten alle Hände voll zu tun, die Bande beisammen zu halten und dabei nicht auf kleine Pfötchen zu treten! Interessant war auch die Arbeitsteilung unter den großen Damen: Mama Aska zeigte den Sprösslingen durch ihr Verhalten, dass keine Gefahr besteht; Virpi hat sich mit furchterregendem Gebell fremden Hunden entgegengestellt, um die von den Welpen fernzuhalten, und Ylva hat mit strengem Blick vom Weg aus alles kontrolliert – faszinierend! – Von ihrem Mittagsschläfchen auf der Terrasse mussten wir sie eben rasch reinbringen, weil ein Gewitter aufzog, und plötzlich hatten wir 7 Zwerge im Welpenzimmer, wo sonst eher mal einer fehlt… 

 

Dienstag, 16. Juni 2020: Da Elvis ja inzwischen fest reserviert ist, hat er auch noch mal einen neuen Namen bekommen, er heißt jetzt Elhuin, was „Sternenhund“ auf Tolkien-Elfisch bedeutet – ein sehr schöner und passender Name, wie ich finde! – Aska ist energisch dabei, die Kleinen zu entwöhnen, und lässt sie höchstens noch ein paar Minuten trinken; und das ist auch völlig in Ordnung, denn die Filaskas werden ja mehrmals täglich mit unterschiedlichem Junior-Futter verwöhnt. Sie ist auch schon auf dem besten Wege, zum Nackthund zu mutieren: Heute habe ich ihr ein wenig beim Abhaaren geholfen… Und da die Mama sich bei den Kleinen so rar macht, springt Tante Virpi ein als geduldige Spielkameradin: Es ist einfach herzerwärmend zu beobachten, wie rücksichtsvoll sie mit den Kleinen umgeht!

 

Montag, 15. Juni 2020: Das weitere Schicksal der Welpen bleibt spannend – aus Elodie haben wir jetzt Enya gemacht, denn ihre Reservierung ist wieder aufgehoben; doch auch dieser Name ist nicht „in Stein gemeißelt“, die künftigen Besitzer können immer noch einen Namen nach ihrem Geschmack wählen. – Und ein paar Stunden, nachdem ich das geschrieben hatte, hat sich das Blatt wiederum gewendet und für Enya zeichnet sich ein spannendes Leben auf einem Bauernhof ab! Das könnte genau das Richtige für sie sein. – Sowohl am Vor- wie auch am Nachmittag kam jugendlicher Besuch, den die Kleinen morgens ziemlich verschlafen, nachmittags aber recht bewusst wahrgenommen haben.                                                                                          Vielen Dank an Miriam, Simon und Dean!

Sonntag, 14. Juni 2020: Ich glaube, bei jedem Wurf gab es mal den Tag, wo ein Welpe nicht nur für einen Moment unauffindbar war, sondern tatsächlich verschwunden zu sein schien; heute war es mal wieder so weit und der Angstschweiß auf meiner Stirn ist noch nicht ganz getrocknet: Wir waren schon recht weit gekommen mit unserer Morgen-Routine – die Kleinen hatten sich draußen erleichtert und bei Mama getrunken, dann gab es eine Portion Trockenfutter mit anschließendem wildem Spielen, während ich drinnen das Kinderzimmer geputzt, mit frischen Sachen bestückt und umgebaut habe. Als sich draußen wieder allgemeine Müdigkeit breit machte, rief ich die kleine Schar nach drinnen: 3 kamen prompt angelaufen und wollten weiterschlafen; 2 sammelte ich draußen ein und trug sie „ins Bett“ – aber wo war Nr. 6?? Ich schaute draußen in jede Ecke und Ritze, wo sie sich so gerne hin verkriechen – nichts. Sollte er (es war Elroy) sich im Kinderzimmer versteckt haben? Unter der Rampe, im Karton, unter der Liege – nichts. Mein Puls raste inzwischen schon, während die Kleinen friedlich schlummerten und die Großen auch ganz entspannt waren… Also ich wieder draußen den ganzen Garten abgesucht – nichts! Es half nichts, ich musste Hubert wecken. Sollte sich der Kleine in der Wohnung verlaufen haben? Mit dem Besen fuhr ich unter alle Möbel – nichts. Zu zweit suchten wir nochmals den Garten ab, und als ich zur Tür schaute, saß Klein-Elroy ganz verschlafen und mit Unschuldsmiene auf dem Fußabtreter! Wir haben keine Ahnung, wo er eingeschlafen war, dass wir ihn so gar nicht finden konnten, aber sind überglücklich, dass ihm nichts passiert war!! – Gegen Abend gab es dann eine sehr erfreuliche Entwicklung für Elvis: Endlich hat sich jemand für ihn interessiert! Und wenn alles klappt, dann bekommt unser kleiner Naseweis ein Haus mit großem Garten in der Nordeifel zum Bewachen! Wir sind ganz glücklich!

Samstag, 13. Juni 2020: Die zukünftige Familie von Eyck war zu Besuch und die Sympathie auf allen Seiten groß! Sie lieben das kleine Schwarz-Bärchen und wir sind glücklich, dass er in so eine hundebegeisterte und verantwortungsbewusste Familie kommt! – Am Abend dann leider die Absage für die zauberhafte Elfe, die eigentlich morgen Besuch bekommen sollte: Wegen eines Unfalls kann die Familie derzeit keinen Welpen aufnehmen – sehr schade, aber verständlich. Nun sind es die beiden „Kleinen“, Elvis und Elfe, die noch auf die passenden Familien warten. 

Donnerstag, 11. Juni 2020: Inzwischen haben die Welpen fast jeden Tag Besuch; und damit sie auch mal etwas anderes zu sehen bekommen als immer den gleichen Garten, haben wir heute den ersten Ausflug mit der Welpenkutsche gemacht. Sie waren doch sehr beeindruckt von der großen, weiten Welt, wo die Mama sich sogleich auf Mäusejagd begeben hat, ohne sich auch nur einmal nach den Babys umzuschauen! Natürlich mussten sie nicht weit laufen, trotzdem waren sie richtig müde nach diesem Abenteuer und wir ziemlich verschwitzt, weil wir die Rasselbande ja immer wieder einfangen mussten. – Auch heute wurde der Speiseplan erweitert um gekochtes Ei – so schnell konnte man gar nicht schauen, wie es verputzt war! – und Trockenfutter, für das sie schon etwas länger gebraucht haben; aber auch das wurde für lecker befunden und zügig gefressen. Bisher haben die süßen Kleinen wirklich alles gut vertragen, es gab noch nicht ein Mal Durchfall oder Bauchweh. 

