Datum | Itto | Ikarus | Itachi | Idun | Isis | Iskander |
Brustfleck | Brustfleck | Brustfleck | Brustfleck | |||
Geburt | 270 gr | 285 gr | 285 gr | 270 gr | 270 gr | 265 gr |
1. Woche | 660 gr | 670 gr | 710 gr | 625 gr | 670 gr | 625 gr |
2. Woche | 1090 gr | 1105 gr | 1185 gr | 1075 gr | 1080 gr | 1140 gr |
3. Woche | 1500 gr | 1560 gr | 1720 gr | 1510 gr | 1480 gr | 1655 gr |
4. Woche | 1930 gr | 1910 gr | 2200 gr | 1910 gr | 1865 gr | 2080 gr |
5. Woche | 2480 gr | 2320 gr | 2780 gr | 2330 gr | 2350 gr | 2680 gr |
6. Woche | 3120 gr | 2820 gr | 3440 gr | 2840 gr | 3030 gr | 3320 gr |
7. Woche | 3800 gr | 3560 gr | 4220 gr | 3480 gr | 3700 gr | 4040 gr |
8. Woche | 4500 gr | 4160 gr | 5000 gr | 4130 gr | 4330 gr | 4900 gr |
9. Woche | 5150 gr | 5750 gr | ||||
10. Woche | 6000 gr | 6500 gr |
Samstag, 5. Oktober 2024: Hier endet nun das Tagebuch des I-Wurfs, Iskander ist heute als letzter der Dopis abgeholt worden. Das wurde auch Zeit, denn er war schon langsam der Meinung, dass er unser neuer Kronprinz werden würde! Ein richtiger kleiner Rotzlöffel war er in den letzten Tagen, der ausprobieren wollte, wie viel ich mir von ihm wohl gefallen lasse… Nun darf er in der Uckermark sein Selbstbewusstsein unter Beweis stellen und in seine Aufgabe als Wachhund über ein riesiges Anwesen hineinwachsen. Viel Glück, kleiner Iskander, und auch den anderen Dopis, die schon länger umgezogen sind! Ihr habt uns viel Freude gemacht und tut das hoffentlich ebenso in euren neuen Familien!
Dienstag, 1. Oktober 2024: Und ich sage noch: Lass den Welpen nicht ins Arbeitszimmer!
Samstag, 28. September 2024: Wenn man denkt, es kann nichts passieren, weil sich alle auskennen, wird man schon mal leichtsinnig… So ist Iskander völlig unbekümmert bei unserem zweiten Spaziergang am Penzliner See herumgesprungen – bis er mit einem lauten Platschen von der Uferkante etwa einen halben Meter tief ins Wasser geplumpst ist. Bis ich zu der Stelle kam, war von ihm nichts mehr zu sehen und Panik ergriff mich! Hubert eilte herbei, legte sich flach auf den Boden und entdeckte den erschrockenen Welpen unter der überstehenden Uferkante – zum Glück hatte der sein Geschirr an, so dass Hubert ihn damit herausfischen konnte! Puh, Glück gehabt!
Donnerstag, 26. September 2024: Gestern wurde die zauberhafte Isis abgeholt und ist Richtung Berlin gezogen – hier fiel mir der Abschied besonders schwer… Aber auch Bruder Iskander ist nun endgültig klar geworden, dass er nun ohne seine Geschwister hier die Stellung halten muss, und das hat ihn doch zunächst etwas nachdenklich gemacht, bevor er sich ein Herz gefasst hat und nun die Privilegien eines kleinen Prinzen genießt: Fernsehen vom Sofa aus oder Spaziergänge im Wald. Der Kleine macht uns viel Freude!
Sonntag, 22. September 2024: Der September zeigt sich von seiner allerschönsten Seite mit Sonne pur, herrlichen Farben und Düften und angenehmer Wärme, so dass wir mit den beiden Zwergen einen Ausflug an unseren Lieblings-See gemacht haben, an den Mühlensee im Müritz-Nationalpark. Allerdings waren wir nicht die einzigen, die diese Idee hatten: Etliche Radfahrer, einige Spaziergänger und sogar Badelustige waren mit von der Partie und haben sich bestimmt über die putzigen Welpen amüsiert. Vom Parkplatz zur Badestelle ist es rund 1 km weit und die Kleinen haben die Strecke, also 2 km, locker bewältigt; allerdings waren sie auf der Rückfahrt deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt…
Mittwoch, 18. September 2024: Es wird oft gefragt, ob ich nicht sehr traurig bin, wenn meine Babys eines nach dem anderen ausziehen – aber ehrlich gesagt: Ich bin es nicht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es jetzt an der Zeit ist, dass die Kleinen auf eigenen Pfötchen stehen und gehen lernen müssen; hier zuhause kann ich ihnen nicht mehr viel beibringen und es stresst mich schon arg, wenn sie jeden Morgen wieder angestürzt kommen und versuchen, bei mir zu trinken, obwohl sie meine Milch ja gar nicht mehr brauchen! Und da ich ihnen ja mein eigenes Essen immer wieder vorwürge, meint Frauchen, dass sie mich dann gar nicht satt kriegt und dass ich aussehe wie ein verhungerter Straßenköter… Außerdem fehlt mir die Arbeit in meinem Beruf als Rettungshund! Zum Glück durfte ich schon am letzten Sonntag eine ordentlich lange Suche in einem fremden Gebiet und nach fremden Menschen absolvieren [Flächenprüfung], was mal wieder richtig Spaß gemacht hat und viel Lob von Frauchen einbrachte! Und heute, wo nur noch meine Tochter Isis und mein Sohn Iskander bei uns sind, haben meine Menschen mit uns dreien einen herrlichen Spaziergang am Penzliner See gemacht – da haben die Kleinen vielleicht Augen gemacht! So viele neue Gerüche, ein großes Wasser und raschelndes Laub, zuerst waren sie ganz schön beeindruckt. Aber dann ist zuerst Isis losgesaust, die sowieso ein großer Neugierpinsel ist; und dann hat sich, nach ein wenig Nachdenken, auch Iskanderauf den Weg gemacht und sehr gründlich alles unter die Lupe bzw. unter die Nase genommen, Frauchen murmelte so was wie: In der Ruhe liegt die Kraft. Auf jeden Fall kann ich ziemlich stolz auf die beiden sein und hoffe, dass auch die 4 anderen Kinderlein bei ihren neuen Familien so tolle Erlebnisse haben.
Dienstag, 17. September 2024: Und wieder sind zwei Welpen ausgezogen, gestern Idun nach Berlin in den Grunewald und heute Itto an den Plöner See. Und wir merken deutlich, dass es mit nur noch 2 Welpen schon erheblich ruhiger ist…
Samstag, 14. September 2024: Heute sind die ersten beiden Dopis in ihr neues Leben gestartet: Itachi und Ikarus, die zwar nicht im selben Haushalt, aber in der selben Familie in Braunschweig leben werden und das auch noch mit ihrer großen Halbschwester Fine. Darum haben wir das wöchentliche Foto-Shooting auf den Samstag vorgezogen, um noch einmal alle ablichten zu können.
Mittwoch, 11. September 2024: Heute waren die sechs zum großen Gesundheits-Check und zur Impfung bei der Tierärztin; fünf waren dort gehörig beeindruckt, nur Isis hätte am liebsten die ganze Praxis inspiziert und sah überhaupt keine Veranlassung, ihre süßen Steh-Öhrchen zu verstecken.
