Von den Glücks-Spitzen

Tagebuch A

 

PitaPata - (AJL6)

15. Februar: Hier endet nun das Tagebuch des A-Wurfs der Glücks-Spitze: Heute waren die neuen Besitzer der Mädchen da, alle Verträge sind unterschrieben, die Mitgift-Pakete sind ausgehändigt, Impf- und Ernährungsplan besprochen. Eine letzte Nacht werden die Schwestern noch gemeinsam in Adlins Box verbringen, bevor wir uns morgen früh mit den neuen Besitzern treffen, gemeinsam einen Spaziergang machen und dann die Familien ihre Hundekinder mitnehmen. Wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für sie ausgesucht haben, wo sie ein langes glückliches Hundeleben führen können, von dem wir in Bildern und Berichten erfahren werden.

  Lebt wohl, Askan, Adlin und Allegra, und vergesst uns nicht ganz!

 

IMG_4942kl13. Februar: Heute sind sie 11 Wochen alt und – ja, sie werden anstrengend… Adlin hat ein tolles neues Hobby: Sie leert Wassernäpfe um, wo immer sie welche findet! Sie springt mit beiden Vorderbeinen auf den Rand und kippt so auch den auslaufsichersten Napf um, den sie dann, wenn möglich, triumphierend durch die Gegend schleppt. Es ist nur leider Winter und sie macht das meistens in der Wohnung! Durch schwere Keramiknäpfe versuchen wir, es ihr möglichst schwer zu machen… Die Spaziergänge dagegen genieße ich, auch wenn man sehr aufpassen muss, dass die Kleinen von großen Hunden nicht zu sehr erschreckt werden oder in vollem Gallopp fremden Leuten hinterher rennen.                                                                                                                                  Von Askan hören wir nur Gutes: Er lebt sich problemlos in der neuen Familie ein und erfüllt bisher alle an ihn gestellten Erwartungen!

 

11. Februar: Das herrlich sonnige Winterwetter (allerdings ohne Schnee) lockt alle Welt zum Spazierengehen nach draußen, und so waren wir heute zum ersten Mal mit den Welpen im „Hundeparadies“ an der Wiese: Dort begegneten uns Menschen und Hunde aller Arten, Größen und jeden Alters, und fast jeder Zweibeiner brach in ein: „Jöööh, wie herzig!“ aus, dem Begeisterungs-Ruf der Schweizer! Ylva hatte ein strenges Auge auf ihre Kinder, fand aber auch mal einen Hundekumpel zum Toben; und die Kleinen liefen auch mal den falschen Leuten hinterher, aber zum Glück kann ich ja laut und hoch rufen…

 

10. Februar: Adlin und Klein-Aiva geben ihr Bestes, damit wir Askan nicht zu sehr vermissen, und machen Dummfug für mindestens 3! Im Garten sind die Rosenstöcke inzwischen schon weitgehend verstümmelt, also fangen sie mal das Graben neuer Pflanzlöcher an… Das Bellen war ja schon immer eher „Frauensache“, da hat Askan nicht viel beigetragen. Und das viele Tollen an der frischen Luft macht natürlich hungrig, so dass die beiden genau so viel verputzen wie zuvor die drei!                                                                                                                                               Für die eigentliche Übergabe der Welpen haben wir bei Askan die beste Lösung gefunden: Den „Verkauf aus dem Kofferraum“! D.h. wir haben uns mit den neuen Besitzern zum Spaziergang verabredet, sind alle zusammen eine schöne Runde gelaufen und haben dann Mama Ylva und ihre Töchter wieder ins Auto gepackt, während Askan im anderen Auto die Fahrt in sein neues Leben angetreten hat. So konnten wir vermeiden, dass Ylva das Söhnchen zuhause „entrissen“ wurde.

 

7. Februar: Der erste Tag des Abschieds naht: Die neue Familie von Askan ist auf dem Weg IMG_4919klzu uns und wird mein „Bübchen“ morgen mitnehmen… Als ich seine Mitgift gepackt habe, musste Jana kontrollieren, ob ich auch nichts vergessen habe! Natürlich ist uns schwer ums Herz, aber gerade Askan ist reif für neue Herausforderungen und wir lassen ihn mit einem guten Gefühl und nicht ohne Stolz ziehen.

 

6. Februar: Seit zwei Tagen herrscht endlich mal Dauerfrost, so dass die 16 Pfötchen nicht mehr unendlich viel Matsch ins Wohnzimmer bringen! Die Spaziergänge machen trotzdem viel Spaß, die Kleinen haben erste Erfahrungen mit Eis gemacht und haben zuhause dann Hunger ohne Ende und Appetit auf Hähnchenflügel oder BARF mit Blättermagen!

 

5. Februar: Das Clicker-Training zeigt schon erste Erfolge: Man kann sie damit sehr schön zur Konzentration erziehen und ihnen z.B. abgewöhnen, ständig wie ein Flummi an jedem hochzuspringen. „Sitz“ als erste Übung klappt schon recht gut, natürlich noch ohne Kommando.

 

4. Februar: Die Titer-Bestimmung durch Laboklin hat ergeben, dass wir gleich impfen können; und so bekamen die Kleinen abends ihre erste Impfung gegen Staupe und Parvovirose (Puppy-SP v. Nobivac). Meine Hoffnung, dass sie danach mal etwas müde sein würden, erfüllte sich allerdings nicht, im Gegenteil: Sie tobten so ausgiebig im Garten herum, dass wir sie irgendwann einzeln zur Ruhe kuscheln mussten.

