| Datum | Jim Knopf
schwarz Brustfleck |
Jonte
schwarz Kehlfleck |
Juki
schwarz |
Julina
black & tan |
Jonka
schwarz |
Jasna
schwarz weiße Pfoten |
Janosch
wildfarben |
| Geburt | 213 gr | 197 gr | 232 gr | 117 gr | 255 gr | 200 gr | 204 gr |
| 1 Woche | 475 gr | 444 gr | 497 gr | 177 gr | 580 gr | 455 gr | 536 gr |
| 2 Wochen | 628 gr | 860 gr | 960 gr | 388 gr | 1065 gr | 865 gr | 1010 gr |
| 3 Wochen | 1088 gr | 1290 gr | 1300 gr | 610 gr | 1450 gr | 1250 gr | 1430 gr |
| 4 Wochen | 1380 gr | 1690 gr | 1620 gr | 840 gr | 1730 gr | 1640 gr | 1735 gr |
| 5 Wochen | 1800 gr | 2180 gr | 1970 gr | 1125 gr | 2100 gr | 2000 gr | 2070 gr |
| 6 Wochen | 2270 gr | 2770 gr | 2380 gr | 1370 gr | 2600 gr | 2490 gr | 2510 gr |
| 7 Wochen | 2660 gr | 3320 gr | 2840 gr | 1720 gr | 3175 gr | 3070 gr | 3050 gr |
| 8 Wochen | 3275 gr | 4110 gr | 3420 gr | 2140 gr | 3770 gr | 3730 gr | 3740 gr |
| 9 Wochen | 3630 gr | 4620 gr | 2450 gr | 4350 gr | 4120 gr | 4130 gr | |
| 10 Wochen | 5300 gr | 2730 gr | 4780 gr | 4680 gr | 4650 gr |
Montag, 8. Juni 2026: Heute am 10-Wochen-Geburtstag haben wir die fünf „restlichen“ Vitos zum letzten Mal gewogen: Jonka, Jasna und Janosch sind ziemlich gleich auf, Jonte ist natürlich immer noch der schwerste Brocken und Minimaus sozusagen die Hälfte von ihm. Auch beim Schmusen gibt es unterschiedliche Vorlieben: Jonte und Jonka lassen sich ganz entspannt in Rückenlage den Bauch kraulen, die anderen geben nicht so gerne die Kontrolle ab – Individualisten halt. Am Samstag waren wir mal wieder im Wald und haben eine große (4 km), lange (1 Stunde) und abenteuerliche Runde gedreht über Stock, Steine, Gräben mit und ohne Wasser und natürlich mit spannenden Gerüchen. Danach war die Bande dann mal rechtschaffen müde und auch hungrig. Ansonsten können die jungen Wilden aber ganz schön anstrengend sein: Will man sie in den Garten scheuchen, um in Ruhe putzen und aufräumen zu können, wuseln sie stattdessen frech im Haus herum, verschleppen Schuhe und ärgern die erwachsenen Hunde. Will man sie wieder ins Kinderzimmer packen, entwischen sie in den Garten oder in den ersten Stock, so dass man jeden einzelnen Welpen einfangen muss… Es ist wirklich höchste Zeit, dass sie ausziehen und ein eigenes Leben führen!
Donnerstag, 4. Juni 2026: Das soziale Gefüge der jetzt noch 5 Welpen hier hat sich (noch) nicht wesentlich verschoben:
- Janosch agiert als „Häuptling“ mit zumeist ruhiger Autorität.
- Jonte hatte einen kleinen Unfall, bei dem ihm eine schwere Dose aufs Pfötchen gefallen war (er hatte sie selber runtergeschubst…) und schont sich seitdem etwas, sucht sich ruhige Plätzchen, von denen aus er die Spiele der Geschwister beobachten kann, und kommt gerne zum Schmusen zu Herrchen; wenn herumgeflitzt wird, ist er aber sofort mit dabei!
- Jasna braucht öfter mal eine Extra-Einladung, sie hat oft wichtige Dinge zu erledigen und will dabei nicht gestört werden. Und wenn ihr etwas nicht passt, kann sie lautstark protestieren!
- Jonka spielt ihre körperliche Stärke ganz gerne aus und piesakt die Geschwister; und wenn sie meint, wir würden uns zu sehr um die anderen kümmern, drängt sie sich eifersüchtig dazwischen.
- Julina-Minimaus ist die lebhafteste von allen! Sie flitzt wie der Blitz, ist kaum zu halten, wenn sie nicht still halten will, und ärgert die Geschwister noch lange, wenn die schon müde sind und schlafen wollen. Aber sie ist auch so unfassbar süß, dass man ihr alles verzeiht!
Seit wir den Kleinen gezeigt haben, dass unser Grundstück noch um einiges größer ist als der „Kindergarten“, versuchen sie mit allen Tricks dahin zu entwischen, wo anscheinend die Mäuse wohnen und es riesig viel Platz für Wettrennen gibt.

Montag, 1. Juni 2026: Nachdem wir gestern ja Besuch von drei Familien hatten, ist heute Jim Knopf der nächste, der mit 9 Wochen ausziehen darf – aber er bleibt sozusagen in Reichweite und zieht nach Neubrandenburg. Daher haben wir die berechtigte Hoffnung, dass wir ihn ab und zu sehen werden.
Sonntag, 31. Mai 2026: Da waren es nur noch sechs… Heute ist das erste der Vitos in die Welt hinaus gezogen und wir freuen uns, dass Juki eine super liebe Familie gefunden hat, wo sie bestimmt ein wundervolles Spitz-Leben führen darf! Wir wünschen der Kleinen und ihren neuen Menschen von Herzen alles Gute – und jetzt erst mal eine gute Ankunft in Niedersachsen und eine möglichst ruhige erste Nacht.
