Von den Glücks-Spitzen

Tagebuch D

PitaPata - (7yQ5)Videos findet man auf youtube und auf Facebook.

Sonntag, 6. Januar 2019: Heute schließe ich das Welpentagebuch des D-Wurfs, denn auch Dux ist inzwischen in sein neues Leben gestartet und steht jetzt auf eigenen Pfötchen und das bei einer Entfernung von gut 900 km am weitesten weg von allen unseren Welpen! Deshalb haben wir ihn auch die halbe Strecke gebracht und uns mit seiner neuen Familie in der Nähe von Bamberg bei Ylvas großer Tochter Alva getroffen. Lustigerweise ist von deren A-Wurf ein Sohn bei Mama und der Menschen-Familie geblieben und sieht Dux zum Verwechseln ähnlich, nur eben 3 Wochen älter! Die beiden Lausbuben hatten eine Menge Spaß miteinander, aber auch die Hunde-Mütter haben sich vorbildlich vertragen und es gab keinerlei Zwietracht.         Auf der Hinfahrt mussten wir uns durch Regen, Schnee und Autobahn-Staus kämpfen, und als wir dann endlich in Bamberg ankamen und noch schnell etwas im Zoogeschäft kaufen wollten, hatte Dux auf den letzten Kilometern sein nagelneues Geschirr, das er zum ersten Mal anhatte, komplett zerbissen und sich ausgezogen, so dass auch noch mal eben ein neues Geschirr her musste… In dem Punkt kommt er wohl ganz nach seiner Mama Aska!

Dieser Wurf hat uns mehr als deutlich gemacht, dass wir Menschen zwar Pläne machen, ihre Verwirklichung aber nicht erzwingen können: Der erste Anlauf mit einem schwarzen Deckrüden vor einem Jahr hatte überhaupt nicht geklappt; im Hochsommer dann die geglückte Hochzeit mit Baldus – und dann doch wieder nur 3 Welpen. Und die einzige Hündin erwies sich dann auch noch als nicht lebensfähig und verstarb mit knapp 5 Wochen… Zum Glück für unsere arg strapazierten Nerven erwiesen sich Dux und Darko dann allerdings als gesunde, wunderschöne und höchst muntere Welpen, eben richtige „Glücks-Spitze“!

Wir wünschen den beiden für ihren weiteren Lebensweg alles Gute!

 

Samstag, 22. Dezember 2018: Heute hatte ich endlich Zeit, mit Dux die Welpenschule zu besuchen. Das heutige Thema war „Decken-Training“, d.h. es wurde erklärt, wie man einem Hund beibringen kann, sich auf Kommando auf seine Decke zu begeben und dort selbstständig abzuliegen. Es hat viel Spaß gemacht und Dux war ein fleißiger und aufmerksamer Schüler. Natürlich war er auch an den anderen Welpen interessiert, ohne sich ängstlich zu zeigen – also eine rundum gelungene Aktion.

 

Sonntag, 9. Dezember 2018: Mit 10 Wochen und einem Gewicht von 6 kg ist heute Darko ausgewandert, d. h. seine neue Familie hat ihn in die Schweiz abgeholt. Die Reise hat er brav verschlafen und sich im neuen Zuhause gleich gut eingeführt und (noch) nicht getrauert. – Sein Bruder Dux ist jetzt also Einzelwelpe bei den 3 großen Damen und findet das doch ziemlich komisch…

 

Donnerstag, 6. Dezember 2018: Heute waren wir nun wirklich zum Impfen bei der Tierärztin. Die beiden Racker wurden noch mal untersucht und gewogen, was sie alles nicht sonderlich beeindruckte; den kleinen Pieks von der Spritze haben sie dann gar nicht mehr wahrgenommen.

 

Montag, 3. Dezember 2018: Bei milden +10°C haben wir heute Vormittag einen kleinen Spaziergang mit der ganzen Meute gemacht, der uns an einem kleinen Bächlein entlang führte. Ich zeigte den Welpen eine Stelle, wo es flach ans Wasser runter geht, und sie tauchten neugierig die Näschen hinein. Aber das reichte Darko nicht: Urplötzlich machte er einen großen Satz mitten hinein in den Bach, und vor Schreck, dass er nun fast ganz nass war, rettete er sich ans gegenüberliegende, ziemlich steile Ufer, wo er mit aller Kraft versuchte, hinauf zu krabbeln. Wir waren nicht schlecht erschrocken und wussten erst mal nicht, wie wir ihn wieder zu uns zurück bekommen sollten! Als ich loslief, um über eine Brücke ca. 50 m entfernt an das andere Ufer zu kommen, raste Dux hinter mir her, so dass ich schnell zurück musste. Inzwischen hatte Darko aber kapiert, dass er wohl noch mal durch das Wasser müsse, um zu uns zurück zu kommen, und schaffte den Rückweg zu unserer großen Erleichterung bravourös! Er war zwar ziemlich nass geworden und brauchte auch etwas Trost auf den Schrecken, aber bei dem milden Wetter hat es ihm sicher nicht geschadet.