Mittwoch, 10. Juni 2020: Mit ihren nun 5 Wochen nehmen die Filaskas rasant an Gewicht zu – ebenso wie die Arbeit für uns zunimmt! Wenn sie mich frühmorgens wecken, bin ich erst mal gut zwei Stunden beschäftigt: Zuerst müssen sie natürlich raus und sich erleichtern; da sie aber schon wieselflink durch die Gegend sausen, ist es gar nicht einfach, alle im Blick zu behalten; meistens sieht man 5 – aber wo steckt Nr. 6? Aska blickt entspannt, Virpi gelangweilt, denn die wissen längst, wo der Naseweis steckt und dass ihm nichts passieren kann. Also lasse ich alle zusammen draußen und räume erst mal das Welpenzimmer auf, meistens muss dann gleich die erste Waschmaschine des Tages gestartet und frische Wäsche ausgelegt werden; noch ein wenig umdekorieren und fertig. Dann muss ich entscheiden, wer zuerst gefüttert werden muss: Aska bekommt ein Müsli, eine Portion Trockenfutter und ein Schälchen Ziegenmilch, die Kleinen wollen etwas Handfestes wie Dosenfutter mit Gemüse. Sobald sie sich über das Futter hermachen, muss man Virpi davon abhalten, ihnen alles wegzufressen; ich tröste sie mit den Resten wie den Hüttenkäse- oder Buttermilchbechern. Haben die Kleinen aufgegessen oder ist was übrig geblieben? Dann wird das erst mal wieder weggeräumt. Noch ein bisschen müde spielen, dann kann ich sie dazu überreden, wieder nach drinnen zu kommen – jedenfalls an so einem regentrüben Tag wie heute. Aber der Rückweg geht noch nicht so flüssig wie der Weg nach draußen, immer im Zweierpack sammle ich sie draußen ein und trage sie in die Welpenstube. Manche kriegen dort dann das „Welpenrasen“, auch bekannt als „die 5 Minuten“, wo sie scheinbar völlig kopflos durch die Gegend rasen, bevor sie ins Verdauungs-Koma fallen… Inzwischen hat der Kater schon die ganze Zeit nach mir gerufen, auch er will gefüttert werden, und da er auch Medikamente kriegt, geht das nicht ganz so fix. Wenn sich die Welpen beruhigt haben, kann ich daran gehen, sie zu wiegen, was auch einige Zeit dauert. Dann habe ich mir mein Frühstück verdient. 

Dienstag, 9. Juni 2020: Zum Ende der 5. Woche sind wieder deutliche Entwicklungsschritte zu verzeichnen. So lernen die Kleinen gerade, sich auf direktem Weg von der Welpenstube nach draußen zu begeben und sich erst dort zu erleichtern; einige erledigen ihre Geschäftchen sogar mit möglichst großem Abstand zum Spielbereich, das heißt, sie gehen bis in die Ecken der Terrasse oder sogar auf die Wiese. Dann wurde auch der Speiseplan erweitert um das Lieblingsessen von allen Kindern: Fischstäbchen! Die gibt es mal pur und mal mit Gemüse aus dem Gläschen (Karotte, Kartoffel oder Spinat) und erfreuen sich größter allgemeiner Beliebtheit, so dass wir aufpassen müssen, dass sich nicht auch Aska oder Virpi an dieser Köstlichkeit bedienen. Aska als stillende Mutter hat überhaupt ständig Hunger und bekommt neben zwei großen Mahlzeiten noch ca. alle zwei Stunden einen gehaltvollen Snack. Ihre Babys bringen inzwischen fast alle mehr als 2 kg auf die Waage, nur Klein-Elvis und Elfe liegen noch knapp darunter. 

Sonntag, 7. Juni 2020: Die enge Welt der Terrasse reicht den kleinen Entdeckern draußen nicht mehr aus – sie erobern den ganzen Garten! Da werden Stufen mit und ohne Gitterrost erklommen, da stürzt man sich in das hohe Gras, das mächtig am Bäuchlein kitzelt, und da knabbert man Versuchs halber mal an grünen Halmen, die aber nicht wirklich satt machen. Und das Ganze macht ja sooo müde…

 

 

Samstag, 6. Juni 2020: Die Kleinen hatten zum zweiten Mal Besuch, diesmal mit einem Schipperke-Rüden; sie sind ganz ohne Scheu und freuen sich über jede Bekanntschaft; vor allem Schuhe mit Schnürsenkeln erfreuen sich größter Beliebtheit!

 

 

Mittwoch, 3. Juni 2020: Der 4-Wochen-Geburtstag! Alle sind munter und vergnügt. 

 

Dienstag, 2. Juni 2020: Die kleinen Racker werden jeden Tag mobiler und mutiger, sie erkunden auf der Terrasse vor allem die dunklen Ecken mit den dort stehenden Gerätschaften. Und auch stimmlich können sie fast schon alles, was ein Hund so drauf haben muss: Sie benutzen natürlich ganz oft das „Mama-ich-bin-hier-Gequieke“; dann kommentieren sie oft mit „Öff-öff“, wenn man sie auf dem Arm hält; sie können mit ihren Kinderstimmchen bellen und knurren und ganz besonders niedlich ist es, wenn sie ein Wolfs-Geheul anstimmen – Kopf in den Nacken, Schnäuzchen gen Himmel und ein durchdringendes „Uuuuh!“.

Pfingstmontag, 1. Juni 2020: Auch dieser Tag hat wieder einiges an Neuem für die Rasselbande gebracht: Gleich früh nach dem Aufwachen ging es zum Pinkeln raus auf die Terrasse, wo auch Mama die Milchbar geöffnet hatte; weil es aber noch ziemlich frisch war (6 Uhr), durften sie danach bald wieder rein in ihr Kinderzimmer und sich über neues Spielzeug wundern – ein Rascheltunnel und ein Ball fanden unterschiedliches Interesse. Gegen Mittag kam dann zum ersten Mal Besuch mit einem kurzhaarigen Hund mit Schlappohren, da ging es dann so richtig rund! Die Welpen verbrachten praktisch den ganzen Nachmittag mit uns auf der Terrasse, wo sie sich aber immer wieder zum Schlafen in eine große Box zurückziehen konnten. Und weil wir Menschen auch so leckeres Essen hatten, machten die Kleinen erste Bekanntschaft mit rohem Rinderhack – Es ist immer wieder faszinierend, wie innerhalb von Sekunden aus den flauschigen Fell-Bällchen spitz-zahnige Raubtiere werden!

  

Samstag, 30. Mai 2020: Heute Morgen haben wir mal alle 6 auf die Terrasse gesetzt und es war interessant, wie jeder einzelne auf diese neue Welt reagiert hat! Manche empört mit viel Gequieke, manche erschrocken und gleich auf der Suche nach einem Versteck oder noch leicht verschlafen. Am meisten hat mich Klein-Elvis beeindruckt, der ganz mutig losgetrabt ist, um sich alles mal genau anzuschauen! Seine Bewegungen sind flüssig und fast elegant, während die anderen noch mehr umeinander purzeln (na ja, die schleppen ja auch mehr Gewicht herum…).

