Von den Glücks-Spitzen

Tagebuch F

PitaPata - (4MB7)
 
Datum

Flicka

wildfarbe

Floki

wildfarben

Fine 

wildfarben

Falka 

schwarz

Finja

wildfarben

Fjella

black-and- tan

Fiete

schwarz

Freya 

black-and-tan

   Geburt     255 gr    230 gr    250 gr    220 gr     285 gr    285 gr    230 gr    265 gr
  1. Woche     640 gr    580 gr    525 gr    510 gr     630 gr    625 gr    550 gr    620 gr
  2. Woche   1045 gr  1045 gr    865 gr    900 gr   1010 gr  1065 gr    925 gr    955 gr
  3. Woche   1385 gr  1430 gr  1205 gr  1360 gr   1565 gr  1515 gr  1295 gr  1410 gr
  4. Woche   1865 gr  1980 gr  1605 gr  1845 gr   2140 gr  2100 gr  1695 gr  1835 gr
  5. Woche   2355 gr  2465 gr  2020 gr  2410 gr   2655 gr  2690 gr  2160 gr  2330 gr
  6. Woche   2825 gr  2960 gr  2415 gr  2955 gr   3295 gr  3200 gr  2600 gr  2705 gr
  7. Woche   3465 gr  3605 gr  3015 gr  3740 gr   4250 gr  4050 gr  3180 gr  3305 gr
  8. Woche   4195 gr  4475 gr  3615 gr  4620 gr   5140 gr  4985 gr  4195 gr  4070 gr
  9. Woche   4745 gr  4950 gr  3975 gr  5225 gr   5710 gr  5435 gr  4565 gr  4555 gr
10. Woche   5840 gr            5605 gr  

Hier stehen die Welpen in der Reihenfolge ihrer Geburt, zunächst nur als R=Rüde und H=Hündin markiert mit der jeweiligen Halsbandfarbe. Wenn ein Welpe fest reserviert wird, bekommt er seinen Namen, der dann hier eingetragen wird.

Samstag, 27. März 2021: Gestern haben wir einen Ausflug zum Mühlensee gemacht, wo die Welpen ein Stück zu laufen hatten und dann die Pfötchen – und Flicka auch noch mehr – im kalten Seewasser abgekühlt haben. Danach wurde fleißig am sandigen Ufer gebuddelt, so dass zwei panierte Welpen den Rückweg zum Auto antraten. – Heute schließe ich das Tagebuch unseres F-Wurfs, nachdem nun auch Flicka und Fiete abgeholt worden sind. Es war eine wunderschöne Erfahrung, eine intensive Zeit und eine große Anstrengung für die ganze Familie, diese acht „Dupis“ bei uns aufwachsen zu sehen! Virpi hat sich einen Orden als beste Mutter verdient und macht jetzt tatsächlich ein ziemlich trauriges Gesicht, weil nicht nur ihre Babys weg sind, sondern wir auch gleich danach die Küche wieder in ihren Normal-Zustand zurückversetzt haben; sie weiß also, dass in absehbarer Zeit keine Welpen mehr hier herumpurzeln werden. Aber wir Menschen müssen die paar Monate bis zum G-Wurf schleunigst dazu nutzen zu reparieren, was die kleinen Temperaments-Bolzen so alles kaputt gemacht haben, oder zu verbessern, was noch nicht optimal war…

Macht es gut, Flicka, Floki, Fine, Falka, Finja, Fjella, Fiete und Freya! Wir wünschen euch ein wunderschönes Leben mit euren neuen Familien und hoffen auf ein Wiedersehen!

Sonntag, 21. März 2021: Nachdem in vier Tagen hier sechs Welpen ausgezogen sind, bleiben uns nur noch Flicka und Fiete für ein paar Tage. Und endlich konnten wir mal einen richtigen Spaziergang mit dem ganzen Rudel machen, was wir mit 8 Welpen einfach nicht geschafft hätten… Also bekamen die Kleinen ihre Geschirre angezogen, wir fuhren zum ehemaligen Bahndamm und liefen los; da ging es vorbei an seltsamen Steinen und Baumstämmen, über einen Bach, wo zum Glück niemand reingefallen ist, Dämme rauf und runter bis zu einem Bagger, den die Kleinen höchst interessant fanden. Dann das Ganze wieder zurück, wobei uns noch ein Moped überholte; glücklicher Weise waren die Welpen da schon wieder an der Leine, sonst hätten sie vielleicht erst mal Reißaus genommen. – Von den anderen haben wir bisher nur erfreuliche Rückmeldungen erhalten: Alle haben die teilweise recht lange Autofahrt bestens überstanden bzw. verschlafen und auch die erste Nacht im neuen Zuhause gut gemeistert. 

Freitag, 19. März 2021: Langsam aber sicher wird Virpis Kinderschar immer kleiner – gestern wurden zuerst Fine und dann Floki abgeholt und heute trat Fjella die Reise in ihr neues Leben an. Wir sind sehr glücklich, dass sie die 4-stündige Autofahrt bestens verschlafen und dann ihr neues Heim bezogen hat, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Und zumindest bisher ist Virpi nicht in Trauer verfallen, allerdings wundern sich die noch „übriggebliebenen“ Dupis doch etwas darüber, dass immer mehr Geschwister verschwinden… 

Mittwoch, 17. März 2021: Der letzte Tag, an dem alle 8 Dupis beisammen sind… Die „Aussteuer“ ist schon zusammengepackt, die Verträge geschrieben, die Formulare ausgefüllt – aber noch ahnt keiner der Kleinen, dass es bald auf die große Reise in ein neues Leben geht. Sie toben zusammen herum, dass es eine wahre Wonne ist, futtern in Rekordzeit alles, was man ihnen anbietet, stürzen sich wie die Piranhas auf jeden, der sich ihnen nähert und scheinen vor nichts und niemandem Angst zu haben. 

Montag, 15. März 2021: Bei ihrem ungeplanten Ausflug durchs Haus am letzten Samstag hatten die Kleinen ja auch das Stromkabel der Baby-Waage an einigen Stellen zerbissen, so dass wir nicht wussten, ob wir sie noch würden benutzen können… Aber heute mit 9 Wochen haben wir es dennoch geschafft, die „Dupis“ noch mal zu wiegen, am letzten Montag, den sie noch zusammen verbringen. Und im Garten hat Finja doch tatsächlich einen Weg gefunden, ein Absperrgitter zu „überspringen“, indem sie ganz frech ihre Geschwister, die sich dort drängelten, als Räuberleiter benutzte und sich als einzige über den Zaun warf! Diese Welpen sind wirklich der Hammer!