 

Sonntag, 2. Dezember 2018: Darko hat schon seine Transportbox bekommen, um sich daran zu gewöhnen. Zuerst hat Mama Aska darin Platz genommen, dann kam Darko dazu und auch Dux war neugierig auf das schicke Teil.

 

Donnerstag, 29. November 2018: Heute hatten die kleinen Rabauken ein Date mit der Tierärztin; vorgesehen war eine gründliche Untersuchung, das Chippen und die erste Impfung. Leider war das von mir gewünschte Impfserum (die Welpen-Impfung gegen Staupe und Parvovirose) doch nicht vorrätig, so dass die beiden noch mal um den kleinen Pieks herum kamen und nur gechippt wurden. Nachdem sie anfangs doch etwas beeindruckt waren von der Praxis und ihren Gerüchen, fanden sie aber doch rasch zu ihrem üblichen Selbstvertrauen zurück. Dux machte sich einen Spaß daraus, seine Mama an der Leine durch die Gegend zu ziehen – oder es zumindest zu versuchen. – Das heutige Ergebnis: Die Buben wiegen 5 kg und sind kerngesund!

 

Montag, 19. November 2018: Bei Sonnenschein, aber fast schon winterlichen Temperaturen hatten wir am Sonntag den Ausflug auf den Trümmerplatz der Rettungshundestaffel geplant, ein ganz wichtiger Termin für jeden unserer Welpen. Und auch Dux und Darko hatten einen riesigen Spaß dort und haben viele neue Erfahrungen gesammelt: So lernten sie ein paar neue Menschen kennen, andere erwachsene Hunde (Schäferhündin und Rottweiler) und durften nach Herzenslust über Stock und Stein, Gitter und Planen, Planken und Kies toben. Mit Herrchen und seinen unwiderstehlichen Leckerlies als Anreiz haben auch beide die erste Treppe ihres Lebens erklommen – und die war noch dazu gleich aus Gitter! Ganz toll haben sie das gemeistert und wurden auch tüchtig gelobt! Virpi zeigte den beiden dann, wie toll man in den Erdhaufen dort buddeln kann, und Aska, dass man ganz prima durch die Röhren laufen kann. Auf der Heimfahrt träumten sie im Tiefschlaf noch von all den Abenteuern. – Heute erwachten die beiden Rabauken dann mit einem enorm gewachsenen Selbstbewusstsein, als wollten sie sagen: Was kostet die Welt? Doch die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten, denn es fing an zu schneien! Ziemlich verwundert schauten sie sich um und probierten das weiße Zeug aus. Und dabei war ihnen auch „Cousine“ Virpi in nichts voraus, auch für sie war es der erste Schnee.

 

Sonntag, 11. November 2018: Für diesen Tag ohne andere Termine hatten wir den ersten Ausflug der Minis geplant – um dann bis in den Nachmittag hinein frustriert dem Dauerregen zuzuschauen, der fast nicht aufhören wollte! Aber schlussendlich behielt die Wettervorhersage doch Recht und die Sonne kam raus. Da wir ja alle Hunde mitnehmen wollten, mussten wir doch tatsächlich mit 2 Autos fahren: In meinem haben Ylva, Aska und Virpi ihre Stammplätze, in Huberts Wagen kam dann die Welpen-Kutsche mit den beiden Jungs rein. Es war ein ziemlich eindrucksvolles Erlebnis für Dux und Darko, die „große, weite Welt“ mit ihren kurzen Beinchen erobern zu sollen, auch wenn es beim ersten Mal noch eine sehr kurze Strecke war. Sie haben sich ganz wacker gehalten und waren anschließend mal so richtig zum Umfallen müde.

 

Samstag, 10. November 2018: Nicht nur wir brauchten einige Zeit, um den Tod unserer Diva zu betrauern – auch mein PC hat sich eine Auszeit genommen und sich geweigert, die immer weiter anfallende Bilderflut zu verarbeiten… Aber jetzt läuft es wieder und ich kann von den beiden Buben berichten: Jeden Tag sind sie aktiver und überraschen uns mit immer neuen Kapriolen! So haben sie schon den ganzen Garten erobert, viele Löcher gebuddelt, einige Rosensträucher bis zum Rasen-Niveau runtergebissen, herausgefunden, wozu Sandkiste und Tunnel dienen, sich auf die Rampe gewagt und die Schaukel zum beliebtesten Spielgerät erkoren. Sonne, Wind und Regen haben sie gespürt, nur wirklich kalt war es bisher noch nicht. Diese Abenteuer machen natürlich Appetit und sie stürzen sich mit Begeisterung auf so ziemlich jede neue Nahrung wie gekochte Eier, Welpen-BARF, Trocken- und Halbfeucht-Futter – nur das von ihrer Mutter so geschätzte Frühstücksmüsli mit Banane, Hüttenkäse, Ziegenmilch und Haferflocken halten sie für Baby-Fraß und unter ihrer Würde… Dux und Darko kennen ihre Namen und kommen angesaust, wenn man sie ruft. Darko hat letzten Sonntag schon seine zukünftige Familie kennen gelernt, sein süßes Brüderchen ist von den richtigen Menschen noch nicht gefunden worden… Donnerstag, 1. November 2018: Nach fünf langen Wochen des Hoffens und Bangens, vieler Tierarztbesuche und intensivster Pflegebemühungen mussten wir heute doch Abschied nehmen von der kleinen Diva. Ihre Kräfte reichten einfach nicht aus, sich zu einem so gesunden Welpen zu entwickeln wie ihre Brüder. Wir sind unendlich traurig.