 

3. Februar: Gestern war unsere erste Wurfabnahme als Züchter, und wir wussten nicht so genau, was uns da erwarten würde. Es ging auch gleich mit einer Überraschung los: David Layata, unser Zuchtwart, kam nicht wie vereinbart gegen Mittag, sondern erst um 16:30 h, weil sein Auto kaputt gegangen war; das stellte zwar unseren ganzen Zeitplan auf den Kopf, nahm uns aber auch die größte Aufregung. Er nimmt sich immer viel Zeit, man kann ihn alles fragen und er gibt sehr viele Tipps aus seiner Züchtererfahrung. Mit den Welpen und ihren Aufzuchtbedingungen war er sehr zufrieden, die lieben Kleinen tollten lautstark mal durch den Garten, mal durch´s Zimmer und stellten ihre Vitalität unter Beweis. Jeder wurde einzeln abgetastet, Gelenke und Reflexe untersucht, tief in die Augen geschaut, und ganz genau wurden Zähne, Zahnstellung und Kiefer begutachtet. Dann folgte der „Papierkram“, einige Formulare mussten ausgefüllt werden und ich wurde aufgeklärt, was alles an die Zuchtbuchstelle geschickt werden muss, um die Ahnentafeln der ersten Glücks-Spitze zu beantragen. Das habe ich nun heute alles erledigt und hoffe, dass wir die nagelneuen Ahnentafeln schon haben, wenn die Welpen umziehen.

 

1. Februar: IMG_4819klIMG_4822klHeute morgen haben mich die beiden Großen mit einem neuen Look überrascht: Jeweils das linke Öhrchen macht sich daran, die richtige Spitzen-Position einzunehmen! Das lässt hoffen, dass auch Askan, wenn er uns in einer Woche als Erster verlässt, nicht mehr wie ein Bernhardiner-Welpe aussieht!                            Nachmittags haben wir eine kleine Autofahrt unternommen, um den Welpen mal Pferde zu zeigen – sie waren doch einigermaßen beeindruckt!

 

30. Januar: Haargenau 9 Wochen nach ihrer Geburt haben die kleinen Glücks-Spitze der Tierärztin ihren zweiten Besuch abgestattet und den Behandlungsraum einer gründlichen Inspektion unterzogen: Askan hat sich als technik-begeisterter Bub für den Kühlschrank und den höhenverstellbaren Tisch interessiert, die Mädels ließen sich bewundern und sahen süß aus. Aber die Tierärztin durfte auch etwas tun und untersuchte die drei, setzte ihnen die Chips und nahm Blut ab, um den richtigen Impfzeitpunkt bestimmen zu lassen. Es war für alle eine entspannte Angelegenheit. Und zuhause war wieder Toben mit Kumpel Grisu dran, dass kein Auge trocken blieb…

 

27. Januar: Gestern bekamen die Kleinen u.a. ein Stückchen Apfel zu knabbern, was aber wohl dazu führte, dass abends alle 3 Durchfall hatten! Der arme Hubert kam mit Putzen und Waschen fast nicht hinterher, so dass ich es heute übernahm, dem Welpenzimmer eine Grundreinigung zu verpassen: Erst alle Krümel etc. zusammenfegen, dann gründlich saugen und zum Schluss mit dem Dampfreiniger alles „porentief“ gesäubert. Als dann die Spielsachen und Körbchen wieder verteilt waren, durfte die Rasselbande zurück in ihr Heim – und es dauerte keine 5 Minuten, da hatten sie das Pad aus der Puppy-Toilette zu Konfetti verarbeitet!! IMG_4773kl IMG_4777kl

Heute musste jeder mal wieder  ein Leinen-Training absolvieren und sich dabei an einem böse bellenden Hofhund, muhenden Kühen, lauten Bauarbeitern oder ratternden Maschinen vorbei trauen. Durch den ganzen Schneematsch kamen sie dann richtig dreckig heim und wurden erst mal in der Wanne abgeduscht, auch eine Première! Nach diesen Abenteuern gab es ein schönes Stück Ochsenschwanz, und eine lange Weile hörte man nur noch Schmatzgeräusche aus dem Welpenzimmer.

 

23. Januar: Weil es so schön war, haben wir den kleinen Waldspaziergang wiederholt, aber diesmal in Begleitung von Kleinspitz Camillo und seinem Frauchen. Leider war das Wetter dermaßen duster, dass der Fotoapparat chancenlos war! Aber die Hunde hatten allesamt einen riesigen Spaß! Übrigens sah Camillo in seiner Fellpracht zwar etwas größer aus als Askan, aber gewichtsmäßig liegt unser „Kleiner“ ganz klar vorn! Erwartungsgemäß waren die Welpen danach gut ausgepowert; um so erschrockener waren wir, als nach abendlichem Lösen im Garten nur zwei Welpen wieder rein kamen – Adlin war nirgends zu finden!! Wir riefen und leuchteten alle Winkel mit Taschenlampen aus – nichts. Als wir schon leichte Anzeichen einer Panik spürten, forderte Hubert Ylva auf: „Los, wo ist Adlin?!“ Und Ylva ging sogleich zur Hundehütte und schaute in die finstere Ecke dahinter, wo Adlin fest eingeschlafen war.                                                                                                                                             Mit Beginn der 9. Woche konnten wir nicht mehr feststellen, dass Ylva ihre Kinder noch gesäugt hätte; sie hat wohl beschlossen, 8 Wochen sind genug, und die Milchbar geschlossen.