Dienstag, 10. September 2024: Nach dem gestrigen Regentag ist die Temperatur nun endlich auf ein erträgliches Niveau gesunken und die Kleinen können draußen munter herumtollen. Und die letzte Woche mit allen sechs gemeinsam ist ja auch angebrochen, ab Samstag werden sie uns nach und nach verlassen… Inzwischen wiegen alle über 4 kg, bei den meisten stehen die Öhrchen, wie sich das für einen Spitz gehört, und wenn sie morgen geimpft werden, steht dem Umzug eigentlich nichts mehr im Weg.
Sonntag, 8. September 2024: Da der Hochsommer ja in die Verlängerung gegangen ist, schwitzen Mensch und Tier hier gleichermaßen – und entsprechend wenig Appetit hat man da. Die Kleinen fressen somit nur das Nötigste und lassen auch schon mal einen halbvollen Napf stehen. Wenn es aber so was Leckeres wie Käsestückchen gibt, sind sie alle dabei! – Es hatte sich ja schon abgezeichnet, dass die Öhrchen so langsam die Spitzen-Position einnehmen wollen, und das Rennen gewonnen hat: Isis! Das rechte Öhrchen steht ganz, das linke zu 80%. Gestern sind die neuen Geschirre eingetroffen, so dass wir sie heute zum Foto-Shooting gleich mal angelegt haben – mit dem Effekt, dass eigentlich alle ziemlich bedröppelt aus der Wäsche kucken 🙂 Nachmittags kam dann noch Besuch von Ittos künftigem Frauchen samt Sohn, Schwiegertochter, Enkelin und Hund, auch wieder eine Menge Aufregung für die Rasselbande.
Mittwoch, 4. September 2024: Heute sind die Welpen wieder einen großen Schritt weitergekommen auf dem Weg in die neuen Familien: Sie wurden von unserer Tierärztin gechippt! Sehr tapfer haben sie den (gar nicht so kleinen) Pieks ertragen und sind nun ordentlich registrierte Deutsche Spitze. Da der Sommer heute einen neuen Hitzerekord aufgestellt hat, haben sie – wie auch wir! – die längste Zeit des Tages im Haus verschlafen; aber abends kam dann noch Besuch in Form einer jungen und sehr temperamentvollen Dalmatiner-Hündin.
Montag, 2. September 2024: Wir hatten Familien-Besuch mitsamt Beagle-Dame Merida. Da ging bei den Hunden „die Post ab“!
Sonntag, 1. September 2024: Inzwischen sind die Kleinen gar nicht mehr so klein, sie fressen wie die Scheunendrescher und wachsen auch entsprechend! Jetzt kann man Wetten abschließen, bei wem zuerst die Öhrchen stehen werden – meine Favoriten dafür sind Itachi und Idun. – Gestern haben wir noch eine kleine Ausfahrt hier im Dorf gemacht und die Bande dafür in unsere „Welpenkutsche“ gesteckt, die wir hier noch nie benutzt hatten. Sie fanden es durchaus spannend und haben versucht, durch die Öffnung im Dach rauszuklettern!
Freitag, 30. August 2024: Heute haben meine Kinder und ich einen Ausflug auf den Rettungshundeplatz in Neubrandenburg gemacht – aber wenn ich dachte, dass ich endlich mal wieder auf die Suche nach netten Menschen mit Leckerlingen gehen dürfte, hatte ich mich leider zu früh gefreut: Auf dem ganzen Platz war nicht einer versteckt! Meine kleine Rasselbande war zunächst ziemlich beeindruckt von dem weiten Platz und allem, was da so rumsteht; aber mit der Zeit wurden sie immer mutiger, sind in Röhren gekrochen und unter Büsche gekrabbelt, wo sie sich die weichen Pelzchen über und über mit kleinen Kletten dekoriert haben, die gar nicht wieder abgehen wollten. Da musste Frauchen zuhause mit der Bürste dran gehen, was den Kleinen gar nicht gefallen hat… Auf jeden Fall haben sie die beiden Autofahrten gut verkraftet, wenn auch mit lautem Gejaule kommentiert, und waren für den Rest des Tages abwechselnd sehr müde und sehr hungrig!
Donnerstag, 29. August 2024: Nach 6 Wochen haben quasi alle Welpen ihr Geburtsgewicht verzehnfacht und nehmen derzeit rund 100 gr pro Tag zu! Bis auf Ikarus und Idun bringen alle über 3 kg auf die Waage. – Aber da es gerade wieder sehr heiß ist, werden sie eigentlich immer erst nach Sonnenuntergang so richtig munter – und dann ist es zu dunkel, um Fotos oder Videos zu machen… Als wir heute Morgen Besuch von 2 Pudeln mit ihren Menschen hatten, haben das 3 der Welpen fast komplett verschlafen, die anderen hatten aber viel Spaß!
Sonntag, 25. August 2024: Mit großer Freude können wir vermelden: Für alle 6 I-Welpen sind die zukünftigen Familien gefunden, die sich hoffentlich ebenso auf die neuen Familien-Mitglieder freuen!
Freitag, 23. August 2024: Heute haben wir die Welpen auf eine kurze Autofahrt mitgenommen: Sie fuhren in der Box von Virpi, aber ohne die Mama, und durften auf dem Supermarkt-Parkplatz bei geöffneter Heckklappe ein bisschen Stadtluft schnuppern. Zuhause sollten sie dann über die Rampe aussteigen, was nur so ungefähr geklappt hat; danach waren sie hundemüde!
Donnerstag, 22. August 2024: Wenn dieser Wurf auch etwas empfindlich in Bezug auf höhere Temperaturen ist, so ist er es in keinster Weise, was das Futter angeht: Bisher haben sie alles, was wir ihnen angeboten haben, bestens vertragen und immer mehr Appetit bekommen! Seit gestern stehen nun auf dem Speiseplan: Müsli (Banane, Apfel, Haferflocken, Hüttenkäse, Ziegenmilch), gekochte Eier, Rinderhack mit Baby-Gläschen, Dosenfutter (Fred & Felia Junior) und Trockenfutter (Mera Puppy Sensitiv u. Platinum Puppy). Dazu werden sie auch immer noch von Virpi gesäugt – allerdings scheint die Milchproduktion so allmählich zurückzugehen. Und wenn sie ihre nadelspitzen Zähnchen allzu eifrig bei uns einsetzen, bekommen sie die ersten kleinen Trocken-Kau-Teilchen. Da macht es Spaß, ihnen beim Wachsen zuzuschauen und der kleinste Rüde (lila) hat bereits sein Geburtsgewicht verzehnfacht und ist somit zum größten Rüden herangewachsen!
Dienstag, 20. August 2024: Diese Welpen mögen einfach keine Wärme! Nicht nur keine Hitze, nein, schon „normale“ Sommerwärme behagt ihnen nicht und lässt sie ganz schnell müde werden. So haben wir ihnen nun den Gefallen getan, und zu dem normalen Welpen-Gelände mit Welpen-Burg, Sandkasten, Paletten, Autoreifen, Bällebad und und und… zusätzlich noch die Hofeinfahrt hergerichtet, wo fast den ganzen Vormittag Schatten ist und eigentlich ständig Durchzug herrscht – denn da fühlen sich die kleinen Polar-Hündchen anscheinend so richtig wohl! Ein paar Spielsachen (Katzen-Tunnel und Wackelbrett) kann man leicht transportieren, so dass sie das dort benutzen können und es im Bedarfsfall schnell wegzuräumen ist; denn schließlich müssen wir ja manchmal mit dem Auto los.