Freitag, 29. Mai 2026: Heute stand wieder ein Waldlauf auf dem Programm – jedenfalls haben die Welpen einen aus unserem Ausflug gemacht! Vielleicht lag es daran, dass sie die Strecke schon einmal gelaufen waren und sich auskannten, oder sie wollten einfach nur möglichst schnell immer in den nächsten Schatten flitzen, weil es so warm war; auf jeden Fall waren sie im Renn-Modus, so dass wir alle Mühe hatten, mit ihnen Schritt zu halten! Es war sehr lustig, vor allem, als Janosch ganz empört eine Pusteblume anbellte, die gerade ihre Samenschirmchen in den Wind entließ! Kein einziger der Vitos musste zwischendurch mal in die Welpenkutsche, alle sausten wieselflink auf ihren eigenen Beinchen durch´s Gelände. Natürlich hatten wir da keine Chance für Videos…

Mittwoch, 27. Mai 2026: Gestern stand der zweite wichtige Tierarzt-Termin an – Impfen! Und vorher natürlich eine gründliche Untersuchung jedes einzelnen Welpen. Nun könn(t)en wir sie bedenkenlos in die Welt ziehen lassen mit ihrer Gesundheitsbescheinigung im Gepäck – wenn sich nur endlich die passenden Familien einfinden würden!! Es sind allesamt so zauberhafte Geschöpfe, denen man wirklich stundenlang beim Spielen zuschauen möchte und denen wir von Herzen Menschen wünschen, die das Potential in jedem erkennen und fördern!
Pfingstmontag, 25. Mai 2026: Ein aufregendes Wochenende liegt hinter uns und den Welpen: Für das Spitztreffen – traditionell am Pfingstsonntag – hatten wir hier vier Damen mit drei Spitzen zu Besuch (von Samstag bis heute) und am Sonntag noch mal vier Menschen mit zwei Spitzen; also alles in allem eine sehr überschaubare „Menschenmenge“, aber immer wieder neue Menschen und Hunde, die die Welpen kennen lernen wollten. Die Kleinen haben das bravourös gemeistert und allgemein für große Begeisterung gesorgt, allerdings sind sie zwischendurch auch immer wieder „ins Koma gefallen“… Weil wir mit den Vorbereitungen und Aufräumarbeiten aber doch ziemlich beschäftigt waren, konnten wir heute zum 8-Wochen-Geburtstag noch nicht die Gewichte feststellen und auch das Sonntags-Shooting muss noch bis morgen warten, aber das wird alles nachgeholt.

Montag, 18. Mai 2026: Mit ihren 7 Wochen liegen die Zwerge heute bei über 3 kg (vier mal), bei fast 3 kg (zwei mal) und bei fast 2 kg (Minimaus) – aber wenn man sie draußen herumtoben sieht, fallen die Unterschiede überhaupt nicht ins Gewicht, sie sind fit und lebhaft und man muss ständig darüber lachen, was sie sich wieder an Neuem ausgedacht haben! Doch heute war auch ein „ernster“ Termin angesagt, der Tierarztbesuch, der von letzter Woche auf heute verschoben worden war. Dort haben sie ihre Wurmkur bekommen, die sie mit leckerer Vitaminpaste sehr brav geschluckt haben, und wurden gechippt; somit sind ihre Namen & Nummern jetzt also amtlich.
Samstag, 16. Mai 2026: Heute früh kam mir – wie auch schon vorgestern – Frau Gelb, jetzt Jonka, entgegengelaufen, als ich nach unten in die Küche kam. Alle Geschwister waren in ihrem „Kinderzimmer“, nur sie spazierte außen herum und hatte dort auch schon ein Häufchen gemacht. Beim ersten Mal hatte ich an einen Zufall geglaubt oder daran, dass wir abends vielleicht vergessen hatten, sie mit den anderen einzupacken. Beim zweiten Mal war aber klar: Madame schafft es, die Umzäunung von 60 cm zu überklettern! Zum Glück war das 80 cm hohe Gitter gleich zur Hand und wurde gegen das alte ausgetauscht – und da springen nicht mal die erwachsenen Hunde drüber! Die Gefahr, dass sie sich bei so einem Ausbruch verletzen könnte oder die anderen sich das Manöver abgucken, sollte damit gebannt sein. Nach langem Überlegen habe ich nun heute allen Namen gegeben, denn am Montag findet nun der verschobene Tierarzt-Termin statt. Und aus Juwel wurde nun Julina, was viel besser zu ihrer Niedlichkeit passt.
Freitag, 15. Mai 2026: Heute hatten wir viel Besuch von Erwachsenen, Teenagern und Kleinkindern – und glücklicherweise war es mal ein Tag ohne Regen! Die Vitos haben viel im Garten getobt und sind beherzt auf all die neuen Menschen zugegangen; und am Ende des Tages war es Janosch, der seine neue Familie gefunden hat. Wir freuen uns sehr für den kleinen Mann!