 

22. Januar: Zum ersten Mal haben die Kleinen nachts über 6 Stunden durchgeschlafen – damit sind wir sehr zufrieden! Vielleicht lag es auch mit daran, dass abends noch viel geschmust wurde: Adlin in Herrchens Arm – wie schon Mama Ylva vor zweieinhalb Jahren!

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Weil alle so gut ausgeschlafen und fit waren, haben wir einen Ausflug gemacht und die Kleinen im Wald laufen lassen: Voller Entdeckerfreude sind sie über die Stöckchen geklettert, haben den gluckernden Bach bestaunt (Allegra stand auch kurz drin), ganz viel geschnüffelt und ein solches Tempo vorgelegt, dass ich mit der Welpenkutsche kaum hinterher kam. (Weil ich allein unterwegs war, gibt es leider keine Fotos davon…)

 

21. Januar: Noch immer schaffen es die Welpen, ab und zu ein kleines Schlückchen bei ihrer Mutter zu trinken; aber ansonsten stürzen sie sich mit Begeisterung auf jedes neue Futter: Ob BARF-Menue oder Dosenfutter, Trockenfutter oder Halbfeucht-Futter und alle möglichen Kau-Snacks – alles wird gerne gefressen und gut vertragen, Durchfall hatten wir noch gar keinen.                                                                                              Seit den letzten drei Nächten schlafen die Süßen in verschlossenen Boxen, so dass sie sich melden müssen, wenn sie mal raus müssen; das klappt schon sehr gut und sollte im neuen Zuhause am besten genauso fortgesetzt werden, dann sind sie bestimmt bald stubenrein.  Abends haben wir wieder Leinentraining gemacht und jedes Hundchen einzeln 100 m die Gasse rauf geführt, wo es schon ganz dunkel war (außerhalb des Dorfes) und ein Bach unheimlich rauschte. Sie haben es alle gut gemacht, aber Askan war einfach der coolste!

 

18. Januar: Endlich Sonnenschein und höchste Zeit für einen Spaziergang! Aber leider pfiff uns dabei ein eisiger Wind um die Ohren… Wir schoben die Welpen-Kutsche auf einen netten Spazierweg im Dorf und ließen die Kleinen dort laufen: Erst gings im Gänsemarsch hinter der Mama her, dann wurden die drei schon etwas mutiger. Wir trafen fremde Hunde mit ihren Menschen, und zum Schluss wurde noch jeder Welpe alleine mit den Hühnern eines Bauernhofes konfrontiert. Hühner wie Hunde haben es gut überstanden, nur Allegra-Aiva meinte, da müsse sie doch mal energisch bellen.

 

17. Januar: In den ersten sieben Wochen haben wir es erfolgreich geschafft, die lieben Kleinen immer sicher zu verwahren und auch Haus und Mobiliar vor ihnen zu schützen. Aber nun brechen offenbar andere Zeiten an: Gestern war es tatsächlich Nesthäkchen Allegra-Aiva, die im Garten die einzige Stelle gefunden hat, wo ein Ausbruch möglich (aber wie wir hofften: nicht wahrscheinlich) war… Zum Glück blieb sie dort erst mal stecken und Hubert konnte sie unter dem Zaun hervorklauben. Im Welpenzimmer haben wir immer schon mal das ein oder andere Teil verstärkt und/oder erhöht und damit für uns und Ylva einen rechten Hindernis-Parcour gebaut; letzte Nacht ist Ylva wohl aber ziemich nachlässig beim Reinspringen gewesen, jedenfalls fiel mit lautem Getöse das „Eingangs-Brett“ um und das Welpenzimmer stand offen. Ylva verkroch sich unter unserem Bett, aber die Welpen waren sofort putzmunter, während wir etwas Mühe hatten, die Situation zu überblicken. Es war kurz nach 4 Uhr, als wir das Welpenzimmer völlig umgestalten mussten… Die Welpen schickten wir in den Garten, den sie ja auch bei Flutlicht kennen – aber der strömende Regen gefiel ihnen herzlich wenig! In aller Eile bauten wir also die Wurfbox ab und verschlossen mit ihren Gitterelementen wieder das Welpenzimmer.

 

IMG_4612kl 15. Januar:

Heute bringt Allegra-Aiva auch über 3 kg auf die Waage und – sie kann beide Öhrchen aufrecht tragen!           Das Wetter bietet irgendwas zwischen Winter und Frühjahr, es ist grau und trüb bei Temperaturen knapp über 0°C; trotzdem haben wir heute Morgen die Strandsaison eröffnet und die Kleinen mit einer Ladung Sand beglückt – War das ein Fest! Sie haben mit Hingabe gespielt und gebuddelt und sind anschließend ganz erschöpft in Tiefschlaf gefallen…

 

13. Januar: Der große Bruder Askan hat heute sein Geburtsgewicht verzehnfacht und bringt 4 kg auf die Waage! Aber auch die Unternehmungslust wächst unaufhaltsam und alle drei liefern sich oft furchterregende Kämpfe! Heute wurde der Speiseplan um den Posten „Wienerle“ erweitert, d.h. ich habe mir jeden Welpen mal einzeln vorgenommen und ihnen gezeigt, dass nach so einem komischen Click-Geräusch prompt solche Köstlichkeiten ins Mäulchen wandern.