Samstag, 13. März 2021: Immer wieder verblüffen uns die Welpen, indem sie neue Wege finden, aus ihrer Behausung auszubrechen! So haben sie es heute Vormittag geschafft, von uns unbemerkt das Gitter ihres Geheges in der Küche aufzudrücken und im ganzen unteren Stockwerk herum zu laufen und zu kac… Es hat nicht viel gefehlt und sie wären die Treppe hoch ins Wohnzimmer gekommen. Es hat eine Weile gedauert, bis wir ihre Hinterlassenschaften alle gefunden und beseitigt und dann herausgefunden hatten, wie sie entwischen konnten. Mit diesen Welpen kommt einfach keine Langeweile auf!

Donnerstag, 11. März 2021: Heute war der große Tag der Wurfabnahme bei der Tierärztin – aber zunächst lernten die Kleinen morgens Regenwetter kennen (sie mochten es alle nicht!) und folgerichtig wollten sie nicht im Garten spielen, sondern auf der überdachten Terrasse. Dort hängt nicht nur die Schaukel, auf der sie gerne herumtoben, sondern wir lagern dort auch alle möglichen Vorräte, und so schafften sie es, einen großen Sack Hundefutter aufzubeißen… Und vor allem fanden sie ein Schlupfloch hinaus durch die Hecke, die zwar eingezäunt ist, aber doch nicht ganz welpensicher war. Zum Glück konnten wir alle Ausbrecherinnen wieder einfangen. – Am Nachmittag dann die Autofahrt zur Tierärztin und die Untersuchung jedes einzelnen Welpen plus Impfung. Da waren sie doch ganz schön beeindruckt und froh, als alles vorbei war. Somit sind die „Dupis“ jetzt offiziell durchgecheckt und für gesund befunden, so dass ihrem Start ins neue Leben nichts mehr im Weg steht. – Zuhause machten wir dann die Terrasse endgültig dicht für die kleinen Frechdachse und suchten im Internet nach einer schönen Lösung, um zu verhindern, dass diese oder die nächsten Welpen noch mehr Tapete von den Wänden reißen…

Mittwoch, 10. März 2021: Die Dupis werden jeden Tag anstrengender und anspruchsvoller, vertilgen riesige Mengen an Futter und machen ein Mords-Geschrei, wenn es ihrer Meinung nach nicht schnell genug serviert wird. Wenn man sie in den Garten lässt, sind bestimmt mindestens zwei der Meinung, dass sie lieber drin bleiben und mir beim Putzen helfen wollen; und wenn man sie wieder rein ruft, fehlt mindestens einer, der sich noch länger draußen vergnügen möchte. Als ich die Bande heute mal für ein paar Minuten unbeaufsichtigt im Garten gelassen habe, sah ich anschließend mit Schrecken, dass es Flicka irgendwie geschafft hatte, unter dem Zaun hindurch auf den Weg zu kommen! Dort lief sie aufgeregt hin und her, während Virpi ihrerseits auf der anderen Seite entlang trabte und beide nicht wussten, wie Flicka wieder zurück in den Garten gelangen sollte… Am Abend wunderte ich mich darüber, wie dunkel es draußen war trotz der eingeschalteten Außenbeleuchtung, bis ich entdeckte, dass das Kabel der Lichterkette durchgebissen war – zum Glück, bevor das Licht eingeschaltet war!

Samstag, 6. März 2021: Heute haben wir mit der ganzen Hunde-Familie eine längere Autofahrt unternommen und den Papa Dux besucht. Da die Kleinen sich vorher ordentlich austoben konnten, haben sie die Fahrt jeweils weitgehend verschlafen; jedenfalls hat niemand in die Autobox gepinkelt oder sich übergeben. Den fremden Garten haben sie mutig erkundet und auch die Menschen, die sie noch nie gesehen hatten, begeistert begrüßt wie alte Bekannte. Besonders gefreut haben wir uns auch über Dux, der ganz souverän seine Kinderschar begrüßt hat und kein bisschen nervös war. Und als hätte er mich verstanden, als ich ihm ins Öhrchen geflüstert hatte, dass er ja bald zum Papa ziehen wird, hat Klein-Fiete immer wieder Kontakt zu Dux aufgenommen und ist seinem Vater fröhlich hinterher gelaufen. Alles in allem war der Besuch ein voller Erfolg!

Montag, 1. März 2021: Heute sind die Kleinen 7 Wochen alt und eigentlich gar nicht mehr so klein: Finja und Fjella führen wie immer gewichts-mäßig und haben die 4-kg-Marke übersprungen, alle anderen liegen über 3 kg. Und im Welpen-Garten üben sie Kraft und Geschicklichkeit, wenn sie über die Paletten und Autoreifen klettern, ins Bälle-Bad hopsen, mit dem Raschel-Tunnel über die Wiese kullern oder einfach wie kleine Kugelblitze durch die Gegend flitzen. Entsprechend groß ist auch ihr Appetit, sie verdrücken schon enorme Portionen Müsli, Trockenfutter, Dosenfutter und BARF oder Fischstäbchen als Hauptmahlzeiten und Hähnchenhälse, Ochsenziemer, Kälberblasen, Trockenfisch, Hühnerflügel und andere Knabbereien als Snack zwischendurch. Tagsüber sind sie schon fast stubenrein, wenn man sie nach dem Schlafen oder Fressen gleich raus lässt. Dann laufen sie meist auch bis ans Ende ihres Gartens, um sich zu erleichtern, und halten den Teil mit den Spielgeräten ziemlich sauber. Nachts lassen sie uns jetzt schlafen, dafür ist morgens allerdings eine ausgiebige Putzaktion im Kinderzimmer fällig… Von Virpi als Mutter sind wir ganz begeistert: Sie spielt hingebungsvoll mit ihren Kindern und animiert sie immer wieder zum „Welpen-Rasen“, einem wilden Sprint in Höchstgeschwindigkeit mit Hakenschlagen um sämtliche Hindernisse. Heute habe ich zum ersten Mal beobachtet, dass sie ihren Kindern Futter vorgewürgt hat, was die auch brav aufgenommen haben; dafür hat Virpi die Milchbar jetzt allerdings geschlossen. 