Freitag, 29. Mai 2020: Heute haben wir den Welpen-Auslauf möbliert und die Kleinen waren ganz aufgeregt. Jetzt gibt es einen großen Karton, eine Rampe zur Wurfbox, ein grünes Kuschelbett, eine Liege, damit Aska sich ein bisschen in Sicherheit bringen kann (noch!) und eine Puppy-Toilette, mit der wir jetzt üben müssen. Denn wenn sie aufwachen, kann man gar nicht so schnell schauen, wie sie schon ein Pfützchen gemacht haben!

 

Donnerstag, 28. Mai 2020: Ganz offensichtlich haben alle beschlossen, jetzt zu wachsen wie Unkraut, und da reicht es halt nicht mehr, wenn Mama alle paar Stunden mal mit der Milchbar vorbeikommt. Ziegenmilch haben sie ja schon kennen und lieben gelernt und heute gab es Baby-Gläschen mit Huhn – Hmmm, köstlich! Und so schön klebrig, man kann es prima im eigenen Fell und dem der Geschwister verteilen!

Mittwoch, 27. Mai 2020: Heute sind sie 3 Wochen alt und die sog. Übergangsphase zwischen der Neugeborenen- und der Sozialisierungsphase ist weitgehend geschafft. Das Nervensystem der Welpen ist nun ausgebildet und sie können sehen, hören und riechen sowie selbstständig Kot und Urin absetzen. Auch ihre Körpertemperatur können sie weitgehend selbst regulieren und die Koordination der Muskulatur nimmt ständig zu. Unser Morgen-Ritual sieht so aus, dass ich warte, bis Aska ihre Babys ausgiebig gesäugt und gesäubert hat; wenn die dann satt und müde sind, hole ich sie mir zum Wiegen, wobei ich auch mit jedem einzelnen ausgiebig schmuse und alle mit ihren Namen anspreche. Nach dieser „Aufregung“ bekommen sie noch ein Schälchen Ziegenmilch, damit sie auch lernen, richtig zu trinken; es ist sehr lustig zuzuschauen, was sie alles damit anstellen! Und man kann fühlen, dass die Milchzähnchen durchbrechen und die kleinen süßen Babys zu Raubtieren mutieren… Und am Abend hat auch Elvis mehr als 1000 gr auf die Waage gebracht!

Dienstag, 26. Mai 2020: Gestern hat Elroy die 1-Kg-Marke geknackt und heute die süße Elfe; jetzt fehlt nur noch Klein-Elvis, der aber auch auf einem guten Weg dahin ist. Heute habe ich mal ein ausführliches Video vom Frühstück der Kleinen gemacht: Nach einer Weile kann man sehr gut die verschiedenen Braun-Töne unterscheiden: Elodie als die hellste neben Elfe mit dem dunkelsten Braun, Elroy und Ezra nur an ihren Halsbändchen zu unterscheiden. Und wenn man sich schon fragt, wo denn Elvis steckt, taucht er auf einmal unter seinen Geschwistern auf und liegt – natürlich! – mal wieder ganz vorne! – Am Nachmittag hat Hubert dann zum ersten Mal ein Schälchen mit Ziegenmilch präsentiert und war ganz begeistert, dass sich alle zusammen darüber her gemacht haben!

 

Montag, 25. Mai 2020: Heute hat sich die ganze Bande über Askas Futternäpfe hergemacht – die waren zwar schon leer gefressen, aber zwei Tröpfchen Ziegenmilch konnte Elfe doch noch rausschlecken und Elodie hat mal ausprobiert, ob sie noch in den anderen Napf passt. Und da sich die 3. Lebenswoche der E’s dem Ende zuneigt, habe ich mal ein wenig Baby-Futter eingekauft, damit wir demnächst zufüttern können. 

                 

Sonntag, 24. Mai 2020: Das Sonntags-Shooting fand bei strahlender Sonne statt – das war den armen Fotomodellen aber meist zu hell! Sie haben die Augen zugekniffen und versucht, in den Schatten zu kriechen… Und bei den beiden Halsband-Trägern zeigt sich jetzt schon, was bei den ausgewachsenen Spitzen dann sehr deutlich (bzw. undeutlich!) wird: Die Halsbänder verschwinden im Fell, man kann sie eigentlich nur manchmal in einem günstigen Winkel erkennen! Und noch etwas zeigt, dass das hier kleine Spitze werden wollen: Die Schwänzchen kringeln sich auf den Rücken!

 

Samstag, 23. Mai 2020: Draußen rauscht der lang ersehnte Regen, da muss man indoor für ein wenig action sorgen; so haben wir die ganze Familie mal in den Auslauf vor der Wurfbox gesetzt, wo sie die Sache mit dem Laufen etwas üben können (s. Videos). Aber allzu weit haben die Kräfte noch nicht gereicht, obwohl jetzt auch Elodie und Ezra die 1-Kg-Marke gerissen haben. – Für Aska steht ein Wassernapf im Auslauf, für den sich Elroy schon sehr interessiert hat; aber es blieb erst mal bei einem Probe-Schlückchen – es darf schon noch eine ganze Weile Mamas Milchbar sein! 

Freitag, 22. Mai 2020: Wo gestern noch einzelne Babys sich große Mühe gaben, aus der Wurfbox zu klettern, sind sie heute schon so fit, dass gleich mehrere zusammen den Ausbruch schaffen – natürlich ohne dass eine Kamera in der Nähe gewesen wäre! Und als Aska ihr Frühstücks-Müsli geschlabbert hat, wie immer umringt von den Kleinen, hörte ich sie plötzlich leise knurren: Die freche Elfe war in Mutters Napf geklettert und wollte von dem ungewohnten Futter kosten! Elfe war auch die Erste, die so etwas ähnliches wie ein Bellen zustande gebracht hat.

Donnerstag, 21. Mai 2020: Ich fand es so traurig, dass außer dem kleinen schwarzen Rüden nun alle schon ihre Namen haben, und wusste nicht, wie ich ihn ansprechen sollte – Daher habe ich ihn nun kurzerhand Elvis getauft. Wenn wir die Kleinen hochnehmen, nennen wir sie ja immer mit ihrem Namen, und ein namenloses Baby war einfach nicht schön. Das lässt sich auch noch ändern, wenn der Name seiner zukünftigen Familie nicht gefällt; aber für uns ist er jetzt erst mal Elvis – Weisheit der Elfen. – Heute mussten die kleinen Helden zum letzten Mal die Tortur über sich ergehen lassen, um „Super Dogs“ zu werden; und da sie jetzt alle die Augen geöffnet haben, wurde teilweise heftig protestiert über die unbequemen Posen! Besonders hervorgetan hat sich dabei Elfe, die Drama-Queen! Anschließend lagen sie alle erschöpft da und gaben keinen Mucks mehr von sich, wo eine Minute zuvor noch lautes Gequieke zu hören war!

Mittwoch, 20. Mai 2020: Nun sind sie schon 2 Wochen alt, die kleinen E’s, und die Persönlichkeiten werden immer deutlicher erkennbar. Heute früh haben wir sie sogar gleich zwei Mal gewogen, denn beim 1. Mal hatten sie noch nicht gefrühstückt… Pünktlich zum 2-wöchigen Geburtstag haben alle die Augen geöffnet und Eyck hat als erster abends die 1-Kg-Marke geknackt! Und weil sie alle so propper und wohlgenährt sind, brauchen wir auch nicht länger die Heizkörper bis zum Anschlag aufzudrehen: Sie liegen nicht mehr dicht an dicht in der Wurfbox, sondern schön einzeln, weil ihnen alleine nicht mehr kalt ist. 