 

11. Januar: Unsere Jana hat den Kleinen mal gezeigt, was man mit Mäusen macht: Jana & Welpen

 

9. Januar: Heute sind die Kleinen schon 6 Wochen alt! Die individuellen Vorlieben und Charakterzüge treten immer deutlicher hervor: Askan ist ein echter Junge, der gerne mit Bällen spielt und alle möglichen Sachen durch die Gegend schleppt. Adlin sieht groß und kräftig aus, ist aber eher sanft und immer dabei, wenn es was zu Fressen gibt. Allegra-Aiva sieht aus wie ein Engelchen – rauft aber mit Begeisterung wie ein kleiner Teufel mit ihren Geschwistern! Futter interessiert sie nicht besonders, sie geht lieber auf Entdeckungs-Tour. Aber als es gestern zum ersten Mal Dosenfutter gab, hätte die kleine Maus sich am liebsten reingeschmissen! Die Sauberkeitserziehung macht auch Fortschritte: Die meisten Häufchen findet man im Garten, und wenn man die Welpen nach dem Aufwachen schnell genug raus lassen kann, machen sie auch die Pfützchen draußen.

 

6. Januar: IMG_4457klAskan und Adlin liegen weiterhin gewichtsmäßig vorne (beide über 3 kg inzwischen) und mit einem kleinen Abstand folgt Allegra-Aiva; „ohrentechnisch“ liegt die Kleine aber ganz klar in Führung: Ihre Öhrchen stehen schon zur Hälfte! Und auch vom Temperament her lässt sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen…

 

4. Januar: Heute war der ganze Schnee verschwunden, dafür schien die Sonne herrlich und die Kleinen durften eine ganze Weile auf der Terrasse toben; zum Schluss gab es noch die ersten Stücke Ochsenschwanz, die mit viel Interesse beknabbert wurden, bevor den Rackern die Äuglein zu fielen. Die abendliche Hackfleisch-Mahlzeit gab es dann erst, nachdem allen ihre Welpen-Geschirre angepasst worden waren: Askan natürlich in Blau, Adlin in elegantem Schwarz und Allegra in temperamentvollem Rot.

 

IMG_4432kl3. Januar: Der Winter legt eine Verschnaufpause ein und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sind die Welpen auf der Terrasse sehr munter! Sie fressen auch immer bereitwilliger das Zusatzfutter in Form von gekochtem Ei, Quark mit Obst und Haferflocken, Trockenfleisch zum Knabbern und natürlich das geliebte Hackfleisch!

Wir können gar nicht glauben, dass sich niemand für die süße Adlin interessiert! Hubert würde sie ja am liebsten behalten…

 

1. Januar 2015: Die Silvesternacht war sicher eine der ruhigsten, die ich je erlebt habe: Bei uns im Dorf waren die ersten Böller erst kurz vor Mitternacht zu hören, die Nachbarschaft verhielt sich weitgehend ruhig, und nach einer halben Stunde war alles vorbei. IMG_4425klYlva hat natürlich doch ihrer Empörung über die Ruhestörung mit etwas Gebell Ausdruck verliehen, aber die Welpen haben seelenruhig geschlafen. Heute haben wir dann gleich noch einmal das herrlich sonnige Winterwetter genutzt und mit der kleinen Familie einen Ausflug gemacht: Erst die Welpen mit einem Korb runter ans Auto getragen, im Auto alle Hunde in die Welpenkutsche gesetzt, 15 min zu einem schönen Platz gefahren, wo die Kleinen ein paar Meter laufen und sich ansonsten spazieren fahren lassen konnten. Zuhause fielen sie sofort in Tiefschlaf!

 

31. Dezember: Zum Jahresausklang schien morgens endlich mal wieder die Sonne, der Schnee war herrlich und wir haben die Kleinen zum ersten Mal mit der Welpen-Kutsche spazieren gefahren; irgendwelche Silvesterknaller waren bei uns im Dorf noch nicht zu hören, so dass die Kleinen allenfalls wegen der Kälte ein wenig ins Zittern gerieten. Dagegen half Bewegung, Futter und Schlaf in gemütlichen Decken.

 

29. Dezember: Als zweite Wurmkur gab es eine leckere Paste, die alle mit Begeisterung geschluckt haben, danach ein Tellerchen Tartar und dann eine kleine Toberunde im tief verschneiten Garten – So lässt es sich leben!

 

28. Dezember: Zum ersten Mal haben die Welpen fast „gleichaltrige“ Menschenkinder kennen gelernt und alle haben sehr schön zusammen gespielt! Ylva lag ganz entspannt dabei und forderte nur ab und zu auch ihre Streicheleinheiten ein. IMG_4363Als Nachtessen bekamen die Kleinen dann ihr erstes hartgekochtes Ei, was ihnen gut schmeckte, bevor sie sehr müde ihre bevorzugte Schlafstätte unter der Rampe aufsuchten.

 

27. Dezember: An den Weihnachtstagen haben die Kleinen zum ersten Mal einen anderen erwachsenen Hund außer ihrer Mutter kennen gelernt – auch wenn Ylva ihn am liebsten auf weiten Abstand gehalten hätte. Aber Schipperke Grisu war sehr freundlich zu den Welpen und konnte sich mal so richtig groß fühlen!

Der nächste Besuchshund war wieder ein Schipperke: Bento, der zu Askans späterer Familie gehört. Jetzt wäre Ylva ein paar mal fast ausgeflippt, weil er ihrem Kinderzimmer so nahe kam! Und ins Freie konnten wir diesmal nicht, weil es am frühen Morgen zwar geschneit hatte, tagsüber aber auf den wenigen Schnee regnete und schrecklich matschig war.