Donnerstag, 14. Mai 2026: Bereits am Dienstag haben wir mit den Vitos den zweiten Ausflug gemacht, diesmal in den Nationalpark an den Mühlensee. Das gemeinschaftliche Laufen ging schon deutlich besser als beim ersten Mal, für die großen Geschäftchen haben sich alle diskret etwas abseits hingesetzt, und wenn jemand gar zu müde wurde, gab es ja die Welpen-Kutsche oder auch ein warmes Plätzchen an Herrchens Brust. Zuhause hat sich ein Rhythmus von Schlafens- und Spielzeiten im Garten eingependelt: Die Kleinen melden sich, wenn sie ausgeschlafen haben und gleich raus müssen; draußen spielen sie dann je nach Wetter mehr oder weniger ausdauernd, und wenn sie sich nach und nach alle irgendwo zum Schlafen einrollen, können wir sie gut einsammeln und wieder rein bringen. Mit dem Futter sind sie ein bisschen mäkelig, die verschiedenen BARF-Rezepte haben ihnen bisher nicht sonderlich zugesagt; aber wenn Mama Virpi gefressen hat, würgt sie es den Kindern draußen wieder vor, und dann kann man es annehmen. Auch äußerlich entwickeln sie sich sehr schön und schon bald werden die ersten Öhrchen stehen.
- Frau Gelb ist eine charakterstarke, wunderschöne Persönlichkeit, die sich bestimmt einmal bestens für anspruchsvolle Aufgaben und/oder die Zucht eignet.
- Frau Pink ist nicht ganz so eigenständig, deutlich anpassungswilliger und mit ihren weißen Pfötchen zuckersüß!
- Frau Rot ist etwas kleiner, schön quadratisch und ein gewitztes Persönchen mit schneller Auffassungsgabe.
- Jim Knopf ist ein putziges Kerlchen, seit seinem Schnupfen gewichtsmäßig etwas hinter den anderen her, aber munter und fidel.
- Herr Blau ist z. Z. der Größte und Kräftigste und versucht gerne mal, bei den Geschwistern den Ton anzugeben.
- Janosch ist ein sehr menschen-bezogener Bursche, unerschrocken für alles Neue und jedes Abenteuer zu haben.
- Und last but not least: Juwel. Sie ist etwas ganz Besonderes, durch ihre Zartheit und exklusive Farbe sticht sie sofort ins Auge. Was sie an Kraft und Größe weniger hat als ihre Geschwister, macht sie durch Schnelligkeit und Gewitztheit wett. Bei ihrem Anblick schmilzt einem das Herz!
Montag, 11. Mai 2026: An ihrem 6-Wochen-Geburtstag haben grün, rot, orange und gelb ihre Geburtsgewichte verzehnfacht, blau, pink und braun waren schon vor einer Woche so weit.

Sonntag, 10. Mai 2026: Jetzt ist der Welpengarten fertig ausgestattet mit allem, was wir so an Geräten zu bieten haben; d. h. es fehlt nur noch das Plantschbecken – und das dazu passende Wetter! Und im Bällebad sind nicht mehr allzu viele Bälle, keine Ahnung, wo die anderen hin verschwunden sind; einige sind auf jeden Fall von Mäusen angeknabbert. – Heute hatten die Kleinen mal wieder Besuch und diesmal auch von einem Kind (6 Jahre). Da war die Freude auf allen Seiten groß! Zu unserem Leidwesen ist bisher noch kein einziger Welpe reserviert; aber übermorgen werden sie gechippt und zwei Wochen später geimpft – da müssen sie allerspätestens ihre Namen haben! Wenn sich bis dahin also noch keine neuen Besitzer gefunden haben, werde ich die Namen vergeben müssen. Und die Minimaus wurde von uns als erste „Juwel“ getauft, denn sie ist ja wirklich etwas ganz besonderes!
Freitag, 8. Mai 2026: Nachdem die Kleinen gestern noch mal eine kurze Tour zum Supermarkt mitfahren durften, war es heute soweit: Wir sind in den Wald gefahren! Durch mein Training mit den Rettungshunden kenne ich ja hier in der näheren und weiteren Umgebung so ziemlich jeden Wald und hatte mich für den ersten Ausflug für ein Gebiet entschieden, das wir in 20 min erreichen können und wo zur Mittagszeit tatsächlich außer uns nur eine verständnisvolle Joggerin unterwegs war. Trotzdem war es für alle aufregend genug! Die ersten paar Meter wurden die Vitos im Welpen-Buggy gefahren, sollten dann aber zu Fuß weiterlaufen – nur über die Richtung herrschten verschiedene Ansichten! An der langen Leine hatte ich Mama Virpi, die gar keine Augen für ihre Kinder hatte, sondern nur möglichst schnell vorauslaufen wollte. Einige der Kleinen kamen auch hinterher getrippelt, eins drehte aber wieder um Richtung Auto und musste von Hubert eingefangen werden; die anderen wuselten immer wieder zwischen den Rädern des Buggys herum, so dass wir nur sehr langsam vorwärts kamen. Aber so hatten sie alle Zeit, ihre Häufchen schön neben den Weg zu platzieren, und fielen sofort in tiefen Schlaf, sobald sie wieder im Auto waren!
Mittwoch, 6. Mai 2026: Auch heute heißt es den ganzen Tag: Mairegen bringt Segen… Zum Lösen gehen die Vitos trotzdem zielstrebig in den Garten, das Spielen macht dann aber nicht so viel Spaß. So haben wir heute ein anderes Programm gestartet: Autofahren! Bevor bald die Zeit anbricht, wo einige Fahrten gemacht werden müssen, wollen wir die Kleinen schon mal mit dem Geschaukel in der Transportbox vertraut machen. Zunächst ging es heute also nach Penzlin, eine Strecke von ca. 7 Kilometern. Die Welpen waren auf die beiden Boxen im Heck verteilt und kommentierten die Fahrerei zunächst mit Jaulen und „Singen“. Aber bald hatten sie sich beruhigt und sind eingeschlafen, und das ganz ohne Spucken, Pinkeln oder Schlimmeres. Der Test war ein voller Erfolg und wird bald wiederholt, dann mit dem Ziel, irgendwo einen welpentauglichen Spaziergang zu machen.