 

Dienstag, 19. Mai 2020: Zum Ende der zweiten Woche nimmt die Selbstständigkeit der Filaskas deutlich zu; so muss nicht mehr die Mama die Ausscheidungen anregen, die sie ja dann praktischerweise auch gleich vertilgt, sondern die Babys produzieren Pfützchen und Würstchen von alleine, sobald sie wach werden – wie gut, dass wir eine leistungsfähige Waschmaschine haben! –                                                                          Wie es aussieht, hat die Nr. 6 jetzt auch einen Namen: Elfe! 

 

Montag, 18. Mai 2020: Beim morgendlichen Wiegen habe ich bei den nächsten beiden ein verräterisches Glitzern in den Augenwinkeln entdecken können, und zwar bei Eyck und der Hündin Nr. 6. Die kleine Maus hat es außerdem als Erste aus der Wurfkiste heraus geschafft: Es war wohl mehr Zufall als sonst was, aber sie ist alleine rausgeklettert und auf der Matratze gelandet, die noch davor liegt. – Und am Abend haben alle versucht, sich auf ihren 4 Beinchen fortzubewegen; da muss man echt schnell sein, um sie zu erwischen!

 

Sonntag, 17. Mai 2020: Es gibt einen neuen Etappen-Sieger! Der erste, der uns heute mit einem halb geöffneten Äuglein angeblinzelt hat, heißt….. EZRA!! Das ist immer ein ganz besonders ergreifender Moment, wenn die Augen aufgehen – Man meint, dass erst jetzt so richtig Kontakt möglich ist. – Wir haben den sonnigen Morgen dann für ein Sonntags-Shooting genutzt und alle wieder einzeln portraitiert. Und jetzt trägt auch Brüderchen Elroy ein Halsbändchen (orange). 

 

Samstag, 16. Mai 2020: Endlich schien morgens mal wieder die Sonne! Denn dann gibt es ein kleines Zeitfenster, wo sie direkt in die Wurfbox scheint und ich gut fotografieren kann. – Nach 4 Würfen hat unsere alte Welpenkutsche das Zeitliche gesegnet und wir haben uns eine neue gekauft: Jetzt freuen wir uns schon auf die künftigen Spaziergänge mit der ganzen Rasselbande! Und zu unserer großen Freude sind seit heute Nacht auch wieder die kleinen Grenzübergänge zur Schweiz geöffnet, so dass wir wieder einen Weg von 7 km bis ins „Hundeparadies“ an der Wiese haben statt wie in den letzten Wochen doppelt so weit und außen herum! Und keine Militär-Patrouille hat uns mehr den Zugang zum Fluss Wiese versperrt, was Virpi und Aska direkt zum Schwimmen ausgenutzt haben. –        Da ja noch die Matratze im Welpenauslauf liegt, kann man von dort sehr bequem in die Wurfbox schauen und das Welpen-Kino genießen. Und Aska ist eine so entspannte Mutter, dass sie kein Problem damit hat, wenn auch Ylva oder Virpi mal reinschauen und die Kleinen beschnuppern.                                            Heute war auch die erste Pediküre fällig: Die winzigen Krällchen der Babys sind ganz schön spitz, und damit sie beim Milchtritt nicht Mamas Gesäuge zu sehr zerkratzen, haben wir sie ein klitzekleines Bisschen gekürzt – echte Millimeter-Arbeit! 

Freitag, 15. Mai 2020: Noch verlaufen die Tage recht eintönig, in den ersten zwei Wochen (vegetative Phase) werden die Welpen ja komplett von der Mutter versorgt, um die wir uns allerdings gut kümmern müssen. So wird sie mit vielen kleineren Mahlzeiten verwöhnt vom Frühstücks-Müsli mit Banane, Hüttenkäse, Haferflocken, Buttermilch und einigen Zusätzen über gekochtes Ei, Leberwurstbrot, Apfel, Trockenfutter bis zu einer ordentlichen Fleischmahlzeit, und zwischendurch immer gerne Ziegenmilch. Außerdem muss man täglich das Gesäuge kontrollieren, damit sich da keine Entzündung entwickelt, und die Temperatur messen, die langsam aber sicher wieder auf den Normalwert absinken sollte. Die Welpen werden bisher noch zwei Mal täglich gewogen, einmal ihrem „Stress-Test“ unterzogen und natürlich immer mal wieder zärtlich hochgenommen und geherzt. Und dass es alle trocken und warm in ihrer Box haben, ist auch sehr wichtig! Die beiden Nachzügler haben heute auch ihr Geburtsgewicht verdoppelt. Es ist ziemlich deutlich, dass die größeren auch schneller wachsen als die kleineren; doch am Ende wird jeder seine genetisch vorgesehene Größe erreichen. Nr. 3, der „Kleine Schwarze“, hat seine ganz eigene Methode: Alle Versuche, ihn an den ergiebigsten Zitzen zu platzieren, hat er vereitelt und schnappt sich immer eine der vorderen, quasi zwischen Mamas Armen. Da trinkt er dann aber ungestört und so eifrig, dass er manchmal nicht mal dann loslässt, wenn Aska aufsteht und die Wurfbox verlässt, mit dem Erfolg, dass wir ihn schon zwei Mal außerhalb im Welpengehege gefunden haben, wo er wie eine reife Zecke runtergepurzelt war. 

Donnerstag, 14. Mai 2020: Wieder gibt es einen Namen und eine feste Reservierung: Aus dem braunen Bub Nr. 4 wird Elroy, der nach Krefeld ziehen darf! Und zur Feier des Tages hat er sein Geburtsgewicht verdoppelt. 

Mittwoch, 13. Mai 2020: Jetzt sind sie schon 1 Woche alt! Und alle nehmen schön und stetig zu: Elodie war die erste, die am 7. Tag ihr Geburtsgewicht verdoppelt hatte, bei Eyck war es heute früh so weit und bei Ezra heute Abend. Bei den anderen wird es auch nicht mehr lange dauern, alle werden es im Rahmen der ersten 10 Tage schaffen. Für Eyck haben sich bereits die richtigen Menschen gefunden, sie wohnen in der Nähe von Köln.                               

 

 Sonntag, 10. Mai 2020: Heute begann der „Ernst des Lebens“ für die kleinen Quieker, d. h. sie wurden zum ersten Mal der „Welpen-Folter“ unterzogen! Dabei kann man ganz gut den Charakter der Kleinen erkennen: Manche reagieren ausgesprochen cool auf diese Behandlung, andere richtig empört und mit Protest. Vor allem sind wir aber vom gesundheitlichen Nutzen der Prozedur überzeugt. – Aska möchte jetzt auch wieder mit auf ihren täglichen Spaziergang, und wenn die Kleinen satt sind, ist das auch kein Problem. Ein menschlicher Betreuer bleibt dann zuhause und der andere dreht mit den erwachsenen Hunden eine Runde.