Und schließlich kam noch Allegras künftige Familie zu Besuch, die allerdings nur mit 4 Personen und ohne Hund; da war Ylva ganz entspannt, man durfte ihre Babys und sie knuddeln und bewundern!

 

24. Dezember: Über Weihnachten ist Familien-Besuch da, und die Welpen werden von vielen Händen gestreichelt und betreut. So haben wir ihnen auch die ersten zusätzlichen Mahlzeiten angeboten: Tartar in winzigen Häppchen ins Mäulchen geschoben – beim ersten Mal wurde verwundert geschluckt, beim zweiten Mal schon mit richtiger Begeisterung gekaut!  Das Trinken bzw. Brei-Schlabbern aus dem Teller dagegen braucht noch etwas Übung, meist landet ein Großteil im Fell oder an den Pfoten anstatt im Magen! Aber das wird sicher bald klappen.

 

20. Dezember: Askan brachte heute früh 2005 g auf die Waage – wir sind fast sicher, dass er ein Bernhardiner werden will! Seine Schwestern haben dafür nach dem Frühstück allerliebst mit ihrer Mama gespielt, ich konnte mich fast nicht losreißen von dem Schauspiel! Aber es ist Samstag und da muss man alles schön putzen: Als die Kleinen wieder müde in ihrer Box lagen, kamen Staubsauger und Dampfreiniger zum Einsatz, was sie nicht besonders interessiert hat. (Wir versuchen übrigens, so umwelt- und hundenasen-schonend wie möglich zu reinigen und waschen die Decken mit einem Waschmittel ohne Duftstoffe.)

 

19. Dezember: Wir arbeiten fleißig daran, die Kleinen an die Welpen-Toilette zu gewöhnen, denn die Pfützchen, die sie so produzieren, werden natürlich immer größer und Ylva erwischt sie längst nicht mehr alle… Dann haben wir die vorfrühlingshaften 10°C Außentemperatur dazu ausgenutzt, die Babys mal für 5 Minuten an die frische Luft zu setzen, was sie gut verkraftet haben. Und manchmal gelingt einem mit der Kamera ein Glückstreffer: Rollmops

 

18. Dezember: Das Ende der 3. Lebenswoche brachte noch ein paar Neuerungen: So fand ich Askan eben zum ersten Mal zusammengerollt schlafen wie ein richtiger Hund, nicht wie bisher ausgestreckt. Und wenn man ins Mäulchen schaut, sieht man die Milchzähne sprießen! Aber das Allerbeste: Als er aufwachte, setzten wir ihn mal probehalber in die Puppy-Toilette – und er machte ganz brav sein erstes Pfützchen hinein! Außerdem sind er und Schwesterchen Adlin auf dem besten Wege, die 2-kg-Marke zu knacken… Die ebenfalls heftig wachsenden Krallen wurden wieder mal geschnitten, was beim schlafenden Welpen am besten klappte!

 

15. Dezember: Wie gut, dass wir gestern das Welpenzimmer fertig präpariert haben, so dass nun kein Welplein mehr unter einen Schrank oder auf sonstige Abwege geraten kann – denn seit heute Nacht krabbelt die Bande munter aus der Wurfkiste raus, kullert die Rampe herunter und schaut sich dann sehr interessiert das neue Umfeld an! Es scheint auch keinem etwas auszumachen, wenn man dann auf der nicht ganz so kuschligen Boden-Plane einschläft, den Pelz-Robben im Miniformat ist anscheinend niemals kalt.

 

14. Dezember: Inzwischen haben alle die Äuglein offen und versuchen energisch, auf die Beine zu kommen! Adlin hat sogar ihren Bruder gewichtsmäßig leicht überholt und ist mindestens ebenso gut „zu Fuß“ wie Askan. Aber auch Allegra, die zukünftig „Aiva“ heißen soll, entwickelt sich prima und macht durch Geschwindigkeit wett, was ihr an Kampfgewicht fehlt…

 

12. Dezember: Nach und nach erblicken die süßen Kleinen nun wirklich das Licht der Welt: Adlin war die erste, die heute Morgen beide Äuglein offen hatte; bei Askan blinkt es auch schon verdächtig, da wird Allegra nicht mehr lange warten wollen! Und da sie heute zwei Wochen alt sind, war die erste Wurmkur fällig – es hat ihnen zwar keinen Spaß gemacht, sie haben es aber tapfer „geschluckt“.

 

11. Dezember: Obwohl noch keines der Kleinen die Augen so richtig geöffnet hat, beginnen sie doch zielstrebig, die Welt zu erobern: Askan (1290 g) zieht seit heute früh die Hinterbeine unter den Körper und versucht, auf die Pfoten zu kommen, was ihm auch immer besser gelingt; und Adlin (1270 g) fanden wir heute Morgen vor der Wurfkiste in süßem Schlummer – Sie muss es irgendwie geschafft haben, sich bei der Türöffnung hochzuziehen und ist dann nach außen gepurzelt… Zum Glück ist sie da wieder eingeschlafen und hat sich nicht unter irgend einen Schrank verkrümelt!