Sonntag, 18. August 2024: Nach der großen Hitze kam nach Gewitterregen die ganz große Schwüle, was die Kleinen fast noch schlechter vertragen haben als die Hitze… Aber jetzt herrschen endlich erträgliche Temperaturen und die Welpen werden wieder munterer. Weil sie die Baby-Wippe in der Küche so souverän rauf und runter gehen können, haben wir ihnen nun auch draußen das Wackelbrett und die große Schaukel aufgebaut – nichts davon konnte sie bisher erschrecken. Alle wiegen jetzt über 2 kg, sind munter und fidel und finden zunehmend Geschmack an Hackfleisch mit Baby-Brei, gekochtem Ei, Bananen-Müsli und auch das ein oder andere Bröckchen Trockenfutter – Virpi lässt sie bereitwillig von ihrem Futter kosten und hat ihnen auch schon mal einen rohen Hühnerflügel hingelegt, aber dafür ist es noch etwas zu früh.
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- In einem Alter von 4 Wochen sind Welpen voll entwickelte kleine Hunde, die in die vielleicht wichtigste Phase ihres Lebens eintreten, die Sozialisierungsphase. Je nach Rasse kann diese von der vierten bis zur sechzehnten Woche andauern. Die Welpen sind nun besonders empfänglich für soziale Reize. Sie sind neugierig, merken sich alles, was ihnen gezeigt wird und können neue Bindungen zu verschiedenen Individuen aufbauen. Nun sollte das wichtige Umgebungstraining mit den Welpen beginnen. Da ab der siebten Woche die Vorsicht der Welpen gegenüber Neuem zunimmt, ist es sehr wichtig, dass sie unbedingt schon in der dritten bis zur fünften Woche möglichst viele Eindrücke erleben. Die Neugier überwiegt in dieser Phase und das Lernen geschieht, ohne eine besondere Belohnung nötig zu machen. Dadurch kann schon früh spielerisch an ein erstes Training herangegangen werden.
- Forschungen zeigen, dass die Erfahrungen der Welpen in der Sozialisierungsphase die weitere Entwicklung stark beeinflussen. Welpen, die wenig Umgang mit Menschen haben, sind oft weniger kontaktfreudig und können schwieriger im Alltag sein, so zum Beispiel beim Training, bei Tierarztbesuchen oder der Pflege.
- Der Züchter hat eine große Verantwortung, den Welpen ohne Unterstützung seiner Geschwister Teil des Familienlebens werden zu lassen. Er sollte mit Alltagserlebnissen, Menschen und Geräuschen vertraut gemacht werden, bevor die Angstreaktionen vollständig entwickelt sind. Mit 5 bis 6 Wochen sollte der Kontakt zu Menschen nach und nach gesteigert werden – beim Spielen, Kuscheln, auf den Arm nehmen und kurzen Ausflügen mit jedem einzelnen Welpen.
Mittwoch, 14. August 2024: Die 4. Woche hat bei hochsommerlicher Hitze geendet, so dass die Welpen nur morgens und abends in den Garten konnten (und wollten) und den Rest des Tages im Kinderzimmer in der Küche verdöst haben. Morgens haben sie sich dabei alle ziemlich rasch im noch kühlen Sand der Buddelkiste eingegraben. Wahrscheinlich auch aufgrund der Hitze hatten sie nur mäßigen Appetit auf Hackfleisch, aber Ziegenmilch und auch Wasser haben sie fleißig aus dem Napf geschlabbert. Auch das Fahren im Wägelchen haben wir wieder etwas geübt. Später am Abend, als es schon dunkel wurde, haben wir dann ausprobiert, wer von den Kleinen denn von alleine den Weg aus der Küche über die Schwelle, den Gitterrost, den Kies, die Terrasse und die Rampe bis in den Garten runter findet – und tatsächlich: Isis, Ikarus und Herr Grün waren die Mutigsten, die es geschafft haben! Morgen werden bestimmt auch die anderen folgen. – Und auch wenn Virpi es noch nicht glauben mag: Horax ist ein ganz liebevoller und geduldiger großer Cousin, der gut auf die kleine Bande aufpasst!
Dienstag, 13. August 2024: Also ich bin ja noch ganz aufgewühlt von all den „Premieren“, die meine Kinder heute so erlebt haben! Es ging schon nachts damit los, dass immer mal wieder der eine oder die andere aus der Wurfbox rausgeklettert kam, wenn ich mich nach dem Säugen wieder zurückziehen wollte – das gab jedes Mal viel Geschrei, so dass Herrchen gar nicht richtig zum Schlafen kam und schließlich die ganze Bande in der Box ein- und mich ausgeschlossen hat. Damit das nicht wieder passieren kann, sind morgens dann alle endgültig nach unten in die Küche gezogen: Da haben sie kuschlige Ecken zum Schlafen, können ihre Geschäftchen etwas abseits erledigen und ich kann raus und rein springen, ohne dass sie mir folgen können – Problem gelöst! Die kleinen Naseweiße interessieren sich auch immer mehr für das, was ich zum Trinken bekomme, nämlich herrliche Ziegenmilch, hm! Und wenn mein Näpfchen im Baby-Auslauf steht, kommen sie tatsächlich und trinken mit mir zusammen aus dem Napf die kühle Milch – allerdings meinen manche auch, dass man darin plantschen könnte, und verkleckern dann die Hälfte!
Jedenfalls fanden meine Menschen, dass das ein Zeichen dafür sei, den Kleinen endlich was Richtiges zu essen zu geben, und haben ihnen heute das erste Rinderhack ihres Lebens serviert. Sie haben sich auch gar nicht lange gewundert, sondern gleich ordentlich los gemampft, nur mit den Tisch-Manieren hapert es noch ein wenig… Vorher wurden sie aber noch ein bisschen durchgeschüttelt und im Gartenwägelchen über den Hof kutschiert; zum Glück gab es da keine Unfälle! – Und dann folgte für mich die härteste Prüfung: Die Kleinen durften in den Garten zusammen mit Aska, Ylva und Horax!! Also Ylva und Aska vertraue ich da eigentlich schon, sie wissen, wie man mit Welpen umgeht. Aber Horax?!? Ich hätte ihn am liebsten mit viel Gebell und Zähnefletschen auf Abstand gehalten! Aber meine Menschen wollten das durchziehen und ich muss notgedrungen zugeben: Er war sehr anständig zu den Kleinen; und sie haben sich auch ziemlich für ihn interessiert. Na ja, noch mal gut gegangen. Weil es heute so warm war, hatten wir auch einen Wassernapf im Garten und alle haben daraus getrunken und auch die Pfötchen gekühlt.