Samstag, 9. Mai 2020: Für die erste Hündin steht jetzt vorläufig ein Name da: Elodie! Das bedeutet, dass sie – unter Vorbehalt – reserviert ist für einen lieben Freund und Züchterkollegen. Da es ja nur 2 Hündinnen in diesem Wurf gibt, werden wohl leider nicht alle, die gerne ein Mädchen hätten, eines bekommen können… Dafür könnte es den Interessenten für die Rüden nicht ganz leicht fallen, sich zu entscheiden. Aber es ist noch viel Zeit und es kann noch viel passieren. Hier die ersten Fotos: 

die schwarzen Jungs die schwarzen Jungs die schwarzen Jungs

  

   

Und es gibt zwei weitere vorläufige „Arbeitsnamen“: Eyck, der Herrscher, soll der Erstgeborene vielleicht heißen, und einer der beiden braunen Buben soll Ezra heißen.

Freitag, 8. Mai 2020: So ein klein wenig Routine ist schon eingekehrt und Aska hat kein Problem mehr damit, mal kurz in den Garten zu gehen; wenn die anderen zum Spaziergang aufbrechen, würde sie sogar am liebsten mitkommen – aber ein paar hundert Meter von zuhause reichen, dann will sie wieder zu den Kleinen! Sie ist auch keine sehr ordentliche Mutter: Sobald Hubert das Lager frisch bezogen hat, wühlt sie Decken und Handtücher nach eigenem Gusto zusammen; und oftmals kommen dann auch Welpen unter einer Decke zu liegen, die sich dann plötzlich bewegt…  

 

Donnerstag, 7. Mai 2020: Die erste gemeinsame Nacht war doch sehr unruhig, und weil ich diesmal die Nachtwache hatte, kam ich auch wirklich nicht viel zum Schlafen: War ein Welpe zu weit von der Mama weggekrochen und fand nicht gleich zurück oder war am Rand in die Ritze gekullert, wurde laut gequiekt; Aska, die wohl sämtliche Plazenten gefressen hatte, bekam entsprechenden Durchfall und gab Monster-Pupse von sich. Aber um sie zum Lösen in den Garten zu bekommen, musste ich alle Welpen mit Wärmflasche in die Transport-Wanne legen und vor ihr her nach draußen tragen – ansonsten hätte sie sich keinen Zentimeter von den Babys weglotsen lassen. Und als wir heute früh zur Tierärztin aufbrechen wollten, schrie sie ganz entsetzt los… Aber der Tierarzt-Check war völlig in Ordnung für die Mama wie die Babys. Und nun endlich ruhen alle satt und zufrieden in ihrer Box und unsere Waschmaschine läuft wohl schon zum vierten Mal. 

        
 
 
  
Mittwoch, 6. Mai 2020: Sie sind da!! Und – was wir kaum zu hoffen gewagt hätten – es sind diesmal 6 Welpen!! Nach einer höchst unruhigen Nacht, wo immer mindestens einer von uns Wache gehalten hat, schien sich der Tag endlos in die Länge zu ziehen, während Aska hechelte, scharrte, raus wollte, hechelte, scharrte… Als dann um 14:30 der erste Welpe geboren wurde, hatten wir gerade gar nicht damit gerechnet und Aska hatte sich auch einen für uns höchst unbequemen Platz dafür ausgesucht: nämlich die Wurfkiste, die ich ihr nur offen gelassen hatte, damit sie darin scharren konnte. Danach holten wir sie aber sofort auf die Matratze und in rascher Folge kamen nach dem schwarzen Rüden Nr.1 eine braune Hündin, dann wieder ein schwarzer Rüde und fast gleichzeitig ein brauner Rüde auf die Welt. Dann machte Aska eine längere Pause und wir dachten schon: 4 Welpen waren im Ultraschall zu sehen, 4 Welpen sind da, jetzt können wir zum Röntgen fahren. Ich rief also bei unserer Tierärztin an und wurde auf 17:45 bestellt. Wir wollten schon grade alle einpacken und ins Auto verladen, als wir den Eindruck hatten, es könnte vielleicht doch noch ein Welpe kommen. Und tatsächlich erschien als Nr. 5 noch ein brauner Rüde! Wir waren ganz begeistert, dass wir endlich auch mal einen ordentlich großen Wurf haben sollten, als sich noch als Nr. 6 eine braune Hündin einstellte! Also wurde der Tierarzttermin auf den nächsten Morgen verschoben und der gar nicht so kleinen Familie die Gelegenheit gegeben, sich erst mal richtig einzuleben.
 
 Dienstag, 5. Mai 2020: Wir sind an Tag 60 (von normalerweise 63) angekommen, d. h. die Geburt könnte jetzt jederzeit beginnen… Seit vorletzter Nacht schläft Hubert auf einer Matratze im Welpenzimmer, um hoffentlich direkt mitzukriegen, wenn es richtig losgeht (unsere Mädels haben bisher immer nachts geworfen). Wenn ich zwischen 6 und 7 morgens aufstehe, geht er noch mal für 2 Stunden ins Bett. Gestern Abend war Aska zum ersten Mal etwas unruhiger, und wenn sie in den Garten muss, verfolgen wir sie mit Taschenlampe! Später hat sie es aber einfach nur genossen, mit Herrchen auf der Matratze zu liegen, ist aber auch immer mal wieder in die Wurfbox gewechselt und hat dort gegraben. Allerdings darf sie in der „Wurf“-Box gar nicht werfen, weil wir da nicht richtig dran kämen, sondern auf der Matratze. Während der Geburt machen wir die Wurfbox zu und anschließend fahren wir mit der ganzen Bande zur Tierärztin, lassen die Welpen untersuchen und Aska röntgen; ich hab grade angerufen und uns für irgendwann diese Woche angekündigt. Futtertechnisch ist Aska recht anspruchsvoll: Was ihr am einen Tag noch geschmeckt hat, rührt sie am nächsten nicht mehr an, so dass ich immer viele Alternativen vorhalten muss ? Und ich vermute mal, dass die Zugabe von Geburtshilfemischung oder so was ihr gar nicht passt, ich kann da jetzt gar nichts mehr geben. So kriegt sie nur Pulsatilla-Globuli und unendlich viele Streicheleinheiten. Seit vorgestern kann man schon mit den Kleinen durch die Bauchdecke kommunizieren: Sie strampeln und kicken, dass es eine wahre Wonne ist! ? – Auf jeden Fall weiß Aska ja Bescheid, was sie erwartet und welche Rolle wir dabei spielen; und zum Glück ist sie nicht eine, die sich im Garten eine Wurfhöhle gräbt ?
 