 

9. Dezember: Beim Zunehmen lösen sich die Kleinen mit schöner Regelmäßigkeit ab: Zwei nehmen immer gut zu und einer macht ein Päuschen. Aber nachdem auch Adlin inzwischen gut über 1000 g wiegt, ist nun auch Allegra auf dem besten Weg zu diesem Zwischenziel. Auch sonst kann man immer besser erkennen, dass es Hunde werden wollen und keine Meerschweinchen bleiben: Von Askan haben wir jetzt schon zwei Mal so etwas wie ein kurzes Bellen gehört (ansonsten sind die Laute mehr ein piepsiges Quietschen), und als ich Adlin heute ins Gesicht schaute, hatte ich ganz stark das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis sie den Blick erwidert…

 

7. Dezember: Askan hat heute früh locker die 1000-Gramm-Hürde übersprungen! Seine Schwester Adlin war ihm eigentlich recht dicht auf den Fersen, sie hat aber heute eine kleine Pause eingelegt, dafür konnte Nesthäkchen Allegra ein ganzes Stück aufholen. Die drei sind einfach nur zum Anbeißen – aber so allmählich freut man sich darauf, dass sie die Äuglein öffnen mögen…

 

6. Dezember: Es ist eine gewisse Routine in den Alltag eingekehrt: Sobald die Kleinen morgens wach sind und zum ersten Mal getrunken haben, werden sie gewogen; dann bekommt Ylva ihr Frühstück aus Hüttenkäse, Ziegenmilch und Honig; wir lassen frische Luft ins Zimmer und wechseln die Decken im Lager. Während Ylva sich wieder um ihre Kinder kümmert, füttern wir den PC mit den neuesten Daten (und ärgern uns, wenn das Internet mal wieder streikt!!). Ylva verlässt die Wurfkiste schon mal des öfteren, um sich abzukühlen, in den Garten zu gehen oder mit uns zu schmusen. Doch sobald sich ihre Welpen bemerkbar machen, ist sie bei ihnen! IMG-20141205-WA0000Was mich immer wieder verwundert: Die Welpen scheinen nie zu frieren! Sie liegen eher einzeln und abseits von Decke oder Wärmequelle als in kuschliger Gemeinsamkeit.

 

4. Dezember: Askan hat doch bis heute früh gebraucht, um über 800 gr zu kommen, aber dafür ist er auch schon auf dem besten Weg, sein erstes Kilo voll zu machen. Und noch zwei Premièren hatten wir heute: Die Kleinen bekamen ihre erste Pediküre (man hätte fast eine Lupe gebraucht für die winzigen Krällchen!), und Ylva machte ihren ersten Spaziergang außerhalb des Gartens nach der Geburt. Sie ging sehr freudig raus – aber noch freudiger wieder zu ihren Babys zurück!

 

3. Dezember: Das heutige Wiegen nach dem 5. vollendeten Lebenstag hat Erstaunliches ergeben: Die kleinste, Allegra, hat als erste ihr Geburtsgewicht verdoppelt! Gratulation, kleine Rennmaus! Ihrer Schwester fehlen noch ein paar Gramm zu dem Jubiläum, die sie ganz sicher auch heute noch zunehmen wird. Und der große Bruder Askan könnte es auch heute noch schaffen. Also: Verdoppeltes Welpenglück innerhalb von 6 Tagen!

 

2. Dezember: Überall wird den Züchtern eingeschärft, dass es die Kleinen anfangs sehr warm haben müssen, so 29°C, und wir haben die Heizung auch an – aber da es draußen ja nicht richtig kalt ist, kommen wir drinnen nicht so recht ins Schwitzen. Aber mein Eindruck ist auch eher der, dass es unseren Welpen ganz angenehm ist! Jedenfalls finden wir sie oft ganz allein liegend und in großer Entfernung zu den Wärmequellen in der Box.

 

1. Dezember: Nach drei Tagen auf der Welt haben die Kleinen ordentlich zugenommen: Askan 200 gr und seine Schwestern jeweils 175 gr – ich denke, da können wir zufrieden sein! Alle drei sind auch in höchstem Maße mobil, obwohl sie ja noch lange nicht laufen können; aber sie kriechen so ähnlich wie dicke Eidechsen blitzartig davon (z.B. von der Waage runter!), man muss höllisch aufpassen! Und wenn ihnen etwas nicht passt, wird geschrieen, dass einem die Ohren klingeln!!

 

30. November: Auch die dritte Nacht habe ich auf der Matratze vor der Wurfbox verbracht – zum Glück! Denn heute Nacht hatte eins der Mädchen einen kleinen „Unfall“: Sie lag ganz am Rand und die Schaumstoff-Rolle, die die Holzleisten abpolstern sollte, hatte sich nach unten gedreht und die Kleine eingeklemmt – sie schrie aber so verzweifelt, dass ich gleich wach war und sie retten konnte! Ansonsten ist ja Ylva bei jedem Geräusch oder jeder Bewegung ihrer Kinder zur Stelle und wacht über ihre Brut, doch ist sie dabei schon viel entspannter und schläft auch ab und zu mal.

Die Flut von Baby-Fotos wird ab jetzt einen eigenen Unterpunkt unter „Bilder“ bekommen: Fotos A-Wurf                                                                                    Trotzdem hier mein aktuelles Lieblingsfoto:  IMG_3904

 

29. November: Den Kleinen geht es prächtig und Ylva erfüllt ihre Pflichten auch immer souveräner! Hat sie uns gestern noch angeknurrt, wenn wir ihre Kinder aus der Box nehmen mussten, so hat sie inzwischen verstanden, dass wir ihr bei der Aufzucht helfen, und lässt uns gewähren. Sie brachte es sogar schon fertig, ganz kurz allein in den Garten zu sausen, um sich zu lösen, und ließ die Babys im Warmen.