Dienstag, 5. Mai 2026: Zum ersten Mal erleben die Vitos Regenwetter, verbunden mit einem Temperatursturz von 10 Grad – da werden die Ausflüge in den Garten doch ziemlich verkürzt! Dafür können sie sich dann im Wintergarten austoben, wo ich einige Spielsachen zur Verfügung gestellt habe. Inzwischen kennen alle den Weg in den Garten und auch wieder zurück ins Haus und lassen sich von uns rufen.
Montag, 4. Mai 2026: Heute sind die Vitos 5 Wochen alt und entzücken Züchter wie Besucher! Gewichtsmäßig haben vier bereits die 2-kg-Marke übersprungen, zwei andere sind kurz davor und die Minimaus ist nur noch halb so groß wie die Geschwister, statt wie bisher ein Drittel. Damit sind wir sehr zufrieden, vor allem auch deshalb, weil die lieben Kleinen durchaus anspruchsvoll sind und ihnen nicht alles mundet. Aber seit gestern wissen wir: gekochte Eier schmecken super! – Das Wochenende brachte ja geradezu sommerliche Temperaturen – und das ziemlich plötzlich, so dass die Welpen draußen den Schatten suchten, wenn sie nicht sowieso gleich wieder ins Haus wollten. Aber da war ja eine Menge Besuch, der großzügig Streicheleinheiten verteilte, und das genießen auch die Welpen schon sehr! Nun schwanken die Interessenten einmal zwischen Hündin gelb und Hündin pink, das andere Mal zwischen Rüde grün bzw. blau. Da wüsste ich auch nicht, welcher mir lieber wäre…
Samstag, 2. Mai 2026: Jetzt sind die Welpen eigentlich im schönsten Alter: Sie können schon gut laufen, man kann sie aber noch einfangen; sie finden schon selber den Weg in den Garten (vor allem, wenn die Mama voran läuft), sind dort aber noch sehr am Staunen und machen noch nicht allzuviel kaputt; sie wetzen ihre Zähnchen an unseren Schuhen bzw. Zehen, aber noch ohne richtigen Krafteinsatz; sie sind sogar schon auf dem besten Weg, stubenrein zu werden, und melden sich nach dem Aufwachen, um sich lieber draußen zu erleichtern als in ihrer Kinderstube – somit hält sich die morgendliche Putzaktion in Grenzen. Und endlich spielt jetzt auch das Wetter mit: Viel Sonnenschein, aber noch nicht zu heiß; windig, aber nicht zu kalt, so dass man sie ruhig auch mal ein Weilchen im Garten schlafen lassen kann – meistens aneinander gekuschelt unter der Rampe oder sonstwo im Schatten. Und die Großen halten Wache: Aska, die sich als geduldige Gouvernante erweist, und Horax, der die Kleinen notfalls mit seinem Leben verteidigen würde.
Dienstag, 28. April 2026: Aus familiären Gründen war ich drei Tage verreist und fand die Kleinen bei meiner Rückkehr deutlich verändert vor: Natürlich sind sie alle gewachsen, aber da nun die Mäulchen mit nadelspitzen Milchzähnchen bestückt sind, möchte Virpi sie gar nicht mehr so gerne und lange säugen… Also mussten wir sie ganz schnell mit „richtigem“ Futter vertraut machen wie Rinderhack, aber auch Müsli zum Frühstück, das man nicht nur essen, sondern sich auch gegenseitig prima ins Fell schmieren kann! Das Sonntags-Shooting wurde dann einfach 2 Tage verspätet nachgeholt und da kann man schon über so manches Gesichtchen staunen, das ausdrucksvoll in die Kamera blickt! Und z. B. Hündin gelb, die anfangs eine rechte Dick-Madame war, hat sich enorm gestreckt und erobert die Welt mit ihrer sportlichen Figur. – Aber so glücklich wir über die Entwicklung der Vitos sind, so unglücklich sind wir darüber, dass sich bisher noch kaum Interessenten für diese kleinen Prachtburschen gemeldet haben… In spätestens vier Wochen, wenn sie gechipt und geimpft sind, müssen wir ihnen Namen geben, die in den Papieren stehen, und die sollten doch eigentlich die neuen Besitzer aussuchen. – Beim Sichten der heutigen Foto-Ausbeute kam mir plötzlich der Gedanke, dass Minimaus evt. gar nicht wildfarben ist, sondern black and tan – in einer mehr grauen Variante. Und prompt hatte eine Freundin den gleichen Gedanken!
Donnerstag, 23. April 2026: Da in den letzten Tagen zumindest immer mittags herrlicher Sonnenschein war, haben wir die Vitos jeweils für 15-20 Minuten in den Garten gesetzt – aber so richtig toll fanden sie es bisher wohl nicht, weil es ziemlich windig war. Vielleicht meinten sie dann heute, dass sie sich dadurch eine Extra-Stärkung verdient hätten, und haben sich allesamt über den Napf mit dem Trockenfutter für Virpi hergemacht – ohne bisher jemals etwas anderes als Muttermilch zu sich genommen zu haben! Und das macht ja bekanntlich durstig! So fand Herr Grün anschließend den Weg zur Ziegenmilch (die natürlich auch nur für Virpi dastand!) und hat munter los geschlabbert!