Sonntag, 3. Mai 2020: Ob Sonntag oder Werktag – „dank“ Corona können wir jeden Morgen ganz geruhsam beginnen. So konnte ich heute sehr deutlich sehen, wie die kleinen Filaskas in Mamas Bauch Samba getanzt haben! Aska wendet sich dann immer ganz plötzlich um und putzt ihren Bauch. Aber ansonsten zeigt Aska noch keinerlei Unruhe. – Zuerst bekam sie ihre geburtsvorbereitenden Globuli und etwas später ein leichtes Frühstück aus Ei, etwas Hüttenkäse und den Resten ihres Abendessens. Aber eigentlich frisst sie gar keine größeren Portionen mehr, und Virpi ist immer zur Stelle, um hinter Aska aufzuräumen. So kann sie sich schon mal an den Geschmack der Geburtshilfemischung (Kräuter) gewöhnen. – Unsere Apotheke ist jetzt auch vollständig – und wird hoffentlich so gut wie gar nicht gebraucht werden! Aber ich möchte auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und auch unsere Tierärztin wird morgen noch vorgewarnt, dass die Geburt in wenigen Tagen sein wird. 
 
9. Woche (57.-63. Tag): 2. – 8. Mai
Rein formal dauert die Tragzeit 57-72 Tage, ab dem 57. Tag wäre daher eine Geburt durchaus möglich. Die Welpen sind fertig entwickelt, für die werdende Mutter wird es mühsam. Es bleibt nicht mehr viel Platz für Lunge, Magen und Blase, der Gang wird schwerfällig, man hat schließlich eine schwere Last zu tragen.
 
 
Freitag, 1. Mai 2020: Endlich habe ich Welpenbewegungen erkennen können! Aska hat sie aber schon länger gespürt, weil sie immer mal plötzlich nach ihrem Bauch gekuckt hat.
 
Dienstag, 20. April 2020: Diesmal waren wir schon am Dienstag zum Wiegen und Aska hat noch mal 600 gr. zugelegt; insgesamt jetzt also über 3 kg, aber da sie wieder wählerischer mit dem Essen geworden ist, nimmt sie nicht mehr ganz so schnell zu…
 
Montag, 27. April 2020: Nach dem vormittäglichen Hundespaziergang ging es weiter mit dem Bau des Welpen-Zimmers, bis uns die richtigen Schrauben fehlten und Hubert noch mal zum Einkaufen fahren musste. 
          
 
 
          
Es war nicht ganz einfach, alle Ecken, schrägen Kanten und kleinen Schäden im PVC welpensicher abzudichten, aber gut 10 Tage vor dem errechneten Wurftermin ist alles fertig geworden! 
 
Sonntag, 26. April 2020: Heute war der Kraftakt fällig: Die Teile des Welpenzimmers mussten vom Dachboden geholt werden! 
 
    
Danach versucht man sich zu erinnern, wie das alles zusammen gehört… Und Aska schaut ganz genau zu, ob wir auch alles richtig machen!
        
Auch Virpi hat schon mal Probe gelegen. 
 
 
8. Woche (50. – 56. Tag): 25. April – 1. Mai
Auch diese Woche müssen die „Filaskas“ noch kräftig wachsen. Am 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung vorhanden. Die Lunge ist allerdings noch unreif, erst ab dem 56. Tag gilt sie als ausreichend ausgereift, damit die Welpen gefahrlos geboren werden könnten. Die restliche Zeit der Trächtigkeit ist natürlich trotzdem noch wichtig für die Reifung, eine Frühgeburt ist weder bei Hunden noch bei Menschen wünschenswert.

 

Freitag, 24. April 2020: Der Umbau des Wohnzimmers, Phase 1:                                                                                                         wurde zu 

und   wurde zu  

 

Donnerstag, 23. April 2020: Askas Speiseplan scheint wirklich „anzuschlagen“: Seit dem letzten Wiegen vor genau einer Woche hat sie sage und schreibe 1 Kg zugenommen! Damit liegt sie jetzt schon deutlich über dem Gewicht, was sie am Ende der letzten Trächtigkeit hatte. Und so ganz leise regt sich bei uns die Hoffnung, dass das ja vielleicht an der größeren Anzahl der Welpen liegen könnte…

Samstag, 18. April 2020: Bisher hatten wir ja nie Probleme, Ziegenmilch im Supermarkt zu bekommen; es war zwar H-Milch, wurde von den Hunden aber doch gerne angenommen. Inzwischen sind die Regale dort aber leer oder es gibt nur einzelne Packungen von recht teurer fettarmer Ziegenmilch. Also bin ich zu Alnatura gegangen, und siehe da: Dort gibt es frische Bio-Ziegen-Vollmilch! Die ist natürlich noch teurer, aber sicherlich auch viel gehaltvoller als die H-Milch. So besteht Askas 1. Frühstück jetzt aus einem Müsli aus Banane, Hüttenkäse und Ziegenmilch plus einem gekochten Ei – Hmm! Das 2. Frühstück (nach dem Spaziergang) ist ein Hühnerflügel oder -Hals; die Zwischenmahlzeit entweder Leberwurstbrot oder Fischstäbchen und abends das ganz normale BARF-Menü. Madame hat jedenfalls wieder den vollen Appetit! Und zugelegt hat sie auch schon deutlich (1,5 kg), ihr Geschirr ist schon so weit wie möglich eingestellt – mal schauen, ob es ihr überhaupt bis zum Schluss passt…

7. Woche (43. – 49. Tag): 18. – 24. April                                                                                                                                                                     Das letzte Drittel der Trächtigkeit hat begonnen. Die Welpen sind nun fertig entwickelt, drei Viertel ihres Wachstums fallen aber in dieses letzte Drittel. Die bisher knorpeligen Knochen der Welpen beginnen zu verkalken, hierfür wird viel Calcium benötigt. Calcium benötigt die Mutterhündin zusätzlich im Hinblick auf die kommende Zeit des Säugens.

 

Montag, 13. April 2020: Also es würde mich nicht wundern, wenn die Babys mit kleinen Schwimmhäuten auf die Welt kämen – so begeistert, wie sich Aska immer über die Fischstäbchen hermacht! 

Samstag, 11. April 2020: Wir befinden uns am Ende des 2. Drittels der Trächtigkeit und so langsam scheint Aska wieder Appetit auf das gewohnte Futter zu bekommen, nur die Größe der einzelnen Mahlzeiten muss ich etwas reduzieren.

 

 

6. Woche (36. – 42. Tag): 11. – 17. April                                                                                        Am 38. Tag sind die Augenlider ausgebildet, die Zehen sind nun getrennt und gespreizt, die Krallen erkennbar. Die Pfotenform entwickelt sich. Die Tasthaare sind sichtbar. Fellfarbe und Hautpigmentation entwickeln sich und sind am 52. Tag abgeschlossen. Rüden sind nun einwandfrei erkennbar. Die Föten sehen nun aus wie kleine Hunde. Sie sind ca 4,5 cm lang und wiegen etwa 6 g. Am 40. Tag wird der Darm wieder in die Bauchhöhle zurückverlagert. Dann bleibt den Kleinen noch, tüchtig zu wachsen, was am Appetit und Bauchumfang der Mutterhündin zu erkennen ist.

