Von den Glücks-Spitzen

Wurfplanung

Ylva, Aska und Virpi sind in allererster Linie Familienmitglieder, die an unserem Leben teil haben sollen und mit denen wir so schöne Sachen wie Dogdancing, Trick-Dogging und Rettungshundearbeit machen. Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht eines Wurfes kosten die Hündin und mit zunehmendem Alter der Welpen auch uns jede Menge Kraft, so dass wir allen Beteiligten danach eine große Pause einräumen und – entsprechend unserer Zuchtordnung – die Hündin höchstens einmal pro Jahr belegen lassen! So ergeben sich zwischen den Würfen Abstände von ein bis anderthalb Jahren – und alles andere halten wir auch für eine gesunde Hündin für nicht zumutbar! Züchter, die z.B. in dreieinhalb Jahren mit ein und derselben Hündin (und meist auch noch demselben Rüden!) 40 Welpen aus 6 Würfen aufziehen, können meiner Meinung nach weder die Welpen gewissenhaft auf ihr späteres Leben vorbereiten, noch nehmen sie Rücksicht auf die Gesundheit der Mutterhündin. Und ein sinnvoller Beitrag zum Erhalt der seltenen Spitze ist es auch nicht, weil man die Geschwister untereinander ja nicht wieder verpaaren darf.

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Ylva und Aska haben sich als Mütter von 3 bzw. 4 Würfen mehr als bewährt und dürfen ihr Leben nunmehr kinderlos genießen.

Virpi hat ihren dritten Wurf (J-Wurf) im März 2026 bekommen. Das ist für uns bis auf weiteres der letzte Wurf Glücks-Spitze.

Falls wir in ein paar Jahren noch fit genug sind, möchten wir das Auszuchtprogramm mit einer Enkelin von Virpi um eine weitere Generation fortführen – aber das ist zunächst mal noch Zukunfts-Musik…