 

 

 

Samstag, 27. Oktober 2018: Pünktlich zum 4-Wochen-Geburtstag gab es für das Trio eine große Neuerung: Frisches Rinderhack!! Zuerst von Hand jedem einzelnen ins Mäulchen geschoben, löste es bei allen dreien wahre Begeisterungsstürme aus und sie waren sofort bereit, sich selbstständig vom Teller zu bedienen und den Bauch vollzuschlagen. Es ist immer wieder faszinierend, wie aus den Milch trinkenden Säuglingen im Handumdrehen kleine Fleischfresser werden! Und auch die im Schälchen angebotene Ziegenmilch kann man dann genauso problemlos schlabbern. Aska wird dankbar sein, wenn die Kinder ihre Milchbar nicht mehr gar so oft mit ihren spitzen Zähnchen traktieren. Dass es für die gesamte Hundefamilie die erste gemeinsame Wurmkur gab, nahmen die Kleinen kaum zur Kenntnis.

 

Sonntag, 21. Oktober 2018: Alle drei D’s wachsen und gedeihen, und beim Laufen steht Diva ihren Brüdern in nichts nach. Sie geben manchmal die drolligsten Laute von sich, Dux hat auch schon ein paar Mal versucht zu bellen, was sich aber noch wie hohe Juchzer angehört hat. Und als Darko heute früh mal herzhaft gegähnt hat, sah ich es im Mäulchen verräterisch blitzen, und die Tast-Kontrolle ergab: Die Zähne brechen durch! Es ist also kein Wunder, wenn sie jetzt öfter mal quieken und quengeln, denn das ist sicher nicht angenehm.

 

Mittwoch, 17. Oktober 2018: Seit heute bin ich sicher: Darko hat die Farbe Black & Tan mit weißen Abzeichen! Unter der Rute waren ja von Anfang an ein paar braune Härchen zu sehen, die sich mittlerweile zu einem deutlichen Areal entwickelt haben; aber jetzt sieht man auch in dem schwarzen Gesichtchen so langsam braune Wangen entstehen! Ich bin begeistert, die Farbe wird so was von hübsch und einzigartig! Außerdem hat der Bub seinen Bruder gewichtsmäßig überholt und ist auch ansonsten der aktivere von beiden, zum Beispiel kann er schon ein Stück weit laufen. – Dux ist der Ruhigere, der sich gerne halten und kuscheln lässt und es harmonisch mag. Auch er übt fleißig die Fortbewegung auf allen Vieren, nicht mehr lange, dann können alle laufen und rennen. – Diva ist unglaublich zart und süß und nimmt schön und gleichmäßig zu, spielt aber noch in ihrer ganz eigenen Liga.

 

Sonntag, 14. Oktober 2018: Diva macht – in ihrer Gewichtsklasse! – eine durchaus bemerkenswerte Entwicklung: Sie stemmt sich immer öfter auf alle vier Beinchen und macht Geh-Versuche, und seit heute Morgen hat sie die Augen geöffnet! Wir sind sehr glücklich! – Aber auch die Buben haben uns heute damit überrascht, dass sie es irgendwie geschafft hatten, aus der Wurfkiste zu klettern! So fanden wir sie mit Mama Aska vor der Wurfkiste beim Frühstücken vor.
 
 
Samstag, 13. Oktober 2018: Gestern früh sahen mich die beiden Buben mit leicht verschwommenem Blick aus ihren Baby-blauen Augen an, und heute erkennen sie sich schon gegenseitig aus der Entfernung, wackeln aufeinander zu und fangen an zu spielen! Ganz genau so soll es sein, und es macht uns glücklich, ihnen beim Wachsen zuzuschauen! – Die Fortschritte, die Diva inzwischen macht, sind auch höchst bemerkenswert: Dank Nasentropfen ist die Atmung jetzt wieder frei, so dass sie zuerst am Fläschchen saugen konnte und seit heute früh auch wieder bei Mama Aska die best-mögliche Milch bekommt! Sie ist lebhaft und manchmal geradezu quirlig und wird nicht nur von Aska versorgt, sondern auch Virpi möchte sich an der Pflege beteiligen und Ylva wacht mit strengem Blick darüber, dass auch alles seine Ordnung hat.
 