Sonntag, 11. August 2024: Momentan befinden wir uns in einer gewissen Übergangs-Phase: Die Welpen trainieren fleißig ihre Körperbeherrschung, während sie im Auslauf in der Küche oder auch mal ein paar Minuten im Garten sind; aber über Nacht bringen wir sie doch noch in die Wurfbox. Und in den Mäulchen sprießen die spitzen Milchzähnchen und Mamas Trinknapf wird neugierig untersucht und sauber geleckt – aber mit der ersten Mahlzeit, die nicht aus Mutters Milchbar stammt, warten wir noch ein paar Tage. – Für das Sonntags-Shooting braucht man am besten ein Team aus 3 Leuten – und sehr schnelle Reaktionen, wenn man scharfe Fotos bekommen und die Kleinen von einem Sturz vom Tisch abhalten will! Die ruhigen Tage sind definitiv vorbei. Da heute ein echter Sommertag ist, konnten die Welpen auch zum ersten Mal den Unterschied zwischen Sonne – zu warm! – und Schatten kennen lernen; auch dieser Ausflug von ca. 20 min. hat sie sehr müde gemacht…
Mittwoch, 7. August 2024: Inzwischen haben meine Babys und ich mich schon daran gewöhnt, dass wir tagsüber alle in der Küche im großen Auslauf sind. Auch da können die Kleinen viel schlafen, bei mir trinken und vor allem haben sie viel Platz zum Laufen – oder besser: Krabbeln – und miteinander Spielen. Aber als wäre das nicht schon genug Abenteuer, hat Frauchen heute Nachmittag einfach mal 3 der Kleinen geschnappt und im Hof an die frische Luft gesetzt: Die haben vielleicht verdutzt gekuckt! Das Gras kitzelte sie an den dicken Bäuchlein, die Sonne schien ihnen aufs Fell und plötzlich waren da keine schützenden Wände mehr um sie herum! Aber ich und meine Menschen haben ja die ganze Zeit (ca. 10 min.) gut auf sie aufgepasst; und anschließend waren alle so erschöpft von den neuen Eindrücken, dass sie sofort fest eingeschlafen sind.
Montag, 5. August 2024: Auf einmal explodiert die Entwicklung der Kleinen förmlich: Wenn sie jetzt tagsüber in der Küche sind, haben sie viel Platz, um laufen zu üben. Sie purzeln übereinander, versuchen sich an ersten Bellern (d.h. die Ohren sind jetzt offen), suchen sich die verschiedenen Schlafplätze aus und agieren mit der Mama und den Geschwistern – man könnte stundenlang zuschauen!
Sonntag, 4. August 2024: Wenn ich schon dachte, dass die spitzen Krällchen der Babys beim Saugen meine zarte Haut zerkratzen würden, dann merke ich jetzt, dass bei ihnen die ersten Zähnchen durchbrechen – und das ist für mich fast noch schlimmer! Außerdem quengeln die lieben Kleinen ganz schön oft, weil es natürlich unangenehm ist, wenn es im Kiefer juckt und zieht… Aber da müssen wir alle zusammen nun durch.
Freitag, 2. August 2024: Also heute war wirklich der Teufel los bei uns! Zuerst fing ja alles noch ganz normal an mit dem Müsli-Frühstück für mich, dann das Wiegen der Kinderlein, die dann die nächst größeren Halsbändchen angezogen bekamen; das Welpenlager wurde frisch gemacht, die Babys haben fleißig bei mir getrunken und Frauchen hat aufgeräumt und geputzt (Warum eigentlich? Vorher war es irgendwie gemütlicher…). Und dann stand plötzlich eine unbekannte Frau neben der Wurfkiste und war ganz entzückt von dem Gewusel! Frauchen hat dann meine Babys eingepackt und runter in die Küche getragen, wo sie das Laufen etwas üben sollten und ansonsten in unserem Körbchen lagen. Nach einer Weile kamen dann noch zwei Frauen und etwas später noch mal zwei Frauen und zwei Männer – ich habe jedes Mal doll gebellt, um alle in die Flucht zu schlagen, aber Frauchen hat mich beruhigt und gemeint, dass die alle meine Babys nur anschauen und nicht mitnehmen wollten – na, meinetwegen. Aber als Aska oder Horax in die Küche kamen, habe ich sie böse angeknurrt, um sie auf gehörigen Abstand zu halten! Die Menschen haben geredet und geredet und immer mal den ein oder anderen Welpen auf den Arm genommen und gestreichelt und es hat eine Ewigkeit gedauert, bis endlich alle wieder weg waren. Die Kleinen waren ganz schön müde von dieser ganzen Aufregung und mir sind zwischendurch auch immer mal die Augen zugefallen…
Die Übergangsphase des Welpen (2 bis 4 Wochen):
- Die Welpen öffnen die Augen nach 12 bis 13 Tagen. Das Zusammenziehen der Pupillen bei starken Lichtverhältnissen funktioniert einige Tage später und die Welpen versuchen nun, beweglichen Objekten zu folgen. Vermutlich sehen sie nur Licht und Schatten ohne jegliche Details, aber je mehr sich der Pupillenreflex, die Muskulatur im Auge, die Sehnerven und das Sehzentrum im Gehirn entwickeln, desto besser wird die Sicht des Welpen. In einem Alter von 28 Tagen können Welpen wie ausgewachsene Hunde sehen.
- Zum Ende der Übergangsphase beginnt auch das Gehör zu funktionieren und die Welpen reagieren auf laute Geräusche. Zu diesem Zeitpunkt haben sie die Augen bereits einige Tage geöffnet und können den Blick fixieren. Jetzt zeigen sie auch die ersten Anzeichen von Angst und können sich plötzlichen Seh- oder Geräuscheindrücken entziehen. Hörtests zeigen, dass 3 bis 4 Wochen alte Welpen genauso hören wie ausgewachsene Hunde und dass sie sich an Geräuschen orientieren können.
- In einem Alter von 2 Wochen sind die Nervenbahnen in den Vorderbeinen entwickelt und die Welpen können sitzen. Eine Woche später hat sich auch die Motorik des hinteren Körperbereichs verbessert, sodass sie stehen und einige Tage später mit dem Schwanz wedeln und gehen können (auch wenn es zu Beginn noch etwas ungeschickt aussieht). Zudem fangen sie jetzt an, ein wenig miteinander zu spielen. Zwei bis vier Wochen nach der Geburt ist auch das Schmerzempfinden der Welpen vollständig entwickelt.
Mittwoch, 31. Juli 2024: Heute übernehme ich doch mal wieder den Tagebucheintrag, denn mit Zahlen und Daten hat es Virpi nicht so wirklich 😉 Am 14. Tag nach der Geburt haben alle Welpen die Augen geöffnet – was sie schon sehen können, weiß man nicht so genau – und alle wiegen über 1000 gr. Man könnte meinen, sie hätten das Lehrbuch gelesen! Wenn sie wach und satt sind, erkunden sie jetzt ihre Umgebung und die Geschwister, so dass ich morgen (spätestens übermorgen) den Eingang zur Wurfbox halbhoch verschließen werde, damit uns keiner abhaut!
Montag, 29. Juli 2024: Ich muss schon sagen, dass es mich mit einigem Stolz erfüllt, dass ich lauter Sieger als Kinder habe: Die beiden ersten, die die Augen öffnen, sind die beiden Letztgeborenen, Tochter gelb und Sohn lila; die erste, die ein Gewicht von 1000 gr auf die Waage bringt, ist Tochter rot; und als Erste hat Töchterchen orange ihre Beinchen zum Laufen benutzt! Und weil sie alle so schnell groß und selbstständig werden, kann ich sie auch immer öfter mal für ein Weilchen alleine lassen und nach draußen gehen oder auch mit Herrchen chillen.