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9. Woche: 26. November – 2. Dezember: Endspurt!!
Diese letzte „Woche“ ist extrem kurz ausgefallen: Die Nacht vom 27. auf den 28. November war die erste, die ich auf einer Matratze vor der Wurfbox verbracht habe, weil Ylva schon den ganzen Tag sehr unruhig war; zwar konnten wir trotz häufiger Messungen kein Absinken ihrer Körpertemperatur feststellen und rechneten daher auch noch gar nicht mit der Geburt – trotzdem war alles vorbereitet. In der Nacht schliefen weder Ylva noch ich so richtig: Mal wollte sie in den Garten, wohin ich sie mit einer hellen Taschenlampe und höchst indiskreten Blicken begleitet habe; dann kam sie zu mir auf die Matratze, dann Wühlen und Scharren in der Wurfbox, dann wieder in den Garten. Ein kleines Nickerchen meinerseits wurde jäh von ihrem lauten Schlecken unterbrochen, denn das Hinterteil ihres Sohnes war schon geboren und wurde von ihr beleckt. Damit das kein böses Ende nahm, zog ich kurzerhand den kleinen Kerl vollends aus seiner Mama und weckte Hubert. Es begann der „Kampf um den Nabel“, dieses glitschige dünne Ding, das man schier nicht zu fassen und zum Abbinden kriegt, vor allem, wenn das Baby so zappelt wie Ylvas drei. Dann hatten wir zwei Stunden lang Zeit, uns am Anblick des wunderschönen großen Schecken-Rüden mit 395 gr zu erfreuen, denn es ging nicht weiter. Ylva hatte zwar immer wieder Wehen, aber außer Luft kam lange nichts. Also nahmen wir ihr das Söhnchen weg und trugen es vor ihr her durch die Wohnung, um sie zum Laufen zu animieren. Alsbald erschien Tochter Nummer eins, schön in der Fruchthülle, wurde ausgepackt, beleckt und begrüßt; auch sie ein ganz strammes Mädchen von über 300 gr und sehr agil. Wir erwarteten gerade die Nachgeburt, als gerade mal 15 min später die nächste Tochter kam, ebenfalls noch gut verpackt. Inzwischen hatten wir etwas Übung darin, den Nabel abzubinden, und hätten gerne noch mehr Babys auf die Welt geholfen; aber unsere Tierärztin sollte Recht behalten: Es waren nur 3 Welpen. Unsere bunten Welpen-Halsbändchen brauchten wir überhaupt nicht zu benutzen, man kann sie eigentlich nicht verwechseln; und fast augenblicklich standen die Namen fest für die neuen Erdenbürger. Es sind: „Askan“ (die germanische Form von Adam), „Adlin“, (die Edle, aus vornehmem Geschlecht) und „Allegra“, die so freudig und schnell angesaust kam wie ein musikalisches Allegro.

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8. Woche: 19. – 25. November: Die Hündin hat weniger Hunger, was durch den Platzmangel im Bauch verursacht wird. Sie verbringt sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege. Die Zitzen schwellen weiter an. Die Hündin wird unruhiger und sucht einen geeigneten Platz fürs Werfen.                                                                                                                                                                                                                  

Für uns wird es Zeit, das Kinderzimmer herzurichten, und auch im Garten können wir schon einiges vorbereiten.                                                  

19. November: Wir messen jetzt zwei Mal täglich die Temperatur, damit wir von der Geburt nicht überrascht werden. Beim abendlichen Intensiv-Schmusen haben wir zwei Entdeckungen gemacht: Ylva verliert jetzt eindeutig mehr Haare am Bauch; und als sie ganz still auf meinem Schoß lag, konnte ich deutliche Bewegungen in ihrem Bauch spüren – Welch ein Glücksgefühl!!                                                                                                

24. November: Heute haben wir den bis auf weiteres letzten langen Morgenspaziergang mit unseren Freundinnen Dorothée und Alvara (Hovawart) gemacht und sind dann noch mal zum Wiegen gefahren: 17,2 kg – eine Zunahme von genau 3 kg. Madame ist momentan auch wieder etwas wählerischer beim Essen. Und gestern haben wir das halbe Wohnzimmer zum Welpenzimmer umgebaut:  IMG_3830  IMG_3833  IMG_3831 Ab jetzt darf Ylva nicht mehr im Schlafzimmer schlafen, denn dort ist ihr Platz unter dem Bett – für die Geburt der Welpen wäre das fatal! Ihr Absperrgitter aus Kindertagen sorgt dafür, dass sie im Welpenzimmer bleibt, und tatsächlich hat sie heute Nacht in der Wurfkiste geschlafen.

7. Woche: 12. – 18. November: Die Mineralisierung der Knochen beginnt; die Hündin verliert Haare am Bauch.

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Ylva ist zwar extrem verschmust, aber dennoch z.Z. recht kamerascheu… Haarausfall konnten wir noch nicht beobachten, der Bauch ist seit dem Ultraschall sowieso kahl.                                                                                                                                                                                             17. November: Das montägliche Wiegen brachte eine Zunahme von 400 gr. seit letzter Woche, insgesamt jetzt 2,3 kg. Wir lassen sie jetzt nur noch über die Rampe zum Auto ein – und aussteigen, aber ansonsten ist sie noch gut zu Fuß.

6. Woche: 5. – 11. November: Das große Warten auf Veränderungen…                                                                                                               10. November: Montags wird gewogen, und heute brachte Madame 16,10 kg auf die Waage – eine Gesamtzunahme von knapp 2 kg. Ihr Appetit ist beängstigend, sie bekommt aber „nur“ 3 kleinere Mahlzeiten pro Tag (Hüttenkäse & Ei, Trockenfutter und abends BARF-Menue oder Dose). Sie ist munter und immer noch sehr gut zu Fuß, aber anderen Hunden weicht sie aus oder zeigt aufdringlicheren Kollegen auch schon mal die spitzen Zähnchen.