Dienstag, 21. April 2026: Heute musste ich einfach die herrliche Sonne ausnutzen und habe die Kleinen für ein paar Minuten in den Garten gebracht, denn leider war der Wind zu stark und zu kalt für die immer noch leicht verschnupften Näschen. Aber wenigstens für einen ersten Eindruck von grünem Gras und frischer Luft hat es gereicht und auch für ein paar hübsche Fotos.
Montag, 20. April 2026: Mit Beginn der 4. Lebenswoche haben alle – außer der Minimaus natürlich – die 1-kg-Marke geknackt, sind munter und fidel und bevölkern jetzt unsere Küche. Nicht mehr lange und sie werden ihre erste feste Nahrung kosten dürfen und durchs Gras tigern, sobald sie sicher auf den Beinen sind.
Samstag, 18. April 2026: Die dritte Lebenswoche der Vitos geht langsam zu Ende und die Kleinen sind tagsüber im „Kinderzimmer“ aka unsere Küche. Da müssen sie das Laufen noch mal so richtig üben, denn die Fliesen sind ziemlich glatt; aber auf den Matten und Handtüchern klappt es schon recht gut. Ab und zu gibt es erste kurze Spiel-Sequenzen zwischen den Geschwistern und auch das Ton-Repertoire ist schon sehr vielfältig! Da wird gequiekt, getrillert und auch mal laut geschrien, aber auch der Schlaf nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Alle nehmen gut zu und die Milchzähnchen brechen bei allen durch.
Mittwoch, 15. April 2026: Zum einen geht es Herrn Grün wieder gut, er trinkt ganz normal bei der Mama und nimmt wie gewohnt zu, jetzt nur in einem gewissen Abstand zu Bruder Blau. Dafür waren wir mit ihm aber auch am Montag noch mal in der Tierklinik für die zweite Antibiotika-Spritze, die er klaglos akzeptiert hat. Zum anderen haben jetzt aber auch die anderen diesen Schnupfen, allerdings ohne dass jemand dadurch nicht mehr trinken könnte. Alle nehmen weiter zu und von unserer Tierärztin, die jetzt wieder erreichbar ist, bekamen wir homöopathische Mittel und die Anweisung, die Kleinen eine Kochsalzlösung inhalieren zu lassen. Das werden wir heute Abend in Angriff nehmen, wenn wir uns eine praktikable Methode dafür überlegt haben. Aber munter sind alle sieben und laufen auch schon auf wackligen Beinchen in der Wurfbox umher.
Sonntag, 12. April 2026: Zu unserer großen Erleichterung konnten wir beim morgendlichen Wiegen feststellen, dass Herr Grün nun auch wieder zugenommen hat, die Minimaus ebenfalls, aber die war ja schon etwas länger auf einem guten Weg. Sie hat seit heute aber auch die Äuglein geöffnet, so dass alle den Zeitplan eingehalten haben und nach knapp zwei Wochen Augen und Ohren geöffnet sind. – Leider hatten wir genau wie letzte Woche kein Sonntags-Wetter für das wöchentliche Shooting, weder von den Lichtverhältnissen noch von der Temperatur; aber wir haben uns beeilt, damit die Kleinen sich nicht erkälten sollten (es gibt ja sowieso schon das ein oder andere Triefnäschen…). Und das Abendwiegen hat den nächsten Rekord gebracht: Hündin gelb hat die 1-kg-Marke geknackt – natürlich: Wer, wenn nicht sie!
Samstag, 11. April 2026: Kaum hat sich die Situation um Minimaus entspannt, da bekam der Erstgeborene Herr Grün auf einmal Probleme und ist seit drei Tagen nur am Abnehmen… Zuerst dachten wir an Schluckprobleme durch Halsschmerzen oder so, dann ging meine Vermutung aber eher Richtung verstopfte Nase/Schnupfen, weil er einfach nicht saugen kann trotz Saugreflex. Heute mussten wir also mit ihm in die Tierklinik, wo aber auch kein körperliches Problem (wie Gaumenspalte oder so) oder Fieber festgestellt werden konnte, sondern nur Ausfluss aus der Nase. Also bekam er eine Antibiotika-Spritze und wir den Rat, ihn weiterhin mit Spritze und Welpenmilch zuzufüttern und möglichst oft alleine bei der Mama anzulegen. – Übrigens haben inzwischen alle die Äuglein geöffnet, außer Minimaus, die braucht noch etwas länger.
Donnerstag, 9. April 2026: Mit Freude können wir vermelden, dass auch die Minimaus ihr Geburtsgewicht am 9. Tag verdoppelt hatte, also (gerade noch) in der erhofften Zeit! Und heute früh haben die beiden schwarzen Buben uns zum ersten Mal angeblinzelt – auch wieder so ein emotionaler Moment.
Ostermontag, 6. April 2026: Mit dem Ende der 1. Lebenswoche hatten alle ihr Geburtsgewicht verdoppelt – alle, bis auf Minimaus. Aber auch sie kann es noch innerhalb der ersten 10 Tage schaffen. Ihr Lebenswille übertrifft ihre Größe und ihr Gewicht bei weitem! So lehnt sie es inzwischen ab, an der Flasche zu trinken, sondern stürzt sich ins geschwisterliche Getümmel und erkämpft sich eine Zitze bei Mama, wobei sie eher die kleineren im vorderen Bereich bevorzugt und den dicken Geschwistern die hinteren überlässt. Und wenn ich beim Wiegen manchmal etwas enttäuscht bin, dass sie immer noch soooo winzig ist, muss ich mir eben klarmachen, dass sie prozentual gesehen eigentlich genauso gut zunimmt wie die Großen – und manchmal sogar besser! Also auch hier gilt: Es kommt nicht auf die Größe an…
Ostersonntag, 5. April 2026: Die Minimaus wird zusehends kräftiger, stimmstark ist sie ja sowieso schon vom ersten Moment an! Sie hat wieder über Nacht gut zugelegt und wieder ohne unsere Hilfe – wir sind sehr glücklich! Und die Schwestern gelb und mit den weißen Pfoten haben auch schon morgens ihr Geburtsgewicht verdoppelt, Hündin rot wird sicher im Laufe des Tages nachziehen. – Leider kommt das Wetter heute eher nach „April“ als nach Frühling; trotzdem haben wir das erste Sonntags-Shooting auf der Terrasse gemacht. Das Licht war nicht optimal für die schwarze Bande, aber trotzdem ist das ein oder andere nette Foto geglückt. Und obwohl Augen und Ohren der Kleinen ja noch fest verschlossen sind, sind die Gesichterchen doch durchaus ausdrucksstark.