 
Donnerstag, 11. Oktober 2018: Dux und Darko nähern sich mit Riesenschritten der 1-kg-Marke, aber das ist ja auch kein Wunder, wenn sich die beiden an Mamas Milchbar den Bauch vollschlagen können und ansonsten die Tage friedlich verschlafen! Vor allem Dux hat die Ruhe weg, ihn scheint nichts erschüttern zu können, während Darko da etwas lebhafter erscheint; bei ihm sah ich heute Morgen auch das erste Glitzern im Augenwinkel… Die kleine Diva-Maus bekommt immer noch ihr spezielles Programm und dankt es uns mit einer langsamen aber deutlichen Zunahme!
 
 
Dienstag, 9. Oktober 2018: Die Entwicklung der beiden Buben (mein vorläufiger Name für den Erstgeborenen ist Dux = Führer und sein schwarzer Bruder soll Darko = Geschenk  heißen) verläuft Bilderbuch-mäßig. Sie trinken, schlafen, wachsen und sind absolut pflegeleicht, auch Aska hat wenig Mühe mit ihnen. Heute Morgen hatten beide ein Gewicht von 835 gr. – Mit der kleinen Diva waren wir gestern bei unserer Haustierärztin, die sich gestern tagsüber und heute während des Vormittags persönlich um die Fütterung gekümmert hat. Dabei ist ihr dann aufgefallen, warum die Kleine nicht mehr saugen konnte und kann: Das Näschen ist verstopft! Und irgendwann fehlte dann halt auch die Kraft. Aber durch die menschliche Fütterung ist sie jetzt schon viel kräftiger geworden und vor den Mahlzeiten bekommt sie noch Nasentropfen, damit es mit dem Atmen bald wieder richtig klappt. So sind wir ganz zuversichtlich, dass es von nun an nur noch bergauf geht mit dem Herzens-Mädelchen!

                                                                     

Donnerstag, 4. Oktober 2018: Ich weiß, dass viele Menschen unsere Webseite mit großem Interesse verfolgen und sich hier über die Entwicklung des D-Wurfs informieren möchten. Das freut mich einerseits sehr, andererseits stehe ich jetzt vor der Frage: Wie soll ich von etwas berichten, was uns Sorgen bereitet, weil wir das auch noch nicht erlebt haben? Ich versuche es einfach mit der schlichten Wahrheit: Diva macht ihrem Namen immer noch alle Ehre und sorgt dafür, dass sich alles um sie dreht! Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass die Gewichts-Entwicklung zwischen ihren Brüdern und ihr wie eine Schere auseinanderläuft – das ist aber auch schon so ziemlich das einzige Problem. Natürlich waren wir mit ihr beim Tierarzt, am Dienstag und heute wieder wurde sie gründlich untersucht, abgehört und ultra-geschallt mit dem Ergebnis: Sie ist völlig gesund, keinerlei besorgniserregende Geräusche, die Verdauung funktioniert, sie ist kräftig und protestiert energisch, wenn ihr etwas nicht passt – aber sie hat bisher noch kaum zugenommen. Und je größer der Unterschied zwischen ihr und den Buben wird, desto einfacher können die sie von den ergiebigsten Zitzen abdrängen. Wir verbringen nun eine Menge Zeit damit, der kleinen Maus zu ihrem Recht zu verhelfen, und füttern auch mal etwas Welpenmilch zu. Manchmal kommt es vor, dass einzelne Welpen gewisse Startschwierigkeiten haben und oft sogar richtig abnehmen, bevor sie dann plötzlich doch durchstarten und – mit kleiner Verspätung – genauso groß und stark werden wie ihre Geschwister.  Sobald sie also deutlich an Gewicht zulegt, werde ich ihre Werte dann auch ein- und nachtragen. – Auf jeden Fall haben die Rüden heute ihr Geburtsgewicht verdoppelt!

 

Montag, 1. Oktober 2018: Am gestrigen Tag haben wir uns alle noch besser aneinander gewöhnt und heute hat sich schon eine gewisse Alltags-Routine eingestellt: Hubert schläft nachts noch im Welpenzimmer, damit er sofort reagieren kann, falls es Probleme geben sollte. Aska musste nachts mal raus und da konnte ich noch weiter schlafen. Gegen 5 Uhr ist dann Wachwechsel, Hubert geht noch für ein paar Stündchen ins Bett und ich stehe auf, bringe Aska Ziegenmilch und ihr Morgen-Müsli (Hüttenkäse, Banane, Haferflocken) ans Bett. Und dann beziehe ich vor der Wurfkiste mit der Kamera Stellung, mache Fotos und Videos und kann mich gar nicht satt sehen an diesen kleinen Wunder-Wesen! – Um 8 Uhr ist das erste Wiegen des Tages dran, danach das zweite Frühstück für Aska und das erste für Virpi. – Da das Tor zum Welpenbereich immer geschlossen ist, damit weder Virpi noch Ylva dort als lästige Besucherinnen hinein können, überspringt Aska es mit selbstverständlicher und sportlicher Eleganz, wenn sie in die Küche kommen will; und mit Erstaunen erleben wir, dass Aska ganz normal spazieren gehen möchte! Das hat Ylva nie gemacht, sie blieb anfangs eisern bei ihren Welpen; aber Askas Mutter Alice brauchte auch ihre täglichen Auszeiten vom Baby-Stress, und das hat sie offenbar an ihre Tochter vererbt. – Heute, am 3. Lebenstag, haben wir das „Welpen-Stress-Programm“ gestartet und die Kleinen haben diese erste Tortur tapfer ertragen. – Abends wiegen wir sie dann noch mal (jedenfalls anfangs), und bei Aska messen wir die Temperatur, denn sie macht ja wieder eine hormonelle Umstellung durch und ihr Körper muss die Geburt erst mal verarbeiten.