Samstag, 27. Juli 2024: Inzwischen ist gar nicht viel Neues passiert: Meine Kinderchen wachsen und gedeihen, Frauchen musste ihnen sogar schon mal die winzigen Krallen schneiden, damit sie mich nicht so doll kratzen. Aber so langsam könnten sie mal die Äuglein öffnen und ihre Beinchen zum Laufen benutzen, denn dieses ewige Saugen – Schlafen – Putzen – Schlafen – Saugen – … ist auf die Dauer doch ziemlich langweilig. Allerdings habe ich so selber auch noch die Gelegenheit, mich mal für ein halbes Stündchen auszuruhen.
Mittwoch, 24. Juli 2024: Als ich heute Morgen im Garten war, um mich zu erleichtern, habe ich doch tatsächlich für einige Minuten vergessen, dass ich so schnell wie möglich zurück zu meinen Babys gehen sollte – und habe mit Horax zusammen zwei tolle Löcher gegraben. Als ich danach glücklich zu Frauchen kam, war die allerdings überhaupt nicht begeistert, denn an meinen Pfoten klebte jede Menge feuchte Erde! So wurde ich zuerst in die Dusche gepackt und musste mir gründlich die Füße waschen lassen, damit ich nicht den ganzen Dreck in die Kinderstube tragen sollte… Nachdem die Kleinen dann gewogen, das Bett frisch gemacht und die Kinder gestillt waren, habe ich mich mal so richtig gemütlich in Herrchens Arm gekuschelt, von wo aus ich ja die Bande gut im Blick behalten und trotzdem mal ausspannen konnte.
Dienstag, 23. Juli 2024: Also heute gab es ja zwei mal große Aufregung: Schon morgens früh, als Frauchen gerade dabei war, die Babys zu wiegen und ihnen die Halsbändchen anzuziehen, kam auf einmal Freund Gabriel von den Rettungshunden und wollte meine Kleinen mal aus der Nähe bewundern! Das war vielleicht eine Überraschung! Und Frauchen war außerdem überrascht, weil es alle sechs am sechsten Tag geschafft haben, ihr Geburtsgewicht zu verdoppeln! Aber mich wundert das eigentlich nicht, denn ich gebe ihnen ja quasi 24/7 meine allerbeste Milch zu trinken – und ich werde von Frauchen auch mit 4 köstlichen Mahlzeiten und noch der ein oder anderen Kleinigkeit verwöhnt, was ich gerne an meine Babys weitergebe. – Am Nachmittag kam dann noch mal Besuch, sogar vier Leute, zwei große und zwei noch nicht so große, die mal so ein Hundekind auf dem Arm halten wollten. Ich habe einfach so lange und laut gebellt, bis sie wieder gegangen sind! Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen.
Sonntag, 21. Juli 2024: Mein Frauchen kuckt sich die Welpen (und auch uns große Hunde) am liebsten durch so einen kleinen Kasten an, weil sie anschließend das, was sie damit gesehen hat, auch anderen Leuten zeigen kann – und ich bin ja eine stolze Mama, die ihre Kinder gerne bewundern lässt. Also: Vorhang auf, das erste Sonntags-Shooting zeigt alle 6 einzeln; und damit man sie auch gleich erkennen kann, mit Halsbändchen in ihren Farben (s.o. Gewichtstabelle).
Bei der Geburt sind Welpen quasi hilflos und stark von der Hündin abhängig. Während der neonatalen oder vegetativen Phase (die ersten beiden Lebenswochen) schlafen die Welpen die meiste Zeit und sind nur bis zu 15 Prozent des Tages aktiv. In dieser Zeit ist das Saugen die Hauptbeschäftigung. Dennoch können sie bereits schreien und winseln, um sich und ihren Gemütszustand auszudrücken. Welpen können Berührungen und auch Schmerz bis zu einem gewissen Grad wahrnehmen.
- Saugverhalten und „Milchtritt“ (die Welpen treten mit den Pfoten gegen die Zitzen der Hündin, um den Milchfluss anzuregen) sind angeborene Verhaltensweisen. An der Gesäugeleiste der Mutterhündin wird ein Pheromon gebildet, das bereits im Fruchtwasser vorlag. Da der Nachwuchs schon in der Gebärmutter riechen kann, erkennt er diesen Duft draußen sofort wieder.
- Bei der Geburt ist das Gehirn des Welpen relativ gering entwickelt; EEG-Untersuchungen haben eine niedrige Hirnaktivität gezeigt. Die Welpen können weder sehen noch hören, da die Sehnerven noch nicht entwickelt und Augen und Gehörgänge noch geschlossen sind. Grelles Licht und laute Geräusche können dennoch Reaktionen hervorrufen.
- In ihren ersten Lebenstagen können Welpen ihre eigene Körpertemperatur noch nicht regulieren. Daher sind sie von ihrer Mutter und den Geschwistern abhängig, um die richtige Temperatur zu halten. Die Umgebung der Welpen sollte relativ warm und zugfrei sein.
- Harnblase und Darm funktionieren, allerdings können die Welpen diese in den ersten zwei Wochen noch nicht alleine entleeren. Deshalb leckt die Hündin sie zur Stimulation ab, sodass Urin und Kot abgesetzt werden. Da die Welpen diese Funktionen nicht selbst steuern können, ist es lebensnotwendig, dass die Hündin sich darum kümmert.
Donnerstag, 18. Juli 2024: Gestern war der große Tag – und vielleicht hatte es ja sogar etwas mit dem Storch auf dem Dach zu tun… Ich spürte ganz genau, dass meine Kinder geboren werden wollten, hatte aber einen ganzen Tag lang arges Bauchweh, bis es endlich soweit war und das erste Baby zum Vorschein kam. Endlich durfte ich lecken und putzen und ein kleines Würmchen nach dem anderen an meine Milchbar lassen! Vergessen waren da die Schmerzen, die eben noch so schlimm gewesen waren, und ich war einfach nur glücklich und sehr müde, als meine Kinderchen mit mir in der gemütlichen Wurfbox lagen. Ylva, Aska und Horax durften die Babys auch schon kennen lernen, wobei Ylva vermutlich froh ist, dass sie mit der Mühe der Aufzucht nichts mehr zu tun hat; Aska meint aber, sie müsste mir noch gute Ratschläge geben – dabei weiß ich selber am besten, was gut ist für meine Kinder. Und Horax hat anscheinend überhaupt noch nicht wirklich kapiert, was da passiert ist.

Montag, 15. Juli 2024: Unser Frauchen war quasi das ganze Wochenende nicht da und Aska hatte sie mitgenommen, so dass ich hier zuhause wirklich eine ruhige Kugel schieben konnte und viel mit Herrchen Power-Kuscheln mit Bauch-Kraulen gemacht habe – er freut sich immer so, wenn er die Babys strampeln spürt, mir wird es allerdings langsam etwas lästig. Aber auch das Nichts-Tun macht hungrig und ich hatte wieder mehr Appetit – und Frauchen gibt sich auch wirklich ganz viel Mühe, mir etwas Leckeres anzubieten. Gerade eben waren wir noch mal bei der Tierärztin zum Wiegen, und jetzt ist sich Frauchen ziemlich sicher, dass wir um die 8 Welpen erwarten dürfen.