Samstag, 4. April 2026: Das erste Wiegen heute Morgen erbrachte für Minimaus ein Plus von 11 Gramm zu gestern Abend – und das ganz ohne Hilfe und Zufüttern, sondern allein durch das Trinken bei der Mama! Unsere Freude darüber ist riesengroß und die Hoffnung wächst mit jedem Tag, dass sie sich doch noch zu einem kräftigen Welpen entwickelt! – Und es gibt den ersten Sieger zu beglückwünschen: der wildfarbene Rüde Nr. 7 hat heute als Erster sein Geburtsgewicht verdoppelt! Und die drei Halsband-Träger mussten schon eine Größe weiter anziehen.
Mittwoch, 1. April 2026: Wir haben nun doch eingegriffen und die kleine Minimaus mit der Spritze und Welpenmilch gefüttert, in der Hoffnung, dass sie dadurch doch so weit zu Kräften kommt, dass sie wieder selbstständig bei der Mama trinken kann. Und tatsächlich erwischt sie ab und zu eine Zitze, aber wieviel sie daraus zu saugen vermag, können wir nicht sagen. Auf jeden Fall kümmert sich Virpi um die Kleine und hat sie nicht „aussortiert“. – Ich habe einen ersten Versuch gemacht, von den Kleinen Einzelfotos zu schießen, aber das ist bei all dem glänzenden Schwarz wirklich nicht einfach!
Dienstag, 31. März 2026: Am ersten Tag nach der Geburt haben alle etwas zugenommen, was ja durchaus nicht immer gleich der Fall ist – alle, bis auf die kleinste/leichteste, die nun auch noch abgenommen hat und anscheinend immer schwächer wird. Was uns aber wirklich Sorge bereitet, ist die Ähnlichkeit mit der kleinen Diva, um die wir 5 Wochen mit allen Mitteln gekämpft haben, um sie letztendlich doch einschläfern lassen zu müssen; noch heute kommen mir bei der Erinnerung die Tränen. Das werden wir nie wieder machen, sondern der Natur ihren Lauf lassen. Wenn es ein Welpe nicht aus eigener Kraft schafft, so viel zu saugen, dass er größer und kräftiger wird, kann man als Mensch nicht wirklich sinnvoll dagegen halten. Wir können einfach nicht wissen, warum es so ist.
Montag, 30. März 2026: Die letzte Nacht brachte uns allen herzlich wenig Schlaf: Hubert war immer mit mindestens einem Ohr bei Virpi, die endlos am Hecheln und Rumtigern war. Sie wollte auch oft nach draußen, natürlich nur an der Leine und mit Beleuchtung! Und dann war da ja noch Dackel Blacky, den wir über´s Wochenende zu Besuch hatten und der aus Heimweh viel am Bellen war… Morgens dann tat mir Virpi richtig leid, weil sie schon so lange nichts mehr hatte fressen wollen und hechelte, zitterte, zitterte und hechelte… Kurz nach 13 Uhr war es dann endlich soweit und der erste Welpe wurde geboren! Nach zweieinhalb Stunden waren es dann 2 Rüden und 2 Hündinnen und Hubert meinte, die Geburt sei beendet und Virpi völlig entspannt. Also räumte er die schmutzigen Tücher in die Waschmaschine und ließ die junge Familie in die Wurfbox umziehen. Als ich nach 17 Uhr nachschauen kam, lagen da aber noch zwei weitere Hündinnen, die noch feucht hinter den Ohren waren! So wurden die auch noch schnell gewogen, bevor wir alle einpackten und zu unserer Tierärztin fuhren, um durch ein Röntgen die Gewissheit zu haben, dass wirklich alle Welpen geboren wurden. Virpi fuhr wie immer in einer Box im Heck, Hubert hatte die Welpen warm eingepackt in einer Wanne auf dem Schoß. Als ich Virpi rausholen wollte, lag da nass und quiekend Nummer 7 neben ihr – ein letzter Rüde und der zweite in Wildfarbe! Damit war es dann aber wirklich geschafft und der Tierarzt-Termin ging reibungslos über die Bühne. Nun freuen wir uns auf eine hoffentlich ruhige Nacht, um einiges an Schlaf nachzuholen!
Sonntag, 29. März 2026: So langsam wird es ernst bei Virpi! Sie hat gar keinen Appetit mehr (nur Leberwurstbrot geht noch), hechelt viel und zittert immer mal leise vor sich hin. Aber hier ist alles vorbereitet und wir sind guter Dinge, denn ab sofort sind die Welpen reif für die Geburt.