 

Dienstag, 7. April 2020: Noch nie habe ich so einen Aufwand betrieben, um einer werdenden Mutter das Futter „reinzuschmeicheln“ wie jetzt bei Aska, weil ich irgendwie Angst habe, sie bekommt durch ihre derzeitige Mäkelei nicht genug… Das Frühstück heute – nachdem sie das Abendessen = Hauptmahlzeit gestern fast komplett hat ausfallen lassen – bestand in einem sorgfältig von mir gepellten gekochten Ei, dann ein Leberwurstbrot, was beides mit Genuss verspeist wurde; die anschließend angebotene Ziegenmilch mit etwas Hüttenkäse wurde verschmäht, aber versucht, den Hüttenkäse rauszufischen. Weil das natürlich nicht klappte, habe ich ihr Hüttenkäse pur mit einem Löffel gefüttert, denn aus der Dose zu fressen, war für Madame zu mühsam… Nur gut, dass uns dabei keiner beobachtet hat – außer Virpi, die einige Reste erwischt hat!                                 Heute ist sozusagen die Hälfte der Trächtigkeit erreicht, in 1 Monat sollen die kleinen Filaskas schlüpfen! Microsoft Word-Dokument (neu) 

 

Sonntag, 5. April 2020: Durch die Kontakt-Sperre und die Ausgangsbeschränkungen sind unsere Tage sehr eintönig geworden. Zwar findet draußen der prächtigste Frühling statt, aber man soll ja besser zuhause bleiben (was Quatsch ist und wir natürlich nicht machen!). Von unserer werdenden Mutter gibt es fast gar nichts zu berichten, was ja sehr positiv ist, außer vielleicht, dass sie noch immer sehr wählerisch ist, was das Futter angeht: gekochtes Ei und Fischstäbchen schmecken eigentlich immer, Leberwurstbrot, BARF-Menü, Hüttenkäse und Ziegenmilch nur manchmal. Nur gut, dass Virpi eine dankbare Reste-Verwerterin ist, die noch dazu keinerlei Gewichtsprobleme hat! – Zeitlich betrachtet haben wir mit der 5. Woche schon die Hälfte der Trächtigkeit geschafft, aber Aska benimmt sich immer noch ganz normal und geht fleißig auf Mäusejagd; nur das Kuschelbedürfnis ist deutlich stärker geworden. 

5. Woche (29. – 35. Tag): 4.-10. April                                                                                                                                                                            Am 31./32. Tag kommt es bei den nun als Feten bezeichneten kleinen Säugetieren zum sogenannten physiologischen Nabelbruch. Das bedeutet, dass der Darm zeitweilig aus der Bauchhöhle ausgelagert wird, um den Organen mehr Platz zum Wachsen einzuräumen. Am 33.-35. Tag wachsen die zunächst eiförmigen Fruchtampullen zusammen und bilden Schläuche. Am 35. Tag werden die Ohren bereits durch Ohrmuscheln bedeckt. Auch sind jetzt die Geschlechtsorgane erkennbar. Um den 35. Tag ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen.

 

Image01 Donnerstag, 2. April 2020: Heute Morgen war die „Stunde der Wahrheit“, d.h. der Termin für die Ultraschall-Untersuchung von Aska. Wir waren furchtbar gespannt, was unsere Tierärztin uns wohl prophezeien würde! Sie macht das immer sehr ruhig, gründlich und für den Hund so angenehm wie möglich. Das erste Baby war auch direkt sichtbar, man sah sogar das kleine Herzchen schlagen. Dann habe ich etwas den Überblick verloren bzw. mir ist dann nie so ganz klar, wie oft man dieselbe Fruchtblase oder verschiedene sieht. Zum Schluss meinte Frau Doktor, es seien mindestens 4 Welpen; nun hoffen wir (wie bisher jedes Mal), dass sich da vielleicht noch 1 oder 2 weitere versteckt haben könnten. Allerdings hatte sie bisher immer recht mit ihrer Vorhersage… Aber 4 gesunde Welpen – damit wären wir sehr glücklich! Nun warten wir auf den Geburtstag um den 7. Mai herum. Image02   Image03

Montag, 30. März 2020: Es gibt keine Zweifel mehr an Askas Trächtigkeit, denn heute hat sie sogar zum Frühstück das meiste Futter verweigert – und das wäre sonst nie der Fall gewesen! Angeboten hatte ich ihr die Reste von gestern Abend (ging gar nicht!), Leberwurstbrot und Hüttenkäse (davon jeweils nur einen kleinen Bissen akzeptiert) und Ziegenmilch (na ja); gerne gefressen hat sie ein Ei und ein kleines Wienerle. Mal sehen, wie das so weitergeht mit der Appetitlosigkeit; beim letzten Wurf hat es fast 3 Wochen gedauert, in denen sie auch kaum zugenommen hat.

Sonntag, 29. März 2020: Heute, am 23. Tag der vermuteten Trächtigkeit, hat Aska sehr deutlich gezeigt, wie ihr zumute ist: Sie hat ihr Abendessen nicht angerührt, obwohl sie Hunger hatte! Genau wie beim D-Wurf ist ihr momentan der Appetit auf Fleisch vergangen; Trockenfutter mit Buttermilch hingegen hat sie gerne wenn auch nicht viel gefressen. Auf jeden Fall braucht sie inzwischen mehrere kleinere Portionen. 

 

 

4. Woche (22. – 28. Tag): 28. März – 3. April                                                                                                                                                                   Die Knospen der Gliedmaßen bilden sich (Tag 22 und 23), das winzige Herz beginnt zu schlagen. Der Embryo neigt den Kopf nach vorne und rollt sich ein. Er ist jetzt etwa walnussgroß, es bilden sich Zähne, Wirbelsäule und Extremitäten (Vorder- und Hinterläufe) sowie die inneren Organe, am 26. Tag die Ohren, am 27. Tag Augenhülle und Tasthaare. Die Embryonalperiode endet am Ende dieser Woche, die wichtigsten Organsysteme sind angelegt und die Körperform ist im Ultraschall erkennbar. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.

 

Mittwoch, 25. März 2020: Durch die derzeitigen Ausgangs-Beschränkungen ist man sehr viel zuhause und kann seinen gewohnten Beschäftigungen nicht nachgehen. So beobachte ich Aska viel intensiver als sonst und bilde mir ein, sie würde sich sehr schwanger verhalten… Aber wir müssen noch 8 Tage warten auf den Ultraschall-Termin, der endlich Gewissheit bringen wird! Auf jeden Fall lasse ich Aska diese Woche nur ruhig spazieren gehen, um die Einnistung der kleinen Filaskas nicht zu stören, und verwöhne sie schon ab und zu mit einem Leberwurstbrot. 