5. Woche: 29. Oktober – 4. November: Am Ende der 5. Woche ist die Entwicklung der Organe abgeschlossen, das Geschlecht steht fest, Haarzellen, Krallen und Hautpigmente entwickeln sich.                                                                                                                                           Die Hälfte der Trächtigkeit ist geschafft! In dieser Woche hatte Ylva teilweise wenig Appetit, Trockenfutter wollte sie gar nicht. Aber das ging vorbei, der Hunger wird größer und jetzt schmeckt wieder alles! Man sieht zwar äußerlich noch immer nichts, aber sie hat inzwischen über 1kg zugenommen.

27. Oktober: Mit einiger Aufregung unsererseits ging es heute morgen zum Ultraschall… Das Ergebnis: Die vermutete Trächtigkeit wurde bestätigt, aber wir rechnen nicht mit einem großen Wurf – aber wer kann das schon wirklich wissen? Auf jeden Fall war es ein glücklicher Moment, die winzigen Herzen schlagen zu sehen!                                                                                                                                                                 Seit ein paar Tagen hat Ylva keinen rechten Appetit bzw. ist sehr wählerisch geworden: Milch bieten wir ihr z.Z. keine an, aber auch Futter, das deutlich nach Fisch schmeckt, kommt gerade nicht gut an.

4. Woche: 22. – 28. Oktober: Die Augen und die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Die Organbildung beginnt.

21. Oktober: Heute ließ Ylva das sonst so geschätzte Frühstück aus Hüttenkäse und Ziegenmilch stehen – ein Anzeichen morgendlicher Übelkeit? Das erste Drittel der Trächtigkeit ist geschafft!

3. Woche: 15. – 21. Oktober: Die Blastozyten nisten sich im Uterus ein.

13. Oktober: Wir waren bei der Tierärztin, die meint, Ylva hätte so einen verträumten Blick… Jedenfalls haben wir einen Termin für die Ultraschall-Untersuchung gemacht.

8. Oktober: In der ersten Woche haben wir ganz normales Programm gemacht, d. h. die Hundeschule hat sowieso gerade Ferien und dafür sind wir öfter mal mit dem Fahrrad gefahren; Ylva ist sehr verschmust, aber es ist schwer zu sagen, ob das über das übliche Maß hinaus geht… Das Warten fällt uns unheimlich schwer!

2. Woche: 8. – 14. Oktober: Die befruchteten Eizellen haben sich schon mehrfach geteilt und  verteilen sich in den beiden Hörnern der Gebärmutter.

2. Oktober: Nun heißt es geduldig warten, bis man sicher sein kann, dass Ylva aufgenommen hat…  Aber wir wollen „guter Hoffnung“ sein und zählen daher schon mal die Wochen der Trächtigkeit:

1. Woche: 1. – 7. Oktober : Das Sperma erreicht die Eileiter mit den reifen Eizellen. Nach der Befruchtung wandern die Eizellen in den Gebärmutterhals.

1. Oktober: Am zweiten Tag sind Hunde und Menschen schon deutlich entspannter, dem 2. Deckakt geht intensives Spielen der beiden Hunde voraus. 20141001_111912

Am Abend lassen wir die beiden noch einmal zusammen, aber sie begnügen sich mit zärtlichem Lecken. Also treten wir die Heimreise an.

30. September: Wir erledigen unsere letzten Termine für diese Woche und packen alles für die Reise nach Bayern. Als wir schon 1 Stunde auf der Autobahn sind, erreicht uns die Tierärztin: Das Progesteron hat den richtigen Wert, wir sollen losfahren! Um 16 Uhr erreichen wir unser Ziel und den sehnsüchtig wartenden Bräutigam Mr. Spock… Ylva ist zunächst ziemlich schockiert von dem, was er vorhat, da wir sie aber beruhigen und loben, findet der 1. Deckakt statt.

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29. September: 2. Progesteron-Test; das Ergebnis vom letzten Freitag zeigt noch einen zu geringen Wert an.

26. September:  Termin bei der Tierärztin zum ersten Progesteron-Test; ich würde am liebsten schon unsere Koffer packen…

19. September: Ylva ist läufig!! Nachdem wir uns innerlich schon auf eine längere Wartezeit eingestellt und einen Kurzurlaub in die Bretagne geplant hatten, konnte ich heute morgen die erste leichte Blutung entdecken. Jetzt sieht die Prognose in etwa so aus: Spitzen-Hochzeit ca. 1.-3. Oktober und Geburt der Welpen Anfang Dezember.

14. September 2014: Die ganze Familie steht immer noch in den Startlöchern…                                                                                                      Wenn jemandem das Warten zu lang wird – bei den bunten Burgspitzen in Oranienburg warten noch Großspitz-Welpen auf ihre neuen Familien!

31. August 2014: Wenn wir Rüden begegnen, sind die schon ganz entzückt von Ylvas „Parfum“… Aber das Fräulein macht allen unmissverständlich klar, dass es noch nicht so weit ist – doch lange kann es wohl nicht mehr dauern.

20. August 2014: Alles ist vorbereitet und Ylva ist in Top-Form! Jetzt heißt es warten und den Beginn der Läufigkeit (Anfang September?) nicht zu verpassen…