Freitag, 12. Juli 2024: Also eigentlich mag ich fast gar nichts mehr fressen – aber Frauchen überlistet mich dann doch ab und zu, wie heute Morgen: Eigentlich hatte sie mir eine kleine Portion Welpenfutter mit Buttermilch vorbereitet, die ich aber nicht nehmen wollte. Dann hat sie mir – und zwar NUR MIR! – ein Leberwurstbrot geschmiert, und da werde ich halt immer schwach… Den ersten Bissen hat sie mir ins Maul geschoben, die anderen in die Futterschüssel auf das andere Futter gelegt. Aber ein geschicktes Mädchen wie ich kann sich natürlich die Brotstücke rauspicken, ohne das andere mitzuessen! Das gleiche Spiel dann mit einem gekochten Ei; aber um Frauchen nicht gar zu sehr zu frustrieren, durfte sie mir anschließend die winzigen Welpenfutter-Bröckchen einzeln ins Maul geben. Das hat zwar ziemlich lange gedauert, aber so wurde ich doch irgendwann satt und Frauchen war wieder zufrieden. Und obwohl es zur Zeit gar nicht wirklich sommerlich heiß ist, liege ich doch sehr oft schnaufend in einer kühlen Ecke und wünsche mir, dass dieser dicke Bauch endlich wieder verschwindet! Frauchen hat mir versprochen, dass es höchstens noch eine Woche dauert – aber die könnte sich noch ganz schön in die Länge ziehen!
Auch diese Woche müssen die „Dopis“ noch kräftig wachsen. Am 52. Tag ist die vollständige Körperbehaarung vorhanden. Die Lunge ist allerdings noch unreif, erst ab dem 56. Tag gilt sie als ausreichend ausgereift, damit die Welpen gefahrlos geboren werden könnten. Die restliche Zeit der Trächtigkeit ist natürlich trotzdem noch wichtig für die Reifung, eine Frühgeburt ist weder bei Hunden noch bei Menschen wünschenswert.
Samstag, 6. Juli 2024: Oh Leute, ich kann euch sagen, ich hab immer wieder schrecklichen Hunger und das unklare Bedürfnis, im Garten tiefe Löcher zu graben… Eigentlich bin ich ja schon viel zu erwachsen für solchen Kinderkram (Horax, der Halbstarke, hat natürlich sofort mit Begeisterung mit gebuddelt, allerdings ohne Plan…), hatte aber das Gefühl, ich könnte bald eine anständige Höhle gebrauchen. Frauchen war davon gar nicht begeistert, aber zum Glück hat sie mich trotzdem gut gefüttert in mehreren Portionen; und vor lauter Hunger habe ich sogar diese komischen Pülverchen mitgefressen, die sie neuerdings reinmischt und die nicht so toll schmecken. Na ja, wer weiß, wozu es gut ist. Ich vertraue meinem Frauchen da jedenfalls. Und immer öfter spüre ich es, wenn die Kleinen wach und munter sind – und vorhin hat Frauchen ganz begeistert gerufen: Da hat gerade eins getreten!
7. Woche (43. – 49. Tag): 28. Juni – 4. Juli: Das letzte Drittel der Trächtigkeit hat begonnen. Die Welpen sind nun fertig entwickelt, drei Viertel ihres Wachstums fallen aber in dieses letzte Drittel. Die bisher knorpeligen Knochen der Welpen beginnen zu verkalken, hierfür wird viel Calcium benötigt. Calcium benötigt die Mutterhündin zusätzlich im Hinblick auf die kommende Zeit des Säugens.
Dienstag, 2. Juli 2024: Obwohl ich ja weiterhin die Ruhe in Person bin, verfallen meine Menschen immer öfter in rege Geschäftigkeit. So haben sie z. B. im Gästezimmer gewerkelt und am Fenster ein neues Insekten-Gitter eingezogen; dann haben sie das Baby-Bettchen – sie nennen es Wurfkiste, obwohl ich ja auf dem großen Bett meine Babys bekomme – komplett leer geräumt, die Matratze zum Lüften auf die Terrasse gebracht und alles Zubehör besichtigt und aufgeräumt. Aber dann durfte ich endlich mit Herrchen auf dem großen Bett kuscheln und mein Bäuchlein streicheln lassen; Aska und Horax waren auch dabei, aber jetzt ist das noch in Ordnung.
6. Woche (36. – 42. Tag): 21. – 27. Juni: Am 38. Tag sind die Augenlider ausgebildet, die Zehen sind nun getrennt und gespreizt, die Krallen erkennbar. Die Pfotenform entwickelt sich. Die Tasthaare sind sichtbar. Fellfarbe und Hautpigmentation entwickeln sich und sind am 52. Tag abgeschlossen. Rüden sind nun einwandfrei erkennbar. Die Föten sehen nun aus wie kleine Hunde. Sie sind ca 4,5 cm lang und wiegen etwa 6 g. Am 40. Tag wird der Darm wieder in die Bauchhöhle zurückverlagert. Dann bleibt den Kleinen noch, tüchtig zu wachsen, was am Appetit und Bauchumfang der Mutterhündin zu erkennen ist.
Donnerstag, 27. Juni 2024: Vorhin waren wir doch tatsächlich noch mal bei der Tierärztin, um die Babys im Fernsehen zu bewundern – alle waren sehr lebhaft und deutlich gewachsen seit dem letzten Termin! Und ich bin auch „gewachsen“, die Waage zeigte über 2 kg mehr als vor zwei Wochen… Junge, Junge, das hätte ja niemand gedacht, wo ich doch immer noch manchmal keinen rechten Appetit habe. Aber Frauchen achtet schon sehr darauf, dass ich über gekochte Eier, Hüttenkäse, Ziegenmilch und – hmm!! – Leberwurstbrot auf jeden Fall genügend Nährstoffe für mich und die Kleinen Vielfraße bekomme.
5. Woche (29. – 35. Tag): 14. – 20. Juni Zähne, Haarzellen und Krallen beginnen sich zu entwickeln. Am 31./32. Tag kommt es bei den nun als Feten bezeichneten kleinen Säugetieren zum sogenannten physiologischen Nabelbruch. Das bedeutet, dass der Darm zeitweilig aus der Bauchhöhle ausgelagert wird, um den Organen mehr Platz zum Wachsen einzuräumen. Am 33.-35. Tag wachsen die zunächst eiförmigen Fruchtampullen zusammen und bilden Schläuche. Am 35. Tag werden die Ohren bereits durch Ohrmuscheln bedeckt. Auch sind jetzt die Geschlechtsorgane erkennbar. Um den 35. Tag ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen.