Sonntag, 22. März 2020: Es ist schon recht lästig, dass durch die Corona-Pandemie jetzt die Grenzen geschlossen sind; wir kommen also nur mit einem großen Umweg in unser Lieblings-Hundelaufgebiet, und eigentlich dürfen wir dort – an der Wiese – auch gar nicht mehr laufen, weil es eine grüne Grenze zur Schweiz ist. Wenn man erwischt wird, kostet es ein saftiges Bußgeld! Ich sehe ja vollkommen ein, dass man die Sozialkontakte möglichst minimieren soll, aber ein Spaziergang mit Hund kann der Gesundheit ja nur nützen. – Aber Aska geht es gut, die Hunde scheinen es zu genießen, dass wir Menschen fast den ganzen Tag zuhause sind, und wir lassen uns von ihrer guten Laune anstecken. 

3. Woche (15. – 21. Tag): 21. – 27. März                                                                                                                                                                   Etwa am 14.-15. Tag beginnt die Einnistung der Blastozysten, die Plazenten (Mutterkuchen) bilden sich aus. Dabei verteilen sich die nun als Embryonen bezeichneten winzigen Säugetiere auf die beiden Gebärmutterhörner, wo jedes seinen Platz und seine eigene Plazenta hat, die gürtelförmig um den Embryo herumläuft.
Am 16. Tag ist das Neuralrohr (siehe 2. Trächtigkeitswoche) ausgebildet, am 20. Tag beträgt die Größe der Embryonen etwa 5 mm. Es bilden sich Herzwulst und Urwirbel (Tag 20).

Donnerstag, 19. März 2020: Es gibt zwar – noch – keine Ausgangssperre für uns, aber man ist doch fast den ganzen Tag zuhause und bleibt durch die Nachrichten auf dem neuesten Stand, was die Corona-Welle angeht. So hat man auch jede Menge Zeit, die Hunde zu beobachten: Aska hat heute das Frühstück wieder erbrochen, sich dafür dann aber hemmungslos auf das Abendessen gestürzt…

2. Woche (8. – 14. Tag): 14. – 20. März                                                                                                                                                                          Die Zellen teilen sich weiter, ab einer Anzahl von 16-32 Zellen spricht man von einer Morula. Aus diesen entwickeln sich durch weitere Zellteilungen Blastozysten. Diese liegen 5-7 Tage in der Gebärmutter. Zeitgleich wird vom sogenannten Gelbkörper, dem Überrest der Follikel, aus denen die Eizellen stammen, das Trächtigkeitshormon Progesteron gebildet. Dieses sorgt dafür, dass die Gebärmutter auf die Einnistung der Embryonen vorbereitet wird und die Trächtigkeit erhalten bleibt. Um den 10. Tag bildet sich die Neuralrinne aus, die später das zentrale Nervensystem bildet. Es ist zunächst eine Rinne, die von zwei Wülsten umgeben ist. Später schließen sich diese Wülste, es entsteht daraus das geschlossene Neuralrohr, aus dem sich bei Wirbeltieren Rückenmark und Gehirn entwickeln.

Freitag, 13. März 2020: Man könnte den Eindruck haben, die ganze Welt sei im „Corona-Fieber“! Die Nachrichten überschlagen sich mit den neuesten erschreckenden Zahlen von Infizierten und Toten, Schulen werden geschlossen, das öffentliche Leben kommt fast zum Erliegen, sogar Grenzen werden geschlossen bzw. kontrolliert – noch nie habe ich so etwas erlebt! Dabei scheint alles doch noch irgendwie weit weg zu sein, ich kenne niemanden, der infiziert ist, und habe auch selber keine Angst, mich anzustecken. – Chorproben, Konzerte, Schulunterricht, das alles fällt für mich jetzt erst mal aus; in dieser unverhofften vielen Freizeit kann man sich wunderbar um die Hunde kümmern und die Schwangere verwöhnen!

1. Woche (1. – 7. Tag): 7. – 13. März                                                                                                                                                                             Nach dem Deckakt wandern die Spermien zu den Eileitern und treffen dort im Idealfall auf befruchtungsfähige Eizellen. Diese sind  zwei Tage vorher aus Follikeln im Eierstock ausgetreten und brauchen bei der Hündin zwei Tage, um nachzureifen und befruchtungsfähig zu werden. Jeweils eine Spermie verschmilzt mit einer Eizelle. Beide tragen nur den halben Chromosomensatz, das heisst beim Hund 39 Chromosomen, davon je ein Geschlechtschromosom. Die Mutterhündin kann nur x als Geschlechtschromosom weitergeben, vom Rüden stammen Zellen, die entweder x oder y tragen. So entstehen bereits jetzt kleine Hündinnen (Genotyp xx) oder Rüden (Genotyp xy). Auch ansonsten stammt jeweils die Hälfte der genetischen Informationen vom Rüden, die andere Hälfte von der Hündin. Spermien allerdings tragen nur Chromosomen, während Eizellen als vollständige Zellen auch noch Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) tragen. Im Grunde genommen kommt also von der Mutter mehr Information als vom Vater. Über die Bestimmung der mitochondrialen Erbinformationen konnte übrigens nachgewiesen werden, dass der Hund vom Wolf abstammt.
Nach der Befruchtung beginnen die Zellen, sich zu teilen. Es entstehen erst zwei, dann vier Zellen (Zygoten), dann acht.                                        [Herzlichen Dank an meine Freundin Dr. K. Grüner (Hovawart-Zucht „aus Aslans Land“) dafür, dass sie mir ihre medizinischen Anmerkungen zur Verfügung gestellt hat!]

Sonntag, 8. März: Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter uns – aber es hat sich gelohnt! Gut 1000 km sind wir gefahren, mussten eine Unterkunft für uns Menschen und unsere drei Hunde – zwei davon läufig! – finden, und alles in der Hoffnung, dass Aska ihren von uns gewählten Bräutigam auch mögen und akzeptieren würde. Jetzt haben wir Menschen neue Züchterfreunde gefunden, mit denen an 3 Tagen die Gesprächsthemen nie ausgingen, Aska und Filou waren sich auf Anhieb sympathisch und haben eine Bilderbuch-Hochzeit gefeiert! Jetzt beginnt die Zeit des Wartens und Beobachtens: Ist sie trächtig? Benimmt sie sich anders als sonst? Warum hat sie so wenig Appetit? Wann können wir endlich zum Ultraschall gehen?…

(Rosen-)Montag, 24. Februar 2020: Jetzt ist es soweit, der Countdown für unseren E-Wurf läuft: Aska ist läufig!
Wenn alles „nach Plan“ geht, findet die Hundehochzeit am 6. – 8. März statt, die Welpen sollten dann Anfang Mai zur Welt kommen und dürften Mitte Juli umziehen.

Montag, 10. Februar 2020: Wir warten – mehr oder weniger geduldig – auf Askas Läufigkeit… Nach meiner Vermutung müsste es Mitte bis Ende des Monats so weit sein. Erste Anzeichen sind schon zu erkennen: Aska ist noch verschmuster als sonst, der Appetit hat deutlich zugenommen und sie fängt an, draußen fleißig zu markieren. Ich kontrolliere sie jeden Tag.