 

Samstag, 29. September 2018: Wie vorausgesehen, hatte Aska die halbe Nacht Wehen, bis schließlich um 5:40 Uhr der erste Welpe geboren wurde: Ein strammer wildfarbener Rüde! Nicht lange danach kam sein Bruder zur Welt, schwarz (oder vielleicht auch Black & Tan…) mit ganz süßen weißen Abzeichen. Aber dann! Geschlagene drei Stunden tat sich fast nichts, außer dass Aska sich unermüdlich um den Nachwuchs gekümmert hat und ab und zu ein paar Wehen hatte. Drei Stunden, in denen ich immer nervöser wurde, weil wir doch so sehr auf Hündinnen gehofft hatten, auf jeden Fall aber mindestens drei Welpen kommen sollten. Nach zwei Stunden rief ich in der Tierarzt-Praxis an und fragte nach, bis wann man heute zum Röntgen kommen könne und dass wir noch auf mindestens einen Welpen warten würden. Drei Stunden nach Brüderchen Nr. 2 kam sie dann schließlich doch, „Diva“, die anscheinend so lange gebraucht hatte, um sich hübsch zu machen für ihren großen Auftritt! Ein geschecktes Mädchen in den Farben ihres Vaters; und das Warten hat sich gelohnt: Sie hat eine wunderschöne Zeichnung und trägt sogar ein Herz auf der Seite!  Wir haben es dann buchstäblich noch um 5 vor 12 zum Tierarzt geschafft, wo uns das Röntgenbild die Bestätigung gab: Es bleibt bei diesen drei Welpen! Wie bisher jedes Mal ein kleiner Wurf, aber wenigstens müssen wir die Babys nicht mit bunten Halsbändchen kennzeichnen.

 

9. Woche (57.-63. Tag): 25. September – 1. Oktober
Rein formal dauert die Tragzeit 57-72 Tage, ab dem 57. Tag wäre daher eine Geburt durchaus möglich. Die Welpen sind fertig entwickelt, für die werdende Mutter wird es mühsam. Es bleibt nicht mehr viel Platz für Lunge, Magen und Blase, der Gang wird schwerfällig, man hat schließlich eine schwere Last zu tragen.
 
Donnerstag, 27. September 2018: Aska ist jetzt noch anhänglicher als sonst schon (falls das überhaupt möglich ist…) und das war vielleicht auch der Grund dafür, dass sie in der letzten Nacht – der ersten, die Herrchen bei ihr auf der Matratze geschlafen hat – recht unruhig war: Mal hat sie sich an Herrchen gekuschelt, dann ist sie wieder in die Wurfkiste gestiegen, herumgegeistert, gekuschelt… Jetzt am Tag hat sie sehr aufmerksam verfolgt, wie wir den Welpenbereich geputzt und die Decken und Handtücher bereit gelegt haben; seither liegt sie bei mir und schläft tief und fest, es kann also noch ein paar Tage dauern. Aber unsere Vorbereitungen sind abgeschlossen.
       
 
Und um die Welpen noch besser fotografieren zu können, hat Hubert eine Holzbox gebaut, wo sie hoffentlich bestens zur Geltung kommen werden:
 
 
 
 
 
Freitag, 28. September 2018: Draußen ist Aska zwar noch ganz normal, interessiert sich sehr für Mauselöcher und buddelt viel; aber zuhause mehren sich die Anzeichen einer baldigen Niederkunft: Sie putzt sich beinahe ständig, hechelt auch mal vermehrt und hat ihr Abendessen nicht angerührt…
 
 
8. Woche (50. – 56. Tag): 18. – 24. September
Auch diese Woche müssen die „Baldaskas“ noch kräftig wachsen. Am 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung vorhanden. Die Lunge ist allerdings noch unreif, erst ab dem 56. Tag gilt sie als ausreichend ausgereift, damit die Welpen gefahrlos geboren werden könnten. Die restliche Zeit der Trächtigkeit ist natürlich trotzdem noch wichtig für die Reifung, eine Frühgeburt ist weder bei Hunden noch bei Menschen wünschenswert.
 
Donnerstag, 20. September 2018: Den Husten scheinen jetzt alle überstanden zu haben – zum Glück! Denn für die Geburt der Welpen können wir das gar nicht gebrauchen! – Askas Appetit nimmt von Tag zu Tag zu, sie ist auch gar nicht mehr wählerisch. Ein Teil ihres Bauches war ja für den Ultraschall rasiert worden und inzwischen verliert sie auch noch die restlichen Haare um die Zitzen herum, eine sehr sinnvolle Vorbereitung auf die Welpen. – Seit dem letzten Wochenende war klar, dass wir das „Welpenzimmer“ nun doch noch mal renovieren müssen, denn Virpi war langweilig und sie hat sich an dem PVC-Boden ausgetobt… So waren wir heute einkaufen und werden am Wochenende alles neu machen und fertig vorbereiten.
 
Sonntag, 23. September 2018: Heute habe ich die Welpen strampeln gesehen! So ganz kleine Tritte gegen die Bauchdecke konnte man erkennen.
In den alten Bodenbelag hat Virpi viele Löcher gerissen… Und der Welpenbereich stand voller Möbel.  
               
Zuerst wurden wieder die Seitenwände gestellt, dann das neue PVC ausgelegt; die Bearbeitung in den Ecken ist durchaus anspruchsvoll!

 

 

7. Woche (43. – 49. Tag): 11. – 17. September                                                                                                                                                            Das letzte Drittel der Trächtigkeit hat begonnen. Die Welpen sind nun fertig entwickelt, drei Viertel ihres Wachstums fallen aber in dieses letzte Drittel. Die bisher knorpeligen Knochen der Welpen beginnen zu verkalken, hierfür wird viel Calcium benötigt. Calcium benötigt die Mutterhündin zusätzlich im Hinblick auf die kommende Zeit des Säugens.

         

Dienstag, 11. September 2018: Der Husten nimmt einen recht unterschiedlichen Verlauf bei unseren dreien: Bei Virpi war der Spuk nach 24 Stunden vorbei, sie hustet so gut wie gar nicht mehr und ist fit und munter; Aska ist ja eher schwanger als munter, hustet aber auch nur noch, wenn sie sich aufregt und eigentlich bellen möchte. Ylva hatte eine schreckliche letzte Nacht, sie hat quasi die ganze Zeit durch gehustet und ab dem frühen Morgen dann blutigen Schleim gespuckt! Also bin ich mit ihr gleich früh in die Tierklinik, wo es aber weitgehende Entwarnung gab: Das Blut stammt wohl aus geplatzen Äderchen im Rachen. Sie hustet und leidet aber am meisten – und ist doch die einzige, die gegen Zwingerhusten geimpft war…

Freitag, 14. September 2018: Insgesamt war ich in dieser Woche vier Mal bei Tierärzten – Montag und Mittwoch mit allen dreien, am Dienstag nur mit Ylva und heute noch mal mit Aska und Ylva, da Virpi den Husten als erste bekommen und auch wieder als erste überwunden hatte. Es geht allen wieder gut, aber da niemand weiß, inwieweit sie noch andere anstecken können, ist immer noch Schon-Programm angesagt und die Vermeidung von Hundekontakten. – Aska hat in dieser Woche sage und schreibe ein ganzes Kilo zugenommen!

 

6. Woche (36. – 42. Tag): 4. – 10. September                                                                                                                                                                   Am 38. Tag sind die Augenlider ausgebildet, die Zehen sind nun getrennt und gespreizt, die Krallen erkennbar. Die Pfotenform entwickelt sich. Die Tasthaare sind sichtbar. Fellfarbe und Hautpigmentation entwickeln sich und sind am 52. Tag abgeschlossen. Rüden sind nun einwandfrei erkennbar. Die Föten sehen nun aus wie kleine Hunde. Sie sind ca 4,5 cm lang und wiegen etwa 6 g. Am 40. Tag wird der Darm wieder in die Bauchhöhle zurückverlagert. Dann bleibt den Kleinen noch, tüchtig zu wachsen, was am Appetit und Bauchumfang der Mutterhündin zu erkennen ist.

Dienstag, 4. September 2018: Während Aska mit großem Appetit die verschiedenen Gänge ihres Frühstück-Menues verspeist (Hüttenkäse mit Ei, Leberwurstbrot, Hühnerflügel), mäkelt sie abends bei der Hauptmahlzeit immer noch herum: Die sonst heiß begehrte Rohfleisch-Mahlzeit wird lustlos zerpflückt und nur teilweise gefressen; bietet man ihr dagegen Dosenfutter, Platinum oder das gefrier-getrocknete Super-Food an, dann futtert sie mit Begeisterung!

 

Sonntag, 9. September 2018: Gestern war für Virpi ein anstrengender Tag und abends fing sie an zu husten! Heute ist es zwar schon wieder fast vorbei, aber um auszuschließen, dass es vielleicht doch eine fiese Zwingerhusten-Infektion ist, werden wir morgen zur Tierärztin eilen. Denn eine Ansteckung auf Aska wäre denkbar ungünstig!!

Montag, 10.9.2018: Kaum hatte ich für Virpi den Termin bei der Tierärztin bekommen, als sogleich auch Aska und Ylva anfingen zu husten/spucken… Somit wurde es ein Ausflug für die gesamte Familie. Es ist also eine Form des ansteckenden „Zwingerhustens“, gegen den sie eine Spritze für’s Immunsystem bekamen sowie eine Antibiotika-Spritze. Zuhause geht es jetzt weiter mit Hustensaft und Globuli (Acetum, Belladonna, Drosera). Nun hoffen wir ganz fest, dass alle 3 es schnell überstanden haben (bei Virpi war es heute früh schon viel besser!) und die Welpen davon gar nichts mitbekommen.

 

5. Woche (29. – 35. Tag): 28. August – 3. September                                                                                                                                                   Am 31./32. Tag kommt es bei den nun als Feten bezeichneten kleinen Säugetieren zum sogenannten physiologischen Nabelbruch. Das bedeutet, dass der Darm zeitweilig aus der Bauchhöhle ausgelagert wird, um den Organen mehr Platz zum Wachsen einzuräumen. Am 33.-35. Tag wachsen die zunächst eiförmigen Fruchtampullen zusammen und bilden Schläuche. Am 35. Tag werden die Ohren bereits durch Ohrmuscheln bedeckt. Auch sind jetzt die Geschlechtsorgane erkennbar. Um den 35. Tag ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen.

Samstag, 1. September 2018: Aska, mein  „Perlchen“, ist als Schwangere noch viel verschmuster und zärtlicher geworden als vorher. Auch möchte sie sehr oft „eine ruhige Kugel schieben“ (Nein, keine Angst, so rund ist der Bauch nun doch noch nicht!) und beteiligt sich kaum noch an den Spielen der anderen. Nur wenn draußen eine Wiese verdächtig nach Mäusen aussieht, dann wird sie wieder munter, gräbt und schnauft in die Mauselöcher.

 

4. Woche (22. – 28. Tag): 21. – 27. August                                                                                                                                                                    Die Knospen der Gliedmaßen bilden sich (Tag 22 und 23), das winzige Herz beginnt zu schlagen. Der Embryo neigt den Kopf nach vorne und rollt sich ein. Er ist jetzt etwa walnussgroß, es bilden sich Zähne, Wirbelsäule und Extremitäten (Vorder- und Hinterläufe) sowie die inneren Organe, am 26. Tag die Ohren, am 27. Tag Augenhülle und Tasthaare. Die Embryonalperiode endet am Ende dieser Woche, die wichtigsten Organsysteme sind angelegt und die Körperform ist im Ultraschall erkennbar. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.

Montag, 27. August 2018: Der Tag der Wahrheit bzw. der Ultraschall-Untersuchung! Unsere Tierärztin – nett zu den Menschen, sehr lieb zu den Tieren und sehr kompetent – sah Aska an und meinte sofort: „Die trägt, das sieht man gleich.“ Und der Ultraschall bestätigte es dann auch, wir haben einige „Baldaskas“ gesehen, sogar die schlagenden Herzchen! Über die genaue Anzahl könnte man spekulieren, wir lassen uns aber überraschen. Ab jetzt startet für Aska das volle „Verwöhn-Programm“ mit mehreren kleinen Mahlzeiten, Extra-Streicheleinheiten und weniger Rumgetobe mit Virpi.

 

Samstag, 25. August 2018: Seit gestern gibt es zum Frühstück Leberwurstbrot, hauptsächlich für Aska, aber die beiden anderen dürfen auch ein paar Bissen abhaben. Dafür hat Aska schon zweimal ihr Abendessen stehen gelassen – ob ihr übel ist? Wenigstens ist die mörderische Hitze dieses langen Sommers momentan etwas abgeklungen, wir können alle mal etwas durchatmen und uns Menschen bricht nicht gleich bei der kleinsten Bewegung der Schweiß aus…

 

3. Woche (15. – 21. Tag): 14. – 20. August                                                                                                                                                                    Etwa am 14.-15. Tag beginnt die Einnistung der Blastozysten, die Plazenten (Mutterkuchen) bilden sich aus. Dabei verteilen sich die nun als Embryonen bezeichneten winzigen Säugetiere auf die beiden Gebärmutterhörner, wo jedes seinen Platz und seine eigene Plazenta hat, die gürtelförmig um den Embryo herumläuft.
Am 16. Tag ist das Neuralrohr (siehe 2. Trächtigkeitswoche) ausgebildet, am 20. Tag beträgt die Größe der Embryonen etwa 5 mm. Es bilden sich Herzwulst und Urwirbel (Tag 20).

Sonntag, 19. August 2018: Ich würde ja gerne dieses Tagebuch mit allen möglichen Erlebnissen und Erfahrungen füllen – aber hier ist alles völlig ruhig! Aska ist verschmust, verträumt und in sich gekehrt, sie bewegt sich längst nicht so viel und so schnell wie sonst. Die heftigen Spiel-Attacken von Virpi lässt sie stoisch über sich ergehen und lediglich ein gewisser Futterneid ist zu beobachten. Virpi mit ihren 4 Monaten bekommt ja eine Mahlzeit mehr am Tag als die erwachsenen Damen, und wenn sie ohne Eile an ihrem Frühstück herumknabbert, muss ich aufpassen, dass Aska es sich nicht einfach einverleibt. – Wir werten das alles mal als Zeichen einer bestehenden Trächtigkeit, denn bis zur „offiziellen“ Abklärung per Ultraschall müssen wir immer noch gut eine Woche ausharren…

 

2. Woche (8. – 14. Tag): 7. – 13. August                                                                                                                                                                       Die Zellen teilen sich weiter, ab einer Anzahl von 16-32 Zellen spricht man von einer Morula. Aus diesen entwickeln sich durch weitere Zellteilungen Blastozysten. Diese liegen 5-7 Tage in der Gebärmutter. Zeitgleich wird vom sogenannten Gelbkörper, dem Überrest der Follikel, aus denen die Eizellen stammen, das Trächtigkeitshormon Progesteron gebildet. Dieses sorgt dafür, dass die Gebärmutter auf die Einnistung der Embryonen vorbereitet wird und die Trächtigkeit erhalten bleibt. Um den 10. Tag bildet sich die Neuralrinne aus, die später das zentrale Nervensystem bildet. Es ist zunächst eine Rinne, die von zwei Wülsten umgeben ist. Später schließen sich diese Wülste, es entsteht daraus das geschlossene Neuralrohr, aus dem sich bei Wirbeltieren Rückenmark und Gehirn entwickeln.

Freitag, 10. August 2018: Heute war ich mit allen drei Hunden bei der Tierärztin, weil Virpi ein abgebrochenes Milchzähnchen hat. Frau Doktor warf auch einen Blick auf Aska und befand, sie hätte sich doch schon ziemlich verändert, weshalb sie annimmt, dass eine Trächtigkeit vorliegt. Aber wir müssen uns doch noch gut 2 Wochen gedulden, bis wir es genau wissen… Auf jeden Fall tollt Aska nicht mehr so ausgelassen herum und geht auch höchstens bis zu den Ellenbogen ins Wasser, um sich abzukühlen, nach schwimmen steht ihr nicht der Sinn.

 

1. Woche (1. – 7. Tag): 31. Juli – 6. August                                                                                                                                                                      Nach dem Deckakt wandern die Spermien zu den Eileitern und treffen dort im Idealfall auf befruchtungsfähige Eizellen. Diese sind  zwei Tage vorher aus Follikeln im Eierstock ausgetreten und brauchen bei der Hündin zwei Tage, um nachzureifen und befruchtungsfähig zu werden. Jeweils eine Spermie verschmilzt mit einer Eizelle. Beide tragen nur den halben Chromosomensatz, das heisst beim Hund 39 Chromosomen, davon je ein Geschlechtschromosom. Die Mutterhündin kann nur x als Geschlechtschromosom weitergeben, vom Rüden stammen Zellen, die entweder x oder y tragen. So entstehen bereits jetzt kleine Hündinnen (Genotyp xx) oder Rüden (Genotyp xy). Auch ansonsten stammt jeweils die Hälfte der genetischen Informationen vom Rüden, die andere Hälfte von der Hündin. Spermien allerdings tragen nur Chromosomen, während Eizellen als vollständige Zellen auch noch Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) tragen. Im Grunde genommen kommt also von der Mutter mehr Information als vom Vater. Über die Bestimmung der mitochondrialen Erbinformationen konnte übrigens nachgewiesen werden, dass der Hund vom Wolf abstammt.
Nach der Befruchtung beginnen die Zellen, sich zu teilen. Es entstehen erst zwei, dann vier Zellen (Zygoten), dann acht.                                        [Herzlichen Dank an meine Freundin Dr. K. Grüner (Hovawart-Zucht „aus Aslans Land“) dafür, dass sie mir ihre medizinischen Anmerkungen zur Verfügung gestellt hat!]

 

Mittwoch, 1. August 2018: Bei hochsommerlichen Temperaturen von täglich bis zu 38°C haben Aska und ich ihre Hochzeitsreise alleine unternommen, Hubert blieb mit den beiden anderen zuhause. So hatte Aska wortwörtlich ein „heißes Date“ mit dem hübschen Baldus, der sich nicht lange bitten ließ, sondern ohne Umschweife zur Sache kam! Die beiden konnten es, als hätten sie das Lehrbuch studiert! Somit besteht die sehr berechtigte Hoffnung, dass die Reise zu dem erwünschten Resultat führen wird: Die Geburt unseres D-Wurfes um den 1. Oktober!

 

Mittwoch, 18. Juli 2018: Aska ist läufig! So nehmen wir heute den D-Wurf „in Angriff“ mit folgendem Zeitplan: Hochzeit mit Baldus vom Alten Katterbach am 30. Juli – Ultraschall-Untersuchung um den 27. August – errechneter Geburtstermin 1. Oktober – Abgabe der Welpen ab Anfang Dezember

Hoffentlich kommt diesmal nichts dazwischen und Aska hat eine unproblematische Trächtigkeit!