Mittwoch, 19. Juni 2024: Mein Appetit ist zurück und ich könnte fast den ganzen Tag alles mögliche verschlingen! Leider meint Frauchen, ich solle es nicht übertreiben, und widersteht meinen hungrigen Blicken… Aber wenigstens gibt es zwischendurch immer mal was Leckeres wie Hüttenkäse, gekochtes Ei und/oder Leberwurstbrot. Ich fürchte, dass die Kügelchen in meinem Bauch für diesen Heißhunger verantwortlich sind und dass der eventuell noch viel schlimmer werden könnte…
Freitag, 14. Juni 2024: Ich habe mir ja wirklich die größte Mühe gegeben, um meinem Frauchen zu versichern: Ich bin schwanger! Ich möchte mich ganz oft einfach nur ausruhen, das Futter schmeckt mir oft nicht, obwohl ich eigentlich Hunger habe, und Horax´ Blödeleien gehen mir ziemlich auf die Nerven… Aber Frauchen wollte es einfach noch mal von unserer Tierärztin hören und auf so einem komischen Bildschirm sehen; und so sind wir heute in die Praxis gefahren. Wir sind in einen dunklen Raum gegangen, ich musste mich auf den Rücken legen (!!), aber zum Glück war es auf einem weichen Polster. Dann wurde mir etwas Fell vom Bauch abrasiert, so dass ich dann etwas erschrocken auf das kalte Glibberzeug reagiert habe… Aber als dann alle ganz fasziniert auf den Bildschirm geguckt und die runden Dinger in meinem Bauch bewundert haben, lag ich ganz entspannt da und freute mich mit meinen Menschen! Der blaue Punkt war übrigens ein kleines Herzchen, was man schlagen sehen konnte.
4. Woche (22. – 28. Tag): 7. – 13. Juni Die Knospen der Gliedmaßen bilden sich (Tag 22 und 23), das winzige Herz beginnt zu schlagen. Der Embryo neigt den Kopf nach vorne und rollt sich ein. Er ist jetzt etwa walnussgroß, es bilden sich Zähne, Wirbelsäule und Extremitäten (Vorder- und Hinterläufe) sowie die inneren Organe, am 26. Tag die Ohren, am 27. Tag Augenhülle und Tasthaare. Die Embryonalperiode endet am Ende dieser Woche, die wichtigsten Organsysteme sind angelegt und die Körperform ist im Ultraschall erkennbar. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.
Donnerstag, 13. Juni 2024: Ich kann euch sagen, für das Frühstück fehlt mir derzeit jeglicher Appetit! Unser Roh-Fleisch-Menü mochte ich schon seit ein paar Tagen nicht mehr, aber heute schmeckte mir nicht mal das Dosenfutter, was ich sonst sehr lecker finde 🙁 Zum Glück gab es für den größten Hunger dann wenigstens ein ganzes Leberwurstbrot für mich alleine!
Sonntag, 9. Juni 2024: Hier passiert gerade gar nicht viel außer ruhigen Spaziergängen: Ich bleibe meistens (und gerne) zuhause, wenn die anderen spannende Unternehmungen vorhaben; aber heute durfte ich doch einen kleinen Spaziergang durch´s Dorf mitmachen zum Kaffeeklatsch meiner Menschen. Und dort gibt es einen Hühnerhof, wo ich den Blick gar nicht von dem Federvieh lassen konnte – aber leider, leider ist keins von denen zu mir rausgekommen, wirklich schade…
3. Woche (15. – 21. Tag): 31. Mai – 6. Juni Etwa am 14.-15. Tag beginnt die Einnistung der Blastozysten, die Plazenten (Mutterkuchen) bilden sich aus. Dabei verteilen sich die nun als Embryonen bezeichneten winzigen Säugetiere auf die beiden Gebärmutterhörner, wo jedes seinen Platz und seine eigene Plazenta hat, die gürtelförmig um den Embryo herumläuft.
Am 16. Tag ist das Neuralrohr (siehe 2. Trächtigkeitswoche) ausgebildet, am 20. Tag beträgt die Größe der Embryonen etwa 5 mm. Es bilden sich Herzwulst und Urwirbel (Tag 20). – Die Hündin kann unter morgendlicher Übelkeit leiden als Anzeichen der hormonellen Umstellung und der beginnenden Ausdehnung des Uterus.
Montag, 3. Juni 2024: Eigentlich bin ich ja eher lebhaft veranlagt und bei jeder Unternehmung immer vorne mit dabei; zur Zeit allerdings habe ich ein ungewöhnlich großes Ruhebedürfnis und nichts dagegen, wenn Frauchen mich zuhause lässt und nur mit Aska und Horax ins Training fährt. Auch die Aufgabe, das Grundstück zu bewachen, überlasse ich derzeit ganz gerne Horax und chille stattdessen auf dem Sofa. Nur wenn es was zu futtern gibt, bin ich ganz schnell munter, denn irgendwie habe ich ständig Hunger, andererseits aber auch wieder nicht auf alles Appetit – wisst ihr, was ich meine?
2. Woche (8. – 14. Tag): 24. – 30. Mai Die Zellen teilen sich weiter, ab einer Anzahl von 16-32 Zellen spricht man von einer Morula. Aus diesen entwickeln sich durch weitere Zellteilungen Blastozysten. Diese liegen 5-7 Tage in der Gebärmutter. Zeitgleich wird vom sogenannten Gelbkörper, dem Überrest der Follikel, aus denen die Eizellen stammen, das Trächtigkeitshormon Progesteron gebildet. Dieses sorgt dafür, dass die Gebärmutter auf die Einnistung der Embryonen vorbereitet wird und die Trächtigkeit erhalten bleibt. Um den 10. Tag bildet sich die Neuralrinne aus, die später das zentrale Nervensystem bildet. Es ist zunächst eine Rinne, die von zwei Wülsten umgeben ist. Später schließen sich diese Wülste, es entsteht daraus das geschlossene Neuralrohr, aus dem sich bei Wirbeltieren Rückenmark und Gehirn entwickeln.
Dienstag, 28. Mai 2024: Hey, ich kann euch sagen: Mir geht`s grade gar nicht gut! Gestern früh musste ich mich schon mal übergeben, obwohl ich noch gar nichts im Magen hatte; und heute war mir wieder so übel, dass ich am liebsten gek…tzt hätte – aber da wollte nichts kommen, obwohl ich draußen ganz verzweifelt Gras gefressen und im Haus allen möglichen Dreck aufgeschleckt habe… Und Frauchen meint nur, dass das schon mal so sein kann, wenn man Babys erwartet 🙁 Hoffentlich bleibt das nicht die ganze Zeit über so!
Sonntag, 26. Mai 2024: Heute ist es schon 10 Tage her, dass ich Donald geheiratet habe, und ich fühle mich genau so wie sonst auch – oder: Nein! Ich kann gar nicht genug bekommen von den Streicheleinheiten meiner Menschen! Wenn schon mein Herzensbube so weit entfernt wohnt, möchte ich wenigstens von Frauchen oder Herrchen besonders viel liebevolle Aufmerksamkeit geschenkt bekommen; und ich kann es gar nicht mit ansehen, wenn Horax, Aska oder Ylva geknuddelt werden, das steht ausschließlich mir zu! Außerdem frage ich mich, wann es endlich wieder morgens Leberwurst-Brot gibt, was einer Schwangeren doch zusteht!