Donnerstag, 25. Februar 2021: Bereits zum zweiten Mal hat sich ein buchstäblich dummes Huhn des Nachbarn auf unser Grundstück verirrt, wo Aska den Eindringling sofort gestellt hat und ermorden wollte – direkt neben dem Welpen-Gehege. Das arme Hühnchen musste eine Menge Federn lassen, bevor ich es retten und zurückbringen konnte; die Federn wehte der Wind zu den Welpen, die das sehr interessant fanden. 

 

Dienstag, 23. Februar 2021: Heute war ein Termin bei der Tierärztin, die Welpen wurden gechippt. Auf der Hinfahrt, jeweils 4 Welpen in den Boxen von Ylva und Aska, wurde noch lautstark protestiert; nach der Behandlung war dann aber jeder der kleinen Racker froh, wieder ins Auto zu dürfen. Und Mama Virpi ging sozusagen mit stolz geschwellter Brust ihren Kindern voran und setzte sich gleich schon mal auf die Waage. Alle haben es dann tapfer ertragen und sich anschließend wieder voll Begeisterung im Garten getummelt. 

Montag, 22. Februar 2021: Jetzt ist die Rasselbande schon 6 Wochen alt und alle gehen zügig auf die 3-kg-Marke zu oder haben sie schon geknackt. Sie lieben den Welpen-Garten und können es gar nicht erwarten, zur Haustür raus, über die Terrasse auf die Wiese zu kommen, wo sie sich sofort hinhocken und ihre Geschäftchen machen – sie sind also auf dem besten Wege, stubenrein zu werden! Und dann toben sie herum, spielen mit dem Handfeger, dem Katzentunnel oder dem Bällebad, reißen die vertrockneten Stauden aus dem Beet und lassen Spaziergänger in  verzückte Ausrufe ausbrechen. Zurück in ihrem Kinderzimmer fallen dann alle ins Koma…

Samstag, 20. Februar 2021: Heute war richtig viel los bei den Glücks-Spitzen: Am Vormittag kam die neue Familie von Finja samt Wolfsspitz-Hündin Josy zu Besuch und gemeinsam weihten wir den neuen Welpenspielplatz im Garten ein. Nach einem kurzen Schläfchen der Rasselbande stellte sich dann ein junges Paar vor, das schon länger auf der Suche nach einem Großspitz war und schließlich glücklich nach Hause fuhr mit der Zusage, dass Herr Türkis nun ihr ersehnter Spitzbub wird.

Montag, 15. Februar 2021: Nun sind sie 5 Wochen alt und wiegen alle über 2 kg. Es gibt eine neue Leibspeise: Welpen-BARF, das futtern sie mit großem Appetit! Wenn Besuch kommt, werden die neuen Menschen neugierig begrüßt, beknabbert und abgeschleckt und lange Haare sind toll zum Spielen. – Obwohl es heute schon wärmer war, hat es doch noch mal ordentlich geschneit, bevor der Winter sich dann hoffentlich verabschiedet. Die Kleinen sollen schließlich noch die Gelegenheit bekommen, den großen Garten zu erkunden, ohne sich die Bäuche zu verkühlen.

Samstag, 13. Februar 2021: Ein bisschen habe ich mich ja gewundert, dass Virpi, die sonst so instinktsicher agiert, ihren Kindern noch kein Futter vorgewürgt hat, wie es Ylva und Aska in dem Alter schon längst getan hätten… Aber heute hat Virpi den Hühnerflügel, den ich ihr gegeben hatte, den Welpen gebracht, die sich auch sehr dafür interessiert haben. Natürlich sind sie mit ihren winzigen Zähnchen und der fehlenden Beißkraft nicht weit gekommen, aber schütteln, sich mit den anderen um die Beute streiten und an der Hühnerhaut zerren, das hat schon Spaß gemacht! – Seit gestern ist die Rasselbande ganz nach unten in die Küche gezogen: Sie waren überhaupt nicht mehr damit einverstanden, dass sie zum Schlafen in die Wurfbox gesperrt wurden, und haben anhaltend und lautstark protestiert! Wahrscheinlich lag es daran, dass sie nicht „ins Bett machen“ wollten; im Kinderzimmer können sie sich ihren Schlafplatz selber wählen und einfach etwas auf die Seite gehen, wenn sie sich lösen müssen. Da ist dann morgens zwar eine ausgewachsene Putz-Aktion nötig, aber dafür ist dann nachts Ruhe.

Freitag, 12. Februar 2021: Der Speiseplan der „Dupis“ wächst stetig und bisher haben auch alle mit gutem Appetit gefuttert und alles vertragen: Nach Rinderhack pur und mit Gemüsebrei gab es jetzt Fischstäbchen, die ja bekanntlich alle Kinder mögen; und Ziegenmilch schlabbern sie inzwischen auch mit der gleichen Begeisterung wie die Mama. Der erste Versuch mit Trockenfutter hat nicht ganz so viel Enthusiasmus ausgelöst… – Obwohl es mit dem geplanten Besuch einer Interessenten-Familie aus Wettergründen nicht geklappt hatte, haben sich die Leute nun trotzdem für Frau Orange entschieden und ihr den Namen Fine gegeben. Und kurze Zeit später kam der Anruf für Frau Weiß, die jetzt Freya heißt und ebenfalls reserviert ist. Somit warten nun noch Frau Gelb und Herr Türkis auf ihre Namen und Familien, Frau Rot bekommt am Sonntag Besuch. Die Namen müssen sie spätestens mit 6 Wochen bekommen, weil sie dann gechippt werden; und vielleicht kann ich ja dann doch noch meine Lieblings-Namen vergeben…

Mittwoch, 10. Februar 2021: Norddeutschland ist zur Zeit ein „Winterwonderland“ mit geschlossener Schneedecke und deutlichen Minus-Graden. Aber als heute so strahlend die Sonne schien, haben wir die Rasselbande doch mal für 10 Minuten nach draußen gebracht, damit sie ihre Näschen in das kalte weiße Pulver tunken konnten. Sie haben es alle ganz tapfer gemeistert, nur Virpi war aufgeregt und fand, wir sollten die Kleinen doch bitte schnell wieder ins Warme bringen.

