Von den Glücks-Spitzen

Dortmunder Appell

Unsere Hunde haben ein Recht darauf, dass wir ihr körperliches Wohlbefinden über unsere Vorstellungen von Schönheit und die Einhaltung eines Rassestandards stellen!
Verantwortungsvolle Züchter sind dazu verpflichtet, sich gegen unsinnige  Zuchtvorschriften zu wehren.

 

Wir unterstützen den Dortmunder Appell und versprechen unseren Welpenkäufern:

  • reinrassige Deutsche Spitze nach  geltendem Standard zu züchten !
  • Wir setzen Gesundheit und Leistung sowie Wohlbefinden des Hundes an erste Stelle! 
  • Wir schließen Inzestverpaarungen aus!
  • Wir betreuen unsere Welpenkäufer auch nach dem Kauf und stehen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
  • Unsere Welpen werden tierärztlich untersucht, gechipt und mehrfach entwurmt, bevor sie in ihr neues Zuhause ziehen.
  • Wurfabnahmen werden nur von erfahrenen Zuchtwarten durchgeführt, die auch selbst züchten und ihr Wissen in einer umfangreichen Prüfung nachgewiesen haben.
  • Alle Hunde werden – je nach Varietät – auf PL/HD/ED laut der bestehenden Zuchtvorschriften von einem unabhängigen Veterinärmediziner und in einer speziellen Tierklinik untersucht.

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Der Stammbaum
„Ich brauche keinen Stammbaum, ich will ja nicht züchten.“
Diese oder ähnliche Aussagen hört man häufig, wenn es um die Anschaffung eines Rassehundes geht. Die meisten zukünftigen Hundebesitzer vergessen hierbei, dass der Stammbaum/Ahnennachweis wesentlich mehr beinhaltet als ein edles „von und zu“.
Hinter einem Stammbaum stecken nämlich folgende Dinge:
1. Ein Verein
2. Eine Zuchtstättenabnahme: Das heißt ein Zuchtwart des Vereins hat den Züchter zu Hause besucht und sich angesehen, wie die Hunde leben.
3. Vorschriften bezüglich des Wurfalters und der Wurfanzahl einer Hündin. Hier gibt es ganz klare Regelungen, ab welchem Alter eine Hündin, wie oft und bis zu welchem Alter sie belegt werden darf.
4. Je nach Verein sind verschiedene Vorsorgeuntersuchungen u.a. auf Erbkrankheiten Pflicht!
5. Eine Beurteilung der Elterntiere entweder durch Ausstellungen oder einen Zuchtwart
6. Der Züchter ist verpflichtet, den Wurf sowie seine Welpen dem Zuchtbuchamt zu melden.
7. Ein reger und informativer Austausch mit anderen Züchtern ist gegeben.
8. Welpen werden geimpft und gechipt und nicht zu früh abgegeben!
9. Eine Wurfabnahme durch einen Zuchtwart oder Tierarzt: Sprich der Züchter bekommt erneut Besuch!

Dies und vieles mehr steckt hinter einem Stammbaum!

Außerdem gibt der Ahnennachweis Ihnen viele wichtige Informationen in Bezug auf:

  • die Gesundheit der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern.
  • Die Ergebnisse der Pflichtuntersuchungen müssen eingetragen werden.
  • den Verwandtschaftsgrad (je weniger Verwandtschaft vorkommt, umso weniger Möglichkeit besteht, dass sich Erbanlagen mit ungünstigen Eigenschaften/Krankheiten multiplizieren).

Untersuchungen:

PL steht für Patellaluxation, Patella ist das Knie; wenn es luxiert, verrutscht  die Kniescheibe. Bei den Klein- und Zwerghunderassen gehört die Patellaluxation zu den häufigsten Erbfehlern. Die Untersuchung ist eine Tastuntersuchung, ausgeführt durch einen speziell geschulten Tierarzt mit einem Spitz, der min. 12 Monate alt ist. Das Ergebnis wird in Grad 1 – 4 auf speziellen Formularen festgehalten. PL 0 bedeutet kein Befund. In der Zuchtordnung des entsprechenden Zuchtvereins steht, bis zu welchem Grad der Spitz in der Zucht eingesetzt werden darf.

HD steht für Hüftgelenksdysplasie, eine Verformung der Hüftpfanne und/oder –kugel. Sie tritt bei vielen größeren Rassen häufig auf. Vom min. 1-jährigen Spitz wird eine Röntgenaufnahme gemacht und an einen unabhängigen Gutachter (Uniklinik) zur Auswertung geschickt. Das Ergebnis wird in Grad A – D auf speziellen Formularen festgehalten. HD A bedeutet kein Befund. In der Zuchtordnung des entsprechenden Zuchtvereins steht, bis zu welchem Grad der Spitz in der Zucht eingesetzt werden darf.

ED bedeutet Ellenbogen-Dysplasie; die ED-Röntgenuntersuchung ist Pflicht für die großen Spitze und Mittelspitze, die mit Großspitzen verpaart werden sollen.

 

Der rechnerische Verwandtschaftsgrad wird berechnet durch den:

Inzuchtkoeffizenten (IK): Gut ist ein Wert unter 6 %. Dieser Wert beziffert den Verwandtschaftsgrad.

Ahnenverlust (AV): Gut ist ein Wert von  unter 15 %. Dieser Wert beschreibt, wie viele Ahnen im Stammbaum mehrfach vorkommen. Je höher der Ahnenverlust, desto höher der Gen-Verlust.

VI steht für Vollständigkeitsindex und sollte sich auf 6 Generationen im Ahnennachweis beziehen. 100 % bedeutet die Vollständigkeit der Ahnen über 6 Generationen.

Auf der HP: www.datenbank-deutscher-spitz.de bekommen Sie die Werte, für die von Ihnen ins Auge gefasste Zuchtstätte / Wurf, bzw. Sie können sie sich auf Anfrage senden lassen.