Mittwoch, 22. Mai 2024: Nach meiner Hochzeit mit Donald [er ist auch der Vater der B-Glücks-Spitze] war es dann nur noch das Problem, unserem Jungspund Horax klar zu machen, dass er ganz sicher nicht als „Nebenbuhler“ in Frage kommt – der kleine Wicht hat mich permanent angebaggert, so dass ich ihn mit lauter Stimme, gefletschten Zähnen und maximal unfreundlich auf Abstand halten musste! Heute nun endlich scheint er es kapiert zu haben und lässt mich weitgehend in Ruhe, und meine Läufigkeit ist ja auch in 3 Tagen wirklich vorbei. Aber es war so anstrengend mit dem Kleinen!! Zum Glück haben meine Menschen volles Vertrauen zu mir und lassen mich bei sich im Bett schlafen, damit ja nichts „passiert“; und Frauchen streichelt immer wieder meinen Bauch und murmelt irgendwas von kleinen „Dopis“, auf die sie sich freut – und ich freue mich jedenfalls auf die Babys, die ich diesmal endlich wieder bekommen soll!
1. Woche (1. – 7. Tag): 17. – 23. Mai Nach dem Deckakt wandern die Spermien zu den Eileitern und treffen dort im Idealfall auf befruchtungsfähige Eizellen. Diese sind zwei Tage vorher aus Follikeln im Eierstock ausgetreten und brauchen bei der Hündin zwei Tage, um nachzureifen und befruchtungsfähig zu werden. Jeweils eine Spermie verschmilzt mit einer Eizelle. Beide tragen nur den halben Chromosomensatz, das heißt beim Hund 39 Chromosomen, davon je ein Geschlechtschromosom. Die Mutterhündin kann nur x als Geschlechtschromosom weitergeben, vom Rüden stammen Zellen, die entweder x oder y tragen. So entstehen bereits jetzt kleine Hündinnen (Genotyp xx) oder Rüden (Genotyp xy). Auch ansonsten stammt jeweils die Hälfte der genetischen Informationen vom Rüden, die andere Hälfte von der Hündin. Spermien allerdings tragen nur Chromosomen, während Eizellen als vollständige Zellen auch noch Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) tragen. Im Grunde genommen kommt also von der Mutter mehr Information als vom Vater. Über die Bestimmung der mitochondrialen Erbinformationen konnte übrigens nachgewiesen werden, dass der Hund vom Wolf abstammt.
Nach der Befruchtung beginnen die Zellen, sich zu teilen. Es entstehen erst zwei, dann vier Zellen (Zygoten), dann acht. [Herzlichen Dank an meine Freundin Dr. K. Grüner (Hovawart-Zucht „aus Aslans Land“) dafür, dass sie mir ihre medizinischen Anmerkungen zur Verfügung gestellt hat!]
Pfingstmontag, 20. Mai 2024: Wir waren lange unterwegs und haben so viel erlebt, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll… Vielleicht am besten der Reihe nach: Wir sind einige hundert Kilometer [knapp 800!] mit dem Auto gefahren, aber zum Glück vertragen wir Hunde das einwandfrei und freuen uns, wenn unsere Menschen uns nicht alleine zuhause lassen. Am Ziel wurden wir von 3 anderen Spitz-Mädels empfangen und 4 großen Jagdhunden [Grand Francais Tricolore], die ganz komisch gebellt haben, aber meistens unterwegs oder im hinteren Teil des großen Gartens waren. Mit der ganzen Meute durften dann auch wir tolle Ausflüge zum Jagdhaus machen, aber leider hat Frauchen mich dabei nicht von der langen Leine gelassen 🙁 Denn natürlich war ich für alle Rüden in Duft-Nähe absolut unwiderstehlich! Da Menschen ja bekanntlich nasen-technisch geradezu Krüppel sind, habe ich mit Frauchen den Großspitz Donald besucht, der auf Anhieb zeigen konnte, ob schon der richtige Moment für die Hochzeit sei; zunächst habe ich ihn da noch freundlich, aber bestimmt auf Abstand gehalten. Trotzdem hat Frauchen für den nächsten Tag [Dienstag] beschlossen, dass wir „zum Rüden“ fahren sollten – aber auch mit diesem charmanten Burschen habe ich nur geflirtet und ihm noch kein Ja-Wort gegeben. Doch zwei Tage später sah das dann ganz anders aus: Ich habe immer wieder meine sämtlichen Reize präsentiert – aber ohne den erwünschten Erfolg! Der Bursche suchte wohl nur eine Brieffreundin und nichts Festes, da musste ich mich geschlagen geben. Doch da war ja noch Donald – und diesmal war ich bereit für ihn! Und was an diesem Tag niemand mehr für möglich gehalten hätte: Wir haben geheiratet, im Garten und ohne Zaungäste!
Mittwoch, 8. Mai 2024: Also hier ist gerade ziemlich was los: Meine Menschen packen dicke Taschen für sich und für uns Hunde, räumen das Auto zuerst ganz aus und danach wieder ziemlich voll – da sagt mir meine Erfahrung: Wir werden morgen verreisen! Von daher kann ich leider nicht versprechen, dass ich dieses Tagebuch von unterwegs ganz aktuell halten kann… Aber sobald wir wieder zuhause sind, werde ich euch haarklein berichten, was wir alles erlebt haben! Frauchen hat gesagt: Noch einmal schlafen, dann geht es los – wir sind gespannt!
Sonntag, 5. Mai 2024: Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter mir und meinem Frauchen: Wir waren unterwegs in Sachen Rettungshunde! Und zwar haben wir ein ganz tolles Trümmer-Trainingsgelände kennen gelernt, wo wir nach etlichen Menschen suchen durften und dabei über viele Hindernisse, durch dunkle Röhren und und in luftiger Höhe unterwegs waren – wirklich ein großer Spaß! Und als ob das nicht schon Abenteuer genug gewesen wäre, haben wir den ganzen Samstag-Nachmittag dann noch bei einem echten Einsatz zugebracht und ich durfte ein ordentliches Stück Wald absuchen; auch dabei war ich wie der Blitz unterwegs und niemand merkte mir an, dass wir ja schon den ganzen Tag trainiert hatten. Bei all dieser wichtigen Arbeit stellte mein Frauchen mehr nebenbei fest, dass ich nun doch läufig bin 😉
Mittwoch, 1. Mai 2024: Hallo liebe Leute! Da mein Frauchen diesmal irgendwie „auf dem Schlauch steht“, werde ich es diesmal lieber selber übernehmen, das Tagebuch meines zweiten Wurfes zu schreiben, ich, Virpi, die Mutter. Denn es ist ja unbestritten, dass die Menschen ziemlich unvollkommene Lebewesen sind, die weder so gut hören wie wir Hunde noch annähernd so gut riechen können; denn wäre das anders, wüsste mein Frauchen längst, dass ich noch nicht läufig bin, und müsste nicht jeden Morgen diesen peinlichen „Mädels-Check“ bei mir veranstalten. Sogar zur Tierärztin hat sie mich schon einmal geschleppt, die mir Blut abgenommen und untersucht hat – dabei war es uns allen ja inzwischen klar, dass ich mir noch etwas Zeit lassen möchte. Aber da ja nun der Frühling auf ganzer Linie ausgebrochen ist, habe ich vorsichtshalber schon mal damit angefangen, mein Pipi unterwegs fleißig zu verteilen, damit auch ja kein Rüde verpasst, wenn ich zum Hochzeits-Tanz einlade. Allerdings fürchte ich, dass Frauchen mit mir wohl wieder eine längere Autofahrt plant, also eine richtige Hochzeits-Reise – und da werde ich mich wohl auf sie verlassen müssen, dass sie für meine Babys einen super tollen Hunde-Papa ausgesucht hat 🥰 😍