9. Woche: Rein formal dauert die Tragzeit 57-72 Tage, ab dem 57. Tag wäre daher eine Geburt durchaus möglich. Die Welpen sind fertig entwickelt, für die werdende Mutter wird es mühsam. Es bleibt nicht mehr viel Platz für Lunge, Magen und Blase, der Gang wird schwerfällig, man hat schließlich eine schwere Last zu tragen. Der Appetit kann nachlassen, die Hündin zeigt Nestbauverhalten.
Mittwoch, 25. März 2026: Heute haben wir das Wurfzimmer vorbereitet und ich bin wieder mal glücklich, dass das hier so unkompliziert und einfach geht: Auf der Wurfkiste werden die großen Handtücher, Molton- und Krankenunterlagen und die Kuscheldecken gestapelt, das Gästebett wird für Hubert, der in der nächsten Zeit dort schlafen wird, und für die Geburt vorbereitet – und das war´s. Früher mussten wir das gesamte Wohnzimmer umräumen, das Parkett mit einem wasserfesten Belag schützen und eine Menge OSB-Platten vom Dachboden runterwuchten und zusammenschrauben, eine Heiden-Arbeit! Jetzt gehen wir (noch…) ganz entspannt in den Endspurt.
Sonntag, 22. März 2026: Jetzt kann man spüren und sogar schon sehen, wenn sich die Kleinen bewegen – immer wieder ein ganz emotionaler Moment!
Freitag, 20. März 2026: Und schon befinden wir uns in der 8. Woche:
Auch diese Woche müssen die „Vitos“ noch kräftig wachsen. Und angeblich kann der Appetit der Hündin schon so langsam nachlassen – aber davon merken wir noch nichts! Virpi verdrückt ihre 4-5 Mahlzeiten täglich mit ungebremster Begeisterung.
Am 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung vorhanden. Die Lunge ist allerdings noch unreif, erst ab dem 56. Tag gilt sie als ausreichend ausgereift, damit die Welpen gefahrlos geboren werden könnten. Die restliche Zeit der Trächtigkeit ist natürlich trotzdem noch wichtig für die Reifung, eine Frühgeburt ist weder bei Hunden noch bei Menschen wünschenswert.
Donnerstag, 12. März 2026: Beginn der 7. Woche:
Das letzte Drittel der Trächtigkeit hat begonnen. Die Welpen sind nun fertig entwickelt, drei Viertel ihres Wachstums fallen aber in dieses letzte Drittel. Die bisher knorpeligen Knochen der Welpen beginnen zu verkalken, hierfür wird viel Calcium benötigt. Calcium benötigt die Mutterhündin zusätzlich im Hinblick auf die kommende Zeit des Säugens.
Dienstag, 10. März 2026: Virpi entwickelt einen beängstigenden Appetit, sie behauptet ständig, Hunger zu haben! Aber da wir sie ja nicht fett füttern dürfen, müssen wir standhaft bleiben… Sie liegt jetzt meistens lang ausgestreckt auf der Seite, damit der wachsende Bauch Platz hat. Und manchmal fährt sie erschrocken herum und leckt sich den Bauch – wahrscheinlich dann, wenn sie die Bewegungen der Babies spüren konnte. Außen ist von den Bewegungen aber noch nichts zu sehen oder zu fühlen.
Donnerstag, 5. März 2026: Die Vitos starten in die 6. Woche.
Die Entwicklung der inneren Organe (Organogenesis) ist abgeschlossen.
Die Föten sehen wie kleine Hunde aus, Kopf und Rumpf sind zu erkennen. Das Geschlecht kann bestimmt werden.
Die Hautpigmente (Farben) beginnen sich zu entwickeln. Es ist möglich, den Herzschlag mit dem Stetoskop zu hören. Die Brustwarzen der Hündin werden dunkler und wachsen.
Dienstag, 3. März 2026: Heute war der zweite Ultraschalltermin – und diesmal habe auch ich kleine Herzchen schlagen sehen! Die Vitos sind prima gewachsen – und Virpi hat in einer Woche über 1 kg zugenommen! Wo soll das nur noch hin gehen?
Sonntag, 1. März 2026: Rein rechnerisch hat Virpi nun schon die Halbzeit der Trächtigkeit erreicht – allerdings zählt die zweite Hälfte ja eigentlich doppelt, weil sie da erst so richtig viel an Gewicht zulegt. Noch bewegt sie sich sehr leichtfüßig und dynamisch und genießt die Spaziergänge. Allerdings ist sie schon recht wählerisch beim Essen geworden…
Donnerstag, 26. Februar 2026: Die 5. Woche beginnt für die kleinen „Vitos“:
Zähne, Haarzellen und Krallen beginnen sich zu entwickeln. Am 31./32. Tag kommt es bei den nun als Feten bezeichneten kleinen Säugetieren zum sogenannten physiologischen Nabelbruch. Das bedeutet, dass der Darm zeitweilig aus der Bauchhöhle ausgelagert wird, um den Organen mehr Platz zum Wachsen einzuräumen. Am 33.-35. Tag wachsen die zunächst eiförmigen Fruchtampullen zusammen und bilden Schläuche. Am 35. Tag werden die Ohren bereits durch Ohrmuscheln bedeckt. Auch sind jetzt die Geschlechtsorgane erkennbar. Um den 35. Tag ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen.
Dienstag, 24. Februar 2026: Diesen Tag hatten wir so ungeduldig herbei gesehnt und waren tatsächlich wieder ziemlich aufgeregt, als es zum Ultraschall in die Tierarzt-Praxis ging. Aber sofort beim Aufsetzen des Schallkopfes war die erste Fruchtblase erkennbar und so ging es dann munter weiter bis zur Prognose: 4-6 Welpen. Das wäre perfekt! Und nach der heutigen Messung könnten sie auch schon etwas eher geboren werden, Ende März. Wir freuen uns riesig!