Sonntag, 7. Februar 2021: Und wieder hat ein „Dupi“ seine zukünftige Familie gefunden: Rüde braun wird zu Papa Dux ziehen und bleibt somit auch für uns in erreichbarer Nähe. Er heißt nun Fiete, eine norddeutsche Abkürzung von Friedrich mit all seinen schönen Bedeutungen. – Die Welpen haben nun schon einigen Besuch gehabt, den sie und vor allem Virpi ganz souverän gemeistert haben. Gerne wären wir mit der Rasselbande auch mal auf die Terrasse gegangen, aber momentan hat uns der Winter mit Schnee, Eis und heftigen Minus-Graden voll im Griff, so dass wir besser im Haus bleiben.

Samstag, 6. Februar 2021: Seit heute ist eine weitere Hündin vergeben: Aus Frau Lila wurde Fjella, auf die eine Karriere als Hundeschul-Assistentin wartet, bevor mit ihr das Auszuchtprogramm in eine neue Runde gehen wird. Wir freuen uns sehr für dieses hübsche und vielversprechende Mädchen! – Inzwischen haben alle Welpen gelernt, dass man leckeres Futter auch aus Schälchen fressen kann, um damit groß und stark zu werden; und Finja bringt heute ganze 2 kg auf die Waage! Und trotz eisiger Temperaturen durften sie für einige Minuten die Terrasse erkunden und sehr frische Luft schnuppern.

Dienstag, 2. Februar 2021: Mit ihren nunmehr drei Wochen sind die kleinen „Dupis“ immer mobiler und auch LAUTER!! Heute habe ich ein Video aufgenommen eigentlich wegen der Musik, die die kleinen dabei veranstaltet haben; also Ton und Film ab:

Inzwischen sind auch bei allen die Milchzähnchen am Durchbrechen, so dass wir entschieden haben, ab jetzt zuzufüttern. Ganz spontan haben wir dann von unserem Mittagessen ein paar winzige Häppchen Hühnerfleisch den Kleinen angeboten, die ganz begeistert darauf reagiert haben! Und abends gab es dann das erste „richtige“ Futter für Carnivoren: Rinderhackfleisch, zuerst von Herrchens Finger, dann aber auch mit dem ganzen Schnäuzchen aus dem Napf! Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie das erste Desinteresse in Begeisterung umschlägt, sobald sie den Geschmack von rohem Fleisch erleben! – Und weil sie ja immerzu wachsen, bekamen sie heute auch die nächst größeren Halsbändchen angepasst. Allerdings waren da nicht alle Farben vorhanden, so dass jetzt Frau Weiß und Frau Lila ohne Halsband sind, weil man sie auch so bestens erkennen kann, und für Finja war leider kein grünes dabei. Aber auch diese Halsbänder werden sicher bald unsichtbar im wachsenden Fell verschwinden.

Freitag, 29. Januar 2021: Die Kleinen wachsen und gedeihen, machen uns aber noch nicht sehr viel Mühe: Sie lassen sich von Mama verwöhnen, schlafen, wachsen und üben das Herumkrabbeln – und so ganz langsam lässt sich schon der ein oder andere Charakterzug erkennen. So ist es oft Frau Rot, die – klein, aber oho! – ihre eigenen Pläne verfolgt und ziemlich gewitzt agiert. An dem Mädel wird man später viel Freude haben! – Und auch farblich gibt es immer mehr Differenzierungen: Frau Gelb und Herr Türkis scheinen die graugewolkte Farbe von Papa Dux geerbt zu haben und erscheinen jetzt schon deutlich heller als Frau Orange und Finja (Frau Grün), die zwar ebenfalls wildfarben sind, aber mit einer eher creme-farbenen Grundfarbe. Und die beiden Damen mit der „Spezial-Lackierung“ Black-and-Tan kann man mittlerweile auch gut unterscheiden: Bei Frau Weiß färben sich die Beine, Bäckchen und sogar schon die Augenflecken, während Frau Lila noch weitgehend schwarz erscheint, allerdings mit ersten Färbungen an den Beinchen.

Dienstag, 26. Januar 2021: Heute Nacht gab es zwei Fälle von schlimmem Bauchweh: Frau gelb und später Frau lila brauchten ganz viel Trost an Herrchens Brust und natürlich Tropfen gegen Blähungen. Danach schliefen sie friedlich weiter, nur unsere Nachtruhe war deutlich verkürzt…- Heute haben wir den zweiten Welpenbereich im Erdgeschoss fertig gemacht und die Kleinen mal für ein paar Stunden umziehen lassen. Das war für das ganze Rudel eine neue Situation, die aber sehr harmonisch gemeistert wurde.

        

Sonntag, 24. Januar 2021: Während sich die ersten „Dupis“ zielstrebig daran machen, die 1-kg-Marke zu knacken, sind es die etwas zierlicheren, die schon gut zu Fuß sind: Frau Rot bewegt sich gekonnt und flink auf ihren Beinchen, Finja und die anderen Großen sind noch im Kriechgang unterwegs. Aber weil es jetzt nur noch Tage dauern kann, bis alle auf ihren Pfötchen stehen werden, haben wir den Sonntag dazu benutzt, unser Esszimmer als Welpen-Kinderzimmer vorzubereiten und auch vor der Haustür die Gitter so zu platzieren, dass keiner verloren gehen kann. – Während wir unten beim Abendessen saßen, hat Frau Weiß dann die Gelegenheit ergriffen und ist kopfüber aus der Wurfbox gepurzelt, wo sie von Aska in Empfang genommen und getröstet wurde. Überhaupt ist Aska von Virpi inzwischen als Hilfspersonal und „Patentante“ akzeptiert worden.

Freitag, 22. Januar 2021: Auch heute Morgen können wir das nächste Blinzeln vermelden: Frau Lila öffnet ebenfalls so langsam die Äuglein!

Donnerstag, 21. Januar 2021: Eigentlich verlief der Tag recht ruhig und ereignislos – bis zum abendlichen Wiege-Termin, wo wir jeden einzelnen Welpen noch mal ganz genau anschauen. Und da war es tatsächlich schon, das allererste Blinzeln! Am 10. Lebenstag glänzte es verräterisch aus den Augenwinkeln von Herrn Braun und Frau Weiß, den beiden „Jüngsten“! Das ist immer ein besonders freudiger Moment, weil die Kleinen nun bald richtig Kontakt zur Außenwelt aufnehmen und sich mit den Augen und Ohren orientieren können.

Mittwoch, 20. Januar 2021: Für den ersten Welpen haben wir heute den „Zuschlag“ erteilt: Es ist die Hündin mit dem grünen Halsband – sie soll Finja heißen und nach Brandenburg ziehen. Derzeit ist wegen der Corona-Beschränkungen leider nicht absehbar, wann die InteressentInnen uns tatsächlich werden besuchen können; daher werden wir diesmal wohl einige Reservierungen „auf Verdacht“ vornehmen müssen. Inzwischen sind es auch gar nicht mehr so viele Interessenten mehr als Welpen; und wenn tatsächlich jemand aus diesem Wurf noch nicht seinen Traum-Spitz findet, muss er sich ja nur etwa ein halbes Jahr gedulden bis zu unserem nächsten Wurf im Sommer, wo es dann hoffentlich klappt.

Dienstag, 19. Januar 2021: Die erste Lebenswoche ist „überstanden“ und Mutter wie Kindern geht es ausgezeichnet! Alle haben ihr Geburtsgewicht verdoppelt, es gibt kein Riesen-Baby und kein Zwerglein, alle liegen relativ nahe beieinander. Wir müssen uns auch keine Sorgen mehr darum machen, dass es nicht warm genug sein könnte, die Wärmflaschen werden nicht mehr gebraucht. Das Spitzfell erfüllt sogar schon in diesem jungen Alter seine Funktion: Spitze frieren so gut wie nie! – So werden wir diese letzte „ruhige“ Woche damit verbringen, die Kleinen zu bewundern und darauf zu warten, dass die Äuglein sich öffnen.

Sonntag, 17. Januar 2021: Gegen Ende der ersten Lebenswoche tritt hier eine allgemeine Entspannung ein: Die Kleinen nehmen so schön und stetig zu, dass man sieht, wie gut es allen geht. Virpi ist eine hingebungsvolle Mutter, die aber auch immer weniger Stress hat, wenn sie mal raus muss und die Kinderchen kurz alleine lässt. Das Sonntags-Fotoshooting verlief denn auch ohne Aufregung und Gezeter; wir konnten jeden Welpen einzeln ins Wohnzimmer tragen, wo er auch wieder von Ylva und Aska gründlich beschnuppert wurde. Beim Fotografieren selber hatte ich mit dem Umstand zu kämpfen, dass die kleinen Äuglein ja noch geschlossen sind und somit der wichtigste Punkt fehlt, um das Bild scharf zu stellen… Außerdem sind die „Dupis“ ja auch keineswegs immobil, sondern sie kriechen in erstaunlichem Tempo durch die Gegend. Aber jetzt gibt es von jedem Welpen die ersten 9 Einzelfotos. – Inzwischen haben fast alle ihr Geburtsgewicht verdoppelt, nur bei den Damen Orange und Lila dauert es wohl noch bis morgen früh.

Samstag, 16. Januar 2021: Die beiden Erstgeborenen, Frau Gelb und Herr Türkis, haben es geschafft, bereits am 5. Lebenstag ihr Geburtsgewicht zu verdoppeln – Herzlichen Glückwunsch! Die Damen Gelb, Grün, Lilaund Weiß wiegen heute Abend mehr als 500 gr, eine tolle Leistung von Mama Virpi!

Freitag, 15. Januar 2021: Weil draußen doch tatsächlich winterliche Temperaturen herrschen, halten wir das Welpenzimmer schön warm, was für Virpi natürlich eher anstrengend ist; sie hat ständig frisches Wasser zur Verfügung und oftmals bringe ich ihr einen Napf Ziegenmilch, damit sie mit der Flüssigkeit auch noch Nährstoffe bekommt für die große Kinderschar. Das 1. Frühstück ist ein Müsli aus Haferflocken, Banane, Hüttenkäse und Ziegenmilch angereichert mit Calcium (Frubiase), Colostrum-Pulver und homöopathischen Kombipräparaten zur Regeneration und Lactation. Etwas später gibt es als 2. Frühstück etwas Herzhaftes: Leberwurstbrot und Ei und natürlich Ziegenmilch zum Runterspülen. Das Mittagessen besteht aus rohen Hühnerflügeln, die begeistert geknackt werden. Am Nachmittag gibt es eine Portion Welpen-Trockenfutter, natürlich mit viel Ziegenmilch hinterher. Zur abendlichen Hauptmahlzeit scheint sie momentan keinen rechten Appetit auf das übliche BARF-Futter zu haben; daher bekommt sie jetzt erst mal von den leckeren Hunde-Würsten, die man auch prima auf Reisen mitnehmen kann. 

Mittwoch, 13. Januar 2021: Virpi wird in der Wurfbox gefüttert, weil sie ihre Babys (noch) so gut wie gar nicht verlassen möchte; und ihre absolut notwendigen Ausflüge in den Garten hält sie so kurz wie nur irgend möglich und kreischt verzweifelt, wenn sie anschließend nicht sofort wieder in die Welpenbox zurück kann. Aber wir lassen auch Aska unter Aufsicht ins Welpenzimmer, damit sie sich davon überzeugen kann, dass dort alles im grünen Bereich ist. Ylva dürfte auch kommen, hat aber nicht so großes Interesse wie Aska. – Heute haben wir mit dem Stress-Programm angefangen, damit es den Kleinen ja nicht zu wohl wird.

Dienstag, 12.Januar 2021: Virpi bewacht ihre Kleinen mit Argusaugen, man muss schon energisch werden, damit sie wenigstens mal kurz zum Lösen in den Garten mitkommt. Und am Abend stand ja schon der erste Ausflug mit dem Auto an, der Besuch bei der Tierärztin! Virpi war sehr aufgeregt, dass wir ihre Babys in der Transport-Wanne auf den Rücksitz gestellt haben, während sie in der normalen Hundebox fahren musste. Die Tierärztin (die während der ganzen Geburt auf Stand-by war und jederzeit helfend hätte eingreifen können) ist mit dem Wurf höchst zufrieden: Keiner der Welpen hat irgendeine Missbildung, alle sind – bei den normalen individuellen Unterschieden – sehr gleichmäßig, keiner ein Ausreißer nach oben oder unten. Und alle haben auch schon an Gewicht zugelegt! Auch die junge Mutter wurde untersucht und befindet sich in bestem Zustand, also alles mehr als gut! – Wir haben noch den weiteren Zeitplan besprochen, wann wir entwurmen, chippen und impfen werden; und wir sind wieder einmal sehr froh, diese tolle Tierärztin gefunden zu haben!

Montag, 11. Januar 2021: Virpi macht es wirklich spannend! Obwohl sie das ganze Wochenende über und auch in der letzten Nacht leichte Unruhe gezeigt hat, scheint sie die letzte Trächtigkeits-Woche doch noch bis zum Ende „auskosten“ zu wollen.  – Am späteren Montag-Vormittag setzten dann doch die Vorwehen ein und Virpi hechelte stundenlang und grub sich dazu durch alle möglichen Decken und Kissen. Kurz nach 21 Uhr legte ich mich zu ihr aufs Bett, das schon für die Geburt gerichtet war, von ihr aber immer wieder umgestaltet wurde; und um kurz nach 21:30 setzten die Presswehen ein. Für das erste Baby brauchte es davon noch so einige, bis endlich Nr. 1 (Mädchen/gelb) sich den Weg ins Freie bahnte. Und da war es wieder, das Wunder der Geburt und der Mutter-Instinkte: Virpi packte die Kleine gekonnt aus, biss die Nabelschnur durch und fing an, sie herzhaft abzulecken. Wir sahen ihr bewundernd zu und sorgten dafür, dass niemand vom Bett kullerte, sondern sich auf die Suche nach der Milchquelle machte. Und sobald ein Welpe herzhaft am Saugen war, löste das jeweils die nächsten Presswehen aus, so dass die Welpen im Abstand von 10-30 min geboren wurden. Nach dem 4. Baby dachten wir: So viele haben wir im Ultraschall gesehen. Nach dem 6.: Das ist die von mir vermutete Wurfgröße. Und dann kam Nr. 7 (braun), nach 5 Schwestern und 1 Bruder endlich noch ein kleiner Rüde! Und den krönenden Abschluss machte Hündin Nr. 8 (weiß). Wir sind total begeistert von diesem großen Wurf und gespannt, welche Farben sich in ein paar Tagen zeigen werden. Ganz am Anfang sahen alle schwarz aus, aber einige haben wohl das Wolfsgrau vom Papa geerbt. – Um 1 Uhr gingen wir ins Bett und versuchten zu schlafen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, weil die Kleinen ein rechtes Pieps-Konzert veranstaltet haben. 

 
Samstag, 9. Januar 2021: Nur für den Fall, dass sich in Virpis Baby-Bauch 10 oder noch mehr Welpen der gleichen Farbe befinden sollten: Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet!
 
 
 
 
Freitag, 8. Januar 2021: Wir beobachten Virpi mit Argus-Augen – aber bisher ist alles ruhig. Sie bewegt sich nicht mehr ganz so viel und bekommt kleinere Portionen zu Fressen. Inzwischen hat sie sich gut daran gewöhnt, mit Herrchen im Welpenzimmer zu schlafen.
 
9. Woche (57.-63. Tag): 6. – 12. Januar
Rein formal dauert die Tragzeit 57-72 Tage, ab dem 57. Tag wäre daher eine Geburt durchaus möglich. Die Welpen sind fertig entwickelt, für die werdende Mutter wird es mühsam. Es bleibt nicht mehr viel Platz für Lunge, Magen und Blase, der Gang wird schwerfällig, man hat schließlich eine schwere Last zu tragen. Der Appetit kann nachlassen, die Hündin zeigt Nestbauverhalten. 
 
 
Montag, 4. Januar 2021: Wir waren zum letzten Mal zum Wiegen und zu meiner Überraschung hat Virpi in der vergangenen Woche nur noch 300 gr zugelegt, insgesamt in der Trächtigkeit somit 3,7 kg. Wenn ich raten sollte, würde ich auf 6 Welpen tippen. Und heute Morgen habe ich eines strampeln sehen!
 
Sonntag, 3. Januar 2021: Wir haben so das unbestimmte Gefühl, dass es vielleicht nur noch eine Woche dauern könnte bis zur Geburt; daher haben Hubert und Virpi nun die erste Nacht im Wurfzimmer verbracht, um sich daran zu gewöhnen  –  Virpi daran, ohne Ylva und Aska zu sein und das Zimmer nicht verlassen zu können, und Hubert daran, dass Virpi sehr unruhig herumgegeistert ist und ihn nicht viel zum Schlafen kommen ließ…
 
Samstag, 2. Januar 2021: Dank der Corona-Einschränkungen fiel die Silvester-Knallerei in unserem Dorf fast komplett aus, was uns für die Tiere natürlich gefreut hat, denn so mussten sich die Hunde nicht aufregen und wir rutschten sanft und ruhig ins neue Jahr hinüber.
 
Donnerstag, 31. Dezember 2020: Eigentlich merkt man Virpi die Schwangerschaft kaum an: Sie bewegt sich noch immer sehr sportlich und leichtfüßig und bewacht das Grundstück mit Hingabe. Sie ist sehr verschmust, aber das ist sie ja sonst auch. Wir hoffen ein wenig, dass sie sich nicht bis zum aller letzten Tag Zeit lässt, sondern uns vielleicht Sonntags-Kinder schenkt…
 
8. Woche (50. – 56. Tag): 30. Dezember – 5. Januar
Auch diese Woche müssen die „Dupis“ noch kräftig wachsen. Am 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung vorhanden. Die Lunge ist allerdings noch unreif, erst ab dem 56. Tag gilt sie als ausreichend ausgereift, damit die Welpen gefahrlos geboren werden könnten. Die restliche Zeit der Trächtigkeit ist natürlich trotzdem noch wichtig für die Reifung, eine Frühgeburt ist weder bei Hunden noch bei Menschen wünschenswert.

Dienstag, 29. Dezember 2020: Die „Milchbar“ wird schon gut vorbereitet: Die Zitzen schwellen an und die Haare darum herum fallen aus; so können die Welpen dann leichter an die Milch kommen.

Montag, 28. Dezember 2020: Der heutige Blick auf die Waage sagt: Virpi wiegt jetzt 19,4 kg und hat somit knapp 3 kg zugenommen seit Beginn der Trächtigkeit. Nun wollen wir mal hoffen, dass das nicht alles Weihnachts-Speck ist, sondern ein Anzeichen für einen ordentlichen Wurf von kräftigen „Dupis“! Die Spannung wächst bei uns von Tag zu Tag…

7. Woche (43. – 49. Tag): 23. – 29. Dezember                                                                                                                                                                  Das letzte Drittel der Trächtigkeit hat begonnen. Die Welpen sind nun fertig entwickelt, drei Viertel ihres Wachstums fallen aber in dieses letzte Drittel. Die bisher knorpeligen Knochen der Welpen beginnen zu verkalken, hierfür wird viel Calcium benötigt. Calcium benötigt die Mutterhündin zusätzlich im Hinblick auf die kommende Zeit des Säugens.

Montag, 21. Dezember 2020: Montag = Wiegetag, und auch heute bringt Virpi wieder über 1 kg mehr auf die Waage als vor einer Woche! Dabei ist sie gestern beim Spaziergang über die Felder gewetzt wie ein schwarzer Blitz, sie war gar nicht zu bremsen, als wollte sie uns sagen: „Ich bin zwar schwanger, aber keineswegs schwerfällig!“

Sonntag, 20. Dezember 2020: Nachdem Virpi gestern nicht nur ihre eigene (große) Portion zum Abendessen verdrückt hatte, hat sie dann noch Ylva geholfen, ihren Napf leer zu fressen, die gestern keinen rechten Appetit hatte. Und heute Morgen verschwand das Protein-Frühstück ebenfalls ohne Zögern in Virpis Bauch.

Freitag, 18. Dezember 2020: Obwohl Virpi bei der Hauptmahlzeit am Abend immer noch eher zögerlich frisst, scheinen die kleinen Zwischenmahlzeiten doch anzuschlagen – ihr Bäuchlein zeigt jedenfalls schon eine deutliche Wölbung, sogar wenn sie auf dem Rücken liegt!

Und zu unserem großen Erstaunen, melden sich beinahe jeden Tag neue Interessenten – die Liste wird lang und länger… Nur gut, dass wir in 2021 ja noch einen Wurf mit Aska planen!

6. Woche (36. – 42. Tag): 16. – 22. Dezember                                                                                                                                                               Am 38. Tag sind die Augenlider ausgebildet, die Zehen sind nun getrennt und gespreizt, die Krallen erkennbar. Die Pfotenform entwickelt sich. Die Tasthaare sind sichtbar. Fellfarbe und Hautpigmentation entwickeln sich und sind am 52. Tag abgeschlossen. Rüden sind nun einwandfrei erkennbar. Die Föten sehen nun aus wie kleine Hunde. Sie sind ca 4,5 cm lang und wiegen etwa 6 g. Am 40. Tag wird der Darm wieder in die Bauchhöhle zurückverlagert. Dann bleibt den Kleinen noch, tüchtig zu wachsen, was am Appetit und Bauchumfang der Mutterhündin zu erkennen ist.

Montag, 14. Dezember 2020: Unsere Tierärztin bietet als besonderen Service einen zweiten Ultraschalltermin an, eine Woche nach dem ersten, um zu vergleichen, wie die Kleinen wachsen, und da waren wir heute. Aber da Virpi in der einen Woche 1 ganzes kg zugenommen hat, brauchten wir die Kleinen gar nicht zu vermessen! Wir konnten Herzchen schlagen sehen und alles sieht bestens aus. Die Hälfte der Trächtigkeit ist schon geschafft, jetzt müssen die Kleinen nur noch wachsen, wachsen, wachsen…

Samstag, 12. Dezember 2020: Heute hat Virpi ihr Abendessen in Rekordzeit verputzt und ging dann nachschauen, ob in den anderen Näpfen vielleicht etwas übrig geblieben wäre. Die „Mäkel-Phase“ scheint also zu Ende zu gehen.

Donnerstag, 10. Dezember 2020: Wir probieren weiter aus, worauf Virpi wohl Appetit haben könnte… Zum Frühstück angewärmte Ziegenmilch – erst, nachdem sie gesehen hat, wie sich Aska darauf gestürzt hat; das gleiche mit Hüttenkäse. Aber Leberwurstbrot geht immer! Und als abendliche Hauptmahlzeit gibt es jetzt statt BARF gekochte Hundewurst. Aber es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Mäkelei aufhört und das große Fressen beginnt.

Mittwoch, 9. Dezember: Virpi testet schon mal die Wurfbox.

5. Woche (29. – 35. Tag): 9.-15. Dezember                               Zähne, Haarzellen und Krallen beginnen sich zu entwickeln. Am 31./32. Tag kommt es bei den nun als Feten bezeichneten kleinen Säugetieren zum sogenannten physiologischen Nabelbruch. Das bedeutet, dass der Darm zeitweilig aus der Bauchhöhle ausgelagert wird, um den Organen mehr Platz zum Wachsen einzuräumen. Am 33.-35. Tag wachsen die zunächst eiförmigen Fruchtampullen zusammen und bilden Schläuche. Am 35. Tag werden die Ohren bereits durch Ohrmuscheln bedeckt. Auch sind jetzt die Geschlechtsorgane erkennbar. Um den 35. Tag ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen.

Montag, 7. Dezember 2020: Wir Menschen waren beide ziemlich aufgeregt vor dem heutigen Ultraschall-Termin; denn es kann immer mal passieren, dass doch keine Welpen unterwegs sind, obwohl man meinte, deutliche Anzeichen für eine Trächtigkeit erkannt zu haben. Und Virpi hat nicht mal klare Signale gesendet, sie ist eigentlich so wie immer, nur abends mäkelt sie etwas beim Essen herum. Und wie ihr die Prozedur gefallen würde, sich ruhig auf den Rücken zu legen, den Bauch rasieren und den Ultraschall über sich ergehen zu lassen, da hatten wir auch ein wenig Zweifel… Aber unsere wirklich wunderbare junge Tierärztin hat es sogar in Rekordzeit geschafft, 4 gefüllte Fruchtblasen zu entdecken! Wir sind sehr erleichtert und überglücklich!!

4. Woche (22. – 28. Tag): 2. – 8. Dezember                                                                                                                                                                Die Knospen der Gliedmaßen bilden sich (Tag 22 und 23), das winzige Herz beginnt zu schlagen. Der Embryo neigt den Kopf nach vorne und rollt sich ein. Er ist jetzt etwa walnussgroß, es bilden sich Zähne, Wirbelsäule und Extremitäten (Vorder- und Hinterläufe) sowie die inneren Organe, am 26. Tag die Ohren, am 27. Tag Augenhülle und Tasthaare. Die Embryonalperiode endet am Ende dieser Woche, die wichtigsten Organsysteme sind angelegt und die Körperform ist im Ultraschall erkennbar. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.

Montag, 30. November 2020: Das erste Drittel der Trächtigkeit ist schon fast vorbei – und Virpi zeigt so überhaupt keine Veränderung, dass wir nur hoffen können, dass sie tatsächlich „guter Hoffnung“ ist! Aber bis zur Gewissheit durch den Ultraschall dauert es noch gut eine Woche…

3. Woche (15. – 21. Tag): 25. November – 1. Dezember                                                                                                                                                Etwa am 14.-15. Tag beginnt die Einnistung der Blastozysten, die Plazenten (Mutterkuchen) bilden sich aus. Dabei verteilen sich die nun als Embryonen bezeichneten winzigen Säugetiere auf die beiden Gebärmutterhörner, wo jedes seinen Platz und seine eigene Plazenta hat, die gürtelförmig um den Embryo herumläuft.
Am 16. Tag ist das Neuralrohr (siehe 2. Trächtigkeitswoche) ausgebildet, am 20. Tag beträgt die Größe der Embryonen etwa 5 mm. Es bilden sich Herzwulst und Urwirbel (Tag 20). – Die Hündin kann unter morgendlicher Übelkeit leiden als Anzeichen der hormonellen Umstellung und der beginnenden Ausdehnung des Uterus. 

Samstag, 21. November 2020: Obwohl wegen Corona ja so ziemlich alles verboten ist, was Spaß macht, war heute doch noch mal Rettungshundetraining, und zwar in der Ruine des Güterbahnhofs in Wittstock/Brandenburg. Und weil Virpi ja demnächst in den Mutterschutz geht, durfte sie sich dort noch mal so richtig in den Trümmern austoben: Räume voller Schutt, dunkle Keller-Löcher, Treppen ohne Geländer in obere Stockwerke – und überall gab es nette „Opfer“ zu finden, die nicht mit Belohnungen gespart haben! Müde und sehr zufrieden traten wir danach die Heimfahrt an.

2. Woche (8. – 14. Tag): 18. – 24. November                                                                                                  Die Zellen teilen sich weiter, ab einer Anzahl von 16-32 Zellen spricht man von einer Morula. Aus diesen entwickeln sich durch weitere Zellteilungen Blastozysten. Diese liegen 5-7 Tage in der Gebärmutter. Zeitgleich wird vom sogenannten Gelbkörper, dem Überrest der Follikel, aus denen die Eizellen stammen, das Trächtigkeitshormon Progesteron gebildet. Dieses sorgt dafür, dass die Gebärmutter auf die Einnistung der Embryonen vorbereitet wird und die Trächtigkeit erhalten bleibt. Um den 10. Tag bildet sich die Neuralrinne aus, die später das zentrale Nervensystem bildet. Es ist zunächst eine Rinne, die von zwei Wülsten umgeben ist. Später schließen sich diese Wülste, es entsteht daraus das geschlossene Neuralrohr, aus dem sich bei Wirbeltieren Rückenmark und Gehirn entwickeln.

Montag, 16. November 2020: Virpi zeigt kein besonderes Verhalten, sie ist genau so verschmust wie Ylva und Aska und auch nicht besonders verfressen. Aber sie weiß ja auch noch nicht, was – hoffentlich – auf sie zukommt, nämlich ein bunter Wurf „DuPis“! Aska dagegen schaut sehr verträumt aus der Wäsche und wäre wohl gerne schon wieder schwanger… Auf jeden Fall würde sie dem Kater liebend gerne das Futter wegfressen.

1. Woche (1. – 7. Tag): 11. – 17. November                                                                                                                                                                      Nach dem Deckakt wandern die Spermien zu den Eileitern und treffen dort im Idealfall auf befruchtungsfähige Eizellen. Diese sind  zwei Tage vorher aus Follikeln im Eierstock ausgetreten und brauchen bei der Hündin zwei Tage, um nachzureifen und befruchtungsfähig zu werden. Jeweils eine Spermie verschmilzt mit einer Eizelle. Beide tragen nur den halben Chromosomensatz, das heißt beim Hund 39 Chromosomen, davon je ein Geschlechtschromosom. Die Mutterhündin kann nur x als Geschlechtschromosom weitergeben, vom Rüden stammen Zellen, die entweder x oder y tragen. So entstehen bereits jetzt kleine Hündinnen (Genotyp xx) oder Rüden (Genotyp xy). Auch ansonsten stammt jeweils die Hälfte der genetischen Informationen vom Rüden, die andere Hälfte von der Hündin. Spermien allerdings tragen nur Chromosomen, während Eizellen als vollständige Zellen auch noch Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) tragen. Im Grunde genommen kommt also von der Mutter mehr Information als vom Vater. Über die Bestimmung der mitochondrialen Erbinformationen konnte übrigens nachgewiesen werden, dass der Hund vom Wolf abstammt.
Nach der Befruchtung beginnen die Zellen, sich zu teilen. Es entstehen erst zwei, dann vier Zellen (Zygoten), dann acht.                                            [Herzlichen Dank an meine Freundin Dr. K. Grüner (Hovawart-Zucht „aus Aslans Land“) dafür, dass sie mir ihre medizinischen Anmerkungen zur Verfügung gestellt hat!]

Donnerstag, 12. November 2020: Wir wollten dem verliebten Paar noch eine zusätzliche Chance geben und haben Dux noch mal besucht – aber außer neckischen Hasch-mich-Spielchen und gemeinschaftlicher Erkundung des Gartens hat weiter nichts mehr stattgefunden.

Mittwoch, 11. November 2020: Nach dem zweiten Bluttest bei der Tierärztin war klar, dass jetzt Eile geboten ist, wenn es mit der Verpaarung noch klappen soll! So sind wir noch am Abend zu Dux gefahren und nach ein paar verliebten Spielchen sind die beiden dann auch „zur Sache“ gekommen. Nun sind wir alle in freudiger Erwartung!

Sonntag, 8. November 2020: Weil Virpi ganz überraschend und etliche Wochen zu früh schon läufig geworden ist, sind wir sehr froh, dass heute die nette Zuchtwartin aus Neubrandenburg zu uns gekommen ist, um bei uns die Zuchtstätte und bei Virpi und Dux die Zuchttauglichkeits-Prüfung abzunehmen! Soweit man erfahren konnte, ist alles in Ordnung, und wir freuen uns nun auf den großen Tag der beiden.