Freitag, 20. Februar 2026: Wir starten in die 4. Woche:
Die Knospen der Gliedmaßen bilden sich (Tag 22 und 23), das winzige Herz beginnt zu schlagen. Der Embryo neigt den Kopf nach vorne und rollt sich ein. Er ist jetzt etwa walnussgroß, es bilden sich Zähne, Wirbelsäule und Extremitäten (Vorder- und Hinterläufe) sowie die inneren Organe, am 26. Tag die Ohren, am 27. Tag Augenhülle und Tasthaare. Die Embryonalperiode endet am Ende dieser Woche, die wichtigsten Organsysteme sind angelegt und die Körperform ist im Ultraschall erkennbar. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.
Donnerstag, 19. Februar 2026:
Die Implantation ist mit 21 Tagen beendet, die Plazentation mit 28 Tagen. Die Formation der Organe beginnt – zu dieser Zeit besteht die höchste Gefahr, dass Defekte entstehen. Augen und Rückenmarksstränge der Embryos entwickeln sich, die Milchdrüsen der Hündin beginnen zu wachsen.
Freitag, 13. Februar 2026:
Etwa am 14.-15. Tag beginnt die Einnistung der Blastozysten, die Plazenten (Mutterkuchen) bilden sich aus. Dabei verteilen sich die nun als Embryonen bezeichneten winzigen Säugetiere auf die beiden Gebärmutterhörner, wo jedes seinen Platz und seine eigene Plazenta hat, die gürtelförmig um den Embryo herumläuft.
Am 16. Tag ist das Neuralrohr ausgebildet, am 20. Tag beträgt die Größe der Embryonen etwa 5 mm. Es bilden sich Herzwulst und Urwirbel (Tag 20). – Die Hündin kann unter morgendlicher Übelkeit leiden als Anzeichen der hormonellen Umstellung und der beginnenden Ausdehnung des Uterus.
Mittwoch, 11. Februar 2026: Virpi ist ja eigentlich immer eine ganz verschmuste Hündin, die sich auf dem Sofa oder Bett an uns drückt und sich durchknuddeln lässt – aber jetzt ist sie es sogar noch mehr (falls das überhaupt möglich ist) und dazu sehr eifersüchtig, wenn die anderen auch mal „ran“ wollen… Ab jetzt hat sie auch Trainings-Pause und nur noch ruhiges Spaziergang-Programm.
Freitag, 6. Februar 2026:
In der zweiten Woche der Trächtigkeit verwandeln sich die Eizellen durch Teilung in Morulae und Blastozyten, während sie in die Gebärmutter wandern. Zeitgleich wird vom sogenannten Gelbkörper, dem Überrest der Follikel, aus denen die Eizellen stammen, das Trächtigkeitshormon Progesteron gebildet, was dafür sorgt, dass die Gebärmutter auf die Einnistung der Embryonen vorbereitet wird und die Trächtigkeit erhalten bleibt.
Montag, 2. Februar 2026:
Die befruchteten Eizellen wandern in Richtung der Gebärmutterhörner.
Samstag, 31. Januar 2026: Das sagt der Trächtigkeits-Kalender:
Die Spermien wandern durch die Eileiter. Spermien bleiben dort im Schnitt 4 (und bis zu 11) Tage fertil. In den Eileitern treffen sie auf die befruchtungsfähigen reifen Eizellen. Nach der Befruchtung beginnen die Zellen, sich zu teilen. Es entstehen erst zwei, dann vier Zellen (Zygoten), dann acht.
Freitag, 30. Januar 2026: Heute sind Virpi und ich aus Schleswig-Holstein zurückgekommen und ich kann sagen: Virpi und ihr Bräutigam waren sehr verliebt! Sie trotzten der klirrenden Kälte und hatten in Schnee und Eis ein heißes Date. So hoffen wir also auf unseren J-Wurf Anfang April (vielleicht werden es ja sogar kleine April-Scherze?…); aber wir versuchen dennoch, den Ultraschall-Termin am 24. Februar geduldig abzuwarten, bevor wir verraten, wer der Papa der J´s werden wird.
Sonntag, 18. Januar 2026: Seit gestern ist Virpi wieder läufig und wir planen die Hochzeitsreise für die letzten Januar-Tage. Wir sind gespannt, ob sie noch einmal Mutter werden möchte…
Dienstag, 5. August 2025: Dieses Tagebuch muss vorläufig pausieren, denn heute war der Termin für den Ultraschall – und wir müssen leider sagen, dass Virpi diesmal nicht trächtig ist… Das ist natürlich sehr schade, kommt aber doch gar nicht mal so selten vor; auf jeden Fall gehört es zum natürlichen Lauf der Dinge dazu, dass es eben manchmal nicht klappt, auch wenn man als Züchter meint, die allerbeste Wahl getroffen zu haben. Bei der nächsten Läufigkeit werden wir es wieder probieren und haben dann hoffentlich den gewünschten Erfolg.
Am Montag und Dienstag, dem 7. bzw. 8. Juli 2025, war ich mit Virpi auf Hochzeitsreise in Sachsen – und nun fiebern wir dem Ultraschall-Termin entgegen, um die Gewissheit zu kriegen, dass die J´s unterwegs sind…
Donnerstag, 26. Juni 2025: Heute ist der erste Tag von Virpis Läufigkeit, und somit ist der Countdown für unseren J-Wurf gestartet! Und vorgestern saß auch schon ein Storch auf unserem Dach und hat aus Leibeskräften geklappert – na, wenn das mal kein gutes